Bitte ein Angebot

Hallo w-w-w-Versicherungsexperten

Mit Interesse habe ich Eure Diskussion zum Thema gerichtlich zugelassener Versicherungsberater verfolgt.
Meine Versicherungen habe ich von einem solchen einmal überprüfen und teilweise bereits neu eindecken lassen. Um nun einmal zu wissen, ob ich das investierte Beraterhonorar gut angelegt habe, würde es mich doch interessieren, welche Prämien ich für die nachfolgenden Versicherungen zu zahlen habe. Da dieses Brett nicht für Werbung verwendet werden soll möchte ich darum bitten, mir nur die Prämien als Antwort über dieses Brett mitzuteilen.
Hier nun die Versicherungen:

  1. Gebäudeversicherung, Einfamilienhaus mit Fußbodenheizung, Wert 1914 25.000 Mark, Versicherungsumfang Feuer, Leitungswasser, Sturm/Hagel, Elementarschäden (feste Selbstbeteiligung 2.000,-- DM) Diese SB gilt nur bei Elementar, Standarddeckung ohne Selbstbeteiligung. PLZ des Versicherungsortes 52477.

  2. Gebäudeversicherung, Mehrfamilienhaus ohne Fußbodenheizung, Wert 1914 68.000 Mark, Versicherungsumfang wie oben. PLZ des Versicherungsortes 01307.

  3. Hausratversicherung Wohnfläche 120 qm, Versicherungssumme 144.000,-- DM, Wertsachen 25 %, Überspannungsschäden 5 %, Fahrräder 1 %, Erbrechen von Kfz, Wäsche auf der Leine DM 500,–. Versicherungsumfang Feuer, Einbruchdiebstahl/Vandalismus, Leitungswasser, Sturm, Elementar. PLZ Wohnort 52477.

  4. Privathaftpflichtversicherung, Deckungssumme 10.000.000,-- für Personen- und Sachschäden, 2.000.000,-- Mietsachschäden, Ausfalldeckung, Öltank bis 5.000 ltr., Bauherrenrisiko bis 100.000,-- DM, Vermietung einer Einliegerwohnung.

Alle Verträge sind mit einer Laufzeit von 1 Jahr abgeschlossen.

Also, werft Eure Rechner an und teilt mir die Prämien mit. Selbstverständlich werde ich in den nächsten Tagen dann zu den oben genannten Versicherungen die Prämien nennen, welche ich jetzt zu zahlen habe. Auch das von mir entrichtete Beraterhonorar werde ich dabei nicht unerwähnt lassen.

hallo, Bastian,
da ich eine Großteil der Diskussion mit Winni geführt habe, muss ich wohl antworten. Leider negativ: ich bin Spezialist für private Kranken- und Lebensversicherungen. Auch für „Direktversicherungen“ und „arbeinehmerfinanzierte Betriebsrenten“.
Allerdings muss ich eines zu Deiner Frage sagen: Beitrag ist nicht alles! Die Leistungen müssen auch stimmen.
Grüße
Raimund

Da manche Versicherer auch Tarife für jüngere Menschen und Beamte / öffentlichen Dienst anbieten, wäre es perfekt, wenn du vielleicht kurz noch dein Alter sagen könntest und ob du eben zu dieser Personengruppe gehörst.

Marco…

PS: Bin ja auch mal gespannt, was dabei rauskommt…

Hallo Marco,

mein Alter ist 46 und ich bin nicht im öffentlichen Dienst, sondern, falls noch erforderlich, selbständig.

Gruß Bastian

Hallo Raimund,

ich glaube, das ich eigentlich sehr ausführlich geschildert habe, welcher Versicherungsschutz gewünscht wird. Auch mir ist bekannt, das nicht billig auch gleichzeitig das Beste bedeutet. Schließlich erfährt man leider erst im Schadenfall sehr häufig, dass man gegen die eine oder andere Gefahr nicht versichert ist, sich aber hätte versichern können.
Bevor das Gespräch mit dem gerichtlich zugelassenen Versicherungsberater geführt worden ist, hatte ich mir zudem reichlich Informationen sowohl bei sogenannten Einfirmenvertretern wie auch bei Maklern geholt.
Im Beratungsgespräch wurde ich doch noch auf Punkte angesprochen, welche mir bis zu diesem Zeitpunkt niemand mitgeteilt hatte.

Gruß Bastian

Ich gucke mal :wink:

Marco

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Hallo Raimund,

über diese Aussage bin ich doch ein wenig verwundert. Mit anderen Worten bist Du „Spezialist“ in der Branche der Versicherungen, in welcher man am schnellsten das Geld verdient. Gut, wer arbeitet soll natürlich auch bezahlt werden.
Was machst Du denn, wenn ein Kunde Dich nach einem „Beratungs- oder besser gesagt Verkaufsgespräch“ auf eine Sachversicherung wie z. B. Hausrat, Gebäude, Kfz, Haftpflicht etc. anspricht?
Und noch eine Frage zu Deiner Äußerung bei Verwendung von Vergleichsprogrammen. Wenn Du ein solches verwendest, hast Du dann vorher die Direktversicherer aus dem Vergleich ausgeschlossen oder erscheinen diese auch bei Deinen Ausdrucken?
Übrigens kennst Du auch die arbeitgeberfinanzierte Altersversorgung, welche richtig angewendet, dem Arbeitgeber auch noch einen Liquiditätsvorteil verschafft und eine Motivation für den Mitarbeiter schafft?

Diese Fragen mußte ich einfach loswerden.

Gruß Norbert

hallo Norbert

über diese Aussage bin ich doch ein wenig verwundert. Mit
anderen Worten bist Du „Spezialist“ in der Branche der
Versicherungen, in welcher man am schnellsten das Geld
verdient. Gut, wer arbeitet soll natürlich auch bezahlt
werden.

Das stimmt zwar nicht, aber was solls, bleib mal bei Deinem Glauben des schnellen Geldes.

Was machst Du denn, wenn ein Kunde Dich nach einem „Beratungs-
oder besser gesagt Verkaufsgespräch“

Bleib beim Beratugsgespräch. Das trifft bei mir besser! Auch wenn ich unterschwellig Winnis Meinung über die Versicherungsbranche heraushöre.

auf eine Sachversicherung
wie z. B. Hausrat, Gebäude, Kfz, Haftpflicht etc. anspricht?

Dann sage ich ihm offen, dass ich in diesem Bereich kein Spezialist bin. Ich habe ja keinen Bauchladen! Wenn er eine spezielle Versicherungsart wünscht, die ich ihm nicht besorgen kann oder ihn nicht optimal beraten kann, so bekommt er den Spezialisten. Wenn er will. Ein Anruf von mir, und der Spezialist kommt. Ich habe in den 22 Jahren meiner Tätigkeit noch keinen Kunden gehabt, der das nicht für vernünftig fand. Derjenige, der vorgibt, auf allen Gebieten Spezialist zu sein, der lügt. Den gibt es nicht.

Und noch eine Frage zu Deiner Äußerung bei Verwendung von
Vergleichsprogrammen. Wenn Du ein solches verwendest, hast Du
dann vorher die Direktversicherer aus dem Vergleich
ausgeschlossen oder erscheinen diese auch bei Deinen
Ausdrucken?

Natürlich habe ich die nicht ausgeschlossen und drucke die auch aus! Ich würde mich ja strafbar machen! Wie ich Dir schon sagte: meine Programme sind nicht manipulierbar! Meine Kunden würden sofort sehen, wenn ich z.B. Direktversicherer ausklammern würde. Ich hatte früher z.B. eine nicht im Vergleich: die LIGA. Das ist eine Versicherung für Klosterbrüder. Also, ich bin mir sicher, dass keiner meiner Kunden die vermissen würde. Da ich aber ein paar mal gefragt wurde (da die Unterdrückung einer Versicherung sichtbar ist), kommen heute der Einfachheit halber alle zur Auswahl.

Übrigens kennst Du auch die arbeitgeberfinanzierte
Altersversorgung, welche richtig angewendet, dem Arbeitgeber
auch noch einen Liquiditätsvorteil verschafft und eine
Motivation für den Mitarbeiter schafft?

Genau das ist eine meiner dauernden Reden, wenn einer eine Gehaltsverwendung machen will. Er ist wesentlich besser beraten, wenn er die AN-finanzierte Betriebsrente (Entgeltumwandlung über eine arbeitnehmerfinanzierte Unterstützungskasse) macht. Hier hat er wesentlich höhere steuerliche Vorteile… und der AG ebenfalls! Das bei 0 Risiko!
Und wenn Du genau gelesen hast, wird Dir auffallen, dass ich nicht AG-finanziert geschrieben habe, sondern AN-finanziert. Das ist nämlich der wirkliche Hammer! Oder hast Du Dich nur verschrieben?

Grüße
Raimund

Hallo Raimund,

nein, ich hatte mich nicht verschrieben. Ich meine tatsächlich die durch den ARBEITGEBER voll finanzierte Altersvorsorge für den Mitarbeiter. Richtig angewandt, verschafft diese dem Unternehmen nicht zu verachtende Liquiditätsvorteile. Ein weiterer Aspeckt dürfte sein, dass sich der Mitarbeiter durch diese zusätzliche Leistung, welche derzeit noch in sehr wenigen deutschen Betrieben angeboten wird, auch an das Unternehmen gebunden fühlt.

Gruß Norbert

hallo, Norbert,
kannst Du mir sagen, warum der AG dem AN eine von ihm (dem AG)finanzierte Betriebsrente besorgern soll, wo´s besseres gibt?
Lass dir mal die von mir erwähnte AN-finanzierte vorführen.
Grüße
Raimund

Hallo Bastian,

an dieser Stelle zunächst eine Entschuldigung, dass Raimund und ich eine Diskussion führen, die nun absolut in keinem Zusammenhang mit Deiner Frage steht. Etwas verwundert bin ich schon, dass es noch keine Antwort bzw. keine Prämienauskunft gegeben hat. Daher mache ich hier einfach den Anfang in der Hoffnung, dass sich vielleicht noch einer der hier vertretenen Experten einmal äußert. Zu verlieren haben wir nichts. Vom Norden bis zum Süden und vom Westen bis zum Osten verteilen sich ein paar Millionen Mitbürger, welche Versicherungs-schutz benötigen. Natürlich ist bekannt, dass es Preisunterschiede gibt. Aber wie oft ist der Abschluß dadurch zustande gekommen, dass man einen persönlichen Kontakt zu einem Ver-sicherungsmakler, -vertreter, - mehrfachagent, -nebenberufsvertreter, oder wie auch immer der Titel ist, hat und dieser Kontakt doch höher eingestuft wird, als die Prämie der Gesell-schaft XY.
Hier nun die Prämien:
Hausratversicherung DM 246,20, Haftpflichtversicherung DM 130,50, Gebäudeversicherung in 52477 DM 409,50 und Gebäudeversicherung in 01307 DM 1.273,10.

Es gibt ein paar Abweichungen im Versicherungsschutz der Haftpflichtversicherung. Hier beträgt die Deckungssumme 5.000.000,-- DM für Personen- und Sachschäden sowie 2.000.000,-- für Mietsachschäden. Der Öltank ist nicht mitversichert. In der Gebäudeversiche-rung beträgt die Selbstbeteiligung bei Elementarschäden 10 % mindestens 1.000,-- DM und höchstens 10.000,–. Bei allen Berechnungen habe ich eine Vertragslaufzeit wie vorgegeben von 1 Jahr berücksichtigt.

Freundliche Grüße
Norbert

Hallo Raimund,

gerne würde ich mir Dein Modell einmal vorstellen lassen. Doch wenn ich einmal von Deinem Familiennamen und Deiner Email-Adresse ausgehe, dürfte Dein Wohnort in Süddeutschland liegen und wir müßten beide wohl einmal quer durch die Republik reisen oder uns in deren Mitte treffen, damit jeder in etwa die gleiche Fahrtstrecke zu bewältigen hat. Ich möchte hier klarstellen, dass ich die arbeitnehmerfinanzierte Altersvorge (Direktversicherung, Pensionskasse) nicht schlecht machen möchte. Sie ist mit Gewissheit eine interessante Form der Altersvorsorge. Diverse steuerliche Änderungen haben aber dazu geführt, dass nicht mehr jeder Arbeitnehmer richtig davon profitiert. Oder hast Du eine Lösung für einen Arbeitnehmer, welcher bedingt durch seinen Familienstand, hoher Werbungskosten und dergleichen gar keine Steuern zu zahlen braucht, da sein Einkommen unter das sogenannte Existenzminium fällt.
Heirüber würde ich gerne noch länger Diskutieren und schlage daher vor, dieses Thema einmal im Experten-Chat auszutragen.

Allen die noch heute diesen Artikel lesen noch einen schönen 1.Advent und allen anderen eine schöne Woche

Norbert

Hallo Norbert,

meinst du Pensionsrückstellungen?

Marco

Hallo Bastian,
bei mir hat es leider was gedauert, aber last not least :wink:

Hausratversicherung DM 246,20, Haftpflichtversicherung DM
130,50, Gebäudeversicherung in 52477 DM 409,50 und
Gebäudeversicherung in 01307 DM 1.273,10.

Bisher habe ich erstmal nur die angebote für Hausrat und Gebäude bekommen.
52477: 318 DM zzgl. Versicherungssteuer
01307: 1036 DM zzgl. Steuer

Beides Male sind es 15% meine ich.
Also wäre es dann
52477: 365,70 DM
01307: 1191,40 DM

Marco

Beides Male sind es 15% meine ich.

Aber Marco!

HR 14 % und WGB 13,75% :wink:)

Gruß Heike

Ich arbeite noch nicht so lange mit Nettoprämien :wink: Daher… ich bitte um Verzeihung… :wink:

Aber du hast recht… ich hätte es heute morgen auch hingeschrieben…

Tja… warst schneller :wink:

Aber dank LW sind es nunmal weniger Prozente :wink:

Leitungswasser hat eben doch sein gutes :wink:

Marco

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Ich arbeite noch nicht so lange mit Nettoprämien :wink: Daher…
ich bitte um Verzeihung… :wink:

Klar doch
Ich habe damit um so länger zu tun, deshalb kurz diese nicht zum Thema gehörige Einlassung:

Als Versicherungsteuer ist auf jede Sachsparte einheitlich 15% zu entrichten, außer auf FEUER! Hier gibt der Staat sozusagen Rabatt und senkt die Steuer auf 10%. Dieser Unterschied führt dazu, das alle Mischsparten entsprechend krumme Steuersätze bekamen. Für Hausrat wurde die auf 14 % festgelegt (F,LW,ED) für WGB auf 13,75 (F,LW,St). Diese Sätze ergeben sich aus der angenommen Verteilung der Risiken F,LW,ST. Eine Ausnahme gibt es nur in den Regionen wo es so eine Pflichtversicherung für Feuer gibt, da ist in den WGB Feuer nicht mit drin und der Steuersatz entsprechend höher.
Bei Geschäftsversicherung und gewerblichen Gebäuden wird die tatsächliche Verteilung der eingeschlossenen Risiken berechnet, da kommen die unterschiedlichsten Sätze zustande - ein Spaß für jedes Verwaltungsprogramm, man muss das richtig kalkulieren und jede kleinste Änderung der Policen bewirkt natürlich einen neuen Steuersatz!Lustig sind auch immer diese unmöglichen verbundenen Policen (WGB und Grundstückseigner.Haft oder HR und HPV…)
Die einzige Geselschaft die eigenen Regeln aufstellt ist die Allianz, bei denen wird auch bei Geschäftsversicherung z.B. 15 % erhoben, die ungerechte Verschiebung sei angeblich in der Prämienkalkulierung berücksichtigt!

Ich denke das reicht für heute - ich will noch zum Weihnachtsmarkt!

Gruß Heike

Hallo Heike,

vielen Dank für deine ausführliche Schilderung… :wink:

Ich weiß, dass es eine Mischkalkulation gibt…
aber ich dachte eigentlich, dass Wasser da auch senkend ist… naja… dann eben nur Feuer… :wink:

Aber trotzdem danke… und ich hoffe… der Weihnachtsmarkt hat keine Versicherung auf den Tagesablauf gerufen :wink:

Gruß und schönes WE

Marco