Bitte nur einmal durchschlafen...wie macht ihr das

Jetzt seh ich gerade, daß auch Du meinen Satz so wie Manuela
interpretiert hast.

Nein, ich habe ihn nicht so interpretiert wie Manuela, aber der Vergleich mit Prügeln hinkt einfach.

sträube mich aber gegen das Wort „es funktioniert“. Es
funktioniert wahrlich viel, sei es gut oder auch schlecht für
das Kind.

Ja, mein Gott, ich sträube mich gegen den Satz „das ist nur eine Phase“. Vergleiche aber deswegen nicht den Gärtner mit dem Klempner.

Ist mir bekannt. Auf das Buch selbst wollt ich überhaupt nicht
eingehen. Da gibt es sehr, sehr viel im Web zu lesen. Alles
auch sehr einfach zu finden inkl. Hintergrund, Widerruf u.v.m.

Widerruf von Ferber - ja. Ferber ließ die Kinder eine Stunde und länger brüllen. Ohne nach ihnen zu sehen etc. Du solltest es einfach mal lesen um zu wissen wovon du redest. Kommentare und Meineungen gibt es viele. ich eigne mir die aber nicht an, nur weil es viele Kritische Stimmen von Supermamis gibt, sondern ich bilde meine eigene Meonung und setze um, was in mein Erziehungskonzept passt.

Es stört mich ja auch nicht, wenn Du das hier schreibst. Nur
dann laß mich doch dann auch schreiben „vergiß diesen Tipp“,
ist halt meine Meinung. Ich kenne so viele Mütter, die so
viele Dinge ganz anders machen als ich und mit manchen bin ich
richtig gut befreundet. Dennoch schlagen wir uns nicht die
Köpfe ein:wink:))

ICh störe mich halt daran, dass du das Buch verurteilst und sagst „vergiss es“, nur wiel du „Sekundärliteratur“ gelesen hast. Ich denke, um etwas gut oder schlecht zu finden, sollte man sich mit dem Original auseinandersetzen. ZUSÄTZLICH die Informationen rundum aufnehmen. Aber nur weil es Gegenstimmen gibt, heißt das nicht, dass die immer unbedingt gerechtfertigt sind.

Und Mark wird sich schon das richtige für seine Familie
aussuchen.

Klar, jeder sucht seinen Weg für seine Familie, ich störte mich an deinem Vergleich. Nicht dass Ferber die Kinder ins Bett prügeln würde. So verstand ich es nciht. Aber dass du diese Dinge in einem Satz nennst um einen Vergleich anzubringen - das fand ich übertrieben.

lg, Dany

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Vielen Dank für die vielen netten Beiträge !
und was soll ich sagen: Letzte Nacht haben wir alle 3 das erste mal wieder eine ganze Nacht Ruhe gehabt…Scheinbar reicht schon die Thematisierung bei „wer-weiss-was“ um eine Verbesserung herbeizuführen ??? Bin mal gespannt wie es die nächsten Tage weitergeht…

Für

manche Eltern ist es halt undenkbar, ihr Kind mal 2 Minuten
(!) weinen oder gar schreien zu lassen.

Oh, ich habe gelitten… und mitgeheult. Aber es hat sage und schreibe nur eine Stunde gedauert (mein Sohn war damals 8 Monate alt),
und ab der nächsten Nacht war die Nachtruhe von uns beiden wieder hergestellt.
Beim Mittagsschlaf hat es zwei wochen gedauert… aber das war nicht so schlimm.

Wenn man das nicht

aushält, dann muss man halt damit leben und einen anderen Weg
finden. Bei dieser Methode wird immer wieder betont, dass man
sicher sein muss, dass das Kind nicht schreit, weil es Hunger
oder Schmerzen hat.
Es gibt viele Eltern, für die ist es zum Beispiel in Ordnung,
wenn das Kind mit im Bett der Eltern schläft. Das wäre für
mich selbst zum Beispiel überhaupt keine Lösung, schon allein
aus dem Grund, dass ich überhaupt nicht schlafen kann, wenn
sich mein Sohn sich neben mir breit macht.

Ach nee… meiner spielt auch immer Hubschrauber, und das Liebesleben bliebe wohl auch auf der Strecke :wink:

Wem das keine

Probleme bereitet, soll das halt machen, wenn es für ihn gut
und richtig klingt.

Aber wie gesagt: Wenn man es tatsächlich probieren will, dann
mit ganzem Einsatz und genauso wie es im Buch steht.

Danke, genau und Gute Nacht! :smile:

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Nein, ich habe ihn nicht so interpretiert wie Manuela, aber
der Vergleich mit Prügeln hinkt einfach.

Liebe Dany,

glaube mir, es sollte kein Vergleich sein, zumindest kein Vergleich, was das Buch oder diese Methode betrifft. O. K., ich ändere meinen Satz: Klar funktioniert’s, genauso wie es wahrscheinlich auch „funktioniert“ U-Bahn in einer Großstadt zu fahren ohne vorher eine Fahrkarte zu kaufen. Verstehst Du jetzt? Es ging mir nur um das Wort „funktioniert“. Es funktioniert viel in der Kindererziehung, aber das würde für mich nicht ausreichen deshalb eine Methode zu empfehlen, nur weil sie funktioniert hat. Andererseits, wenn es Mark nur um’s Funktionieren ging, was ja sein kann, dann nimmt er ja vielleicht Deinen Vorschlag an. Ich kann damit leben:wink:)

ICh störe mich halt daran, dass du das Buch verurteilst und
sagst „vergiss es“, nur wiel du „Sekundärliteratur“ gelesen
hast.

Stimmt nicht, das Buch war genau 3 Tage in meiner Wohnung:wink:
Aber ich bin ganz bewußt NICHT auf das Buch eingegangen (und werde es auch nicht) um dieser Methode nicht noch mehr Gewicht zu geben. Es gibt hier ja genug Befürworter.

Aber ich wundere mich schon, daß solch eine Empörung entsteht, wenn ich dem Fragenden hier schreibe: Guter Buchtipp von der Vorposterin, vergiß die Blablabla-Methode. Komischerweise denk ich gerade an eine Mail an mich aus einem Handyforum. Da schrieb jemand „vergiß das xy-Handy und schaff Dir ein zz-Handy an“. Ich konnte ohne Probleme den Tipp annehmen und nach den beiden genannte Handys selbst googlen.

Liebe Grüße,
Christiane

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Hi Manuela,

auch Dir nochmal eine Antwort, nicht um das letzte Wort zu haben, sondern weil ich mit dem Satz (ist Deutsch Deine Muttersprache…etc.) nicht schnippisch klingen wollte, sondern ersthaft gedacht habe, daß Du das mißverstanden hast. Aber das war’s halt schon weggeschickt…

irgendwie gleich, begründest aber nicht, warum du von der
Methode abrätst. Entschuldige die vielleicht trockenen Worte
„funktionieren“ und „Methode“. Ich liebe mein Kind über alles,
und warum darf ich nicht schreiben, dass etwas funktioniert
hat?

Hier auch nochmal mein Hinweis, daß ich das Buch nicht für wert halte darüber meinerseits ein Wort zu verlieren. Und das geht in keinster Weise gegen Dich, sondern gegen das Buch. Und natürlich darfst Du schreiben, daß etwas funktioniert hat. Aber ich „darf“ halt dann auch schreiben, daß mir das Wort in diesem Zusammenhang nicht gefällt.

Sehr oft haben mich Mütter schon angesprochen, die wissen
wollten, wie ich es „geschafft“ habe, dass mein Sohn so toll
(ein-, aus- und durch-)schläft. Viele winken dann gleich ab,
wenn sie den Buchtitel hören (da sind die Vorurteile einfach
zu groß) oder sie lesen das Buch und probieren aber nur die
Dinge aus, die Ihnen logisch und umsetzbar erscheinen. Für
manche Eltern ist es halt undenkbar, ihr Kind mal 2 Minuten
(!) weinen oder gar schreien zu lassen.

Auf das Buchthema geh ich nach wie vor nicht ein, aber ich versichere Dir, daß meine kleine Tochter momentan täglich weint und zwar genau so lange wie ich unter der Dusche stehe. Und ich bin egoistisch genug, um jeden Tag auf meine Dusche zu bestehen:wink:

Es gibt viele Eltern, für die ist es zum Beispiel in Ordnung,
wenn das Kind mit im Bett der Eltern schläft. Das wäre für
mich selbst zum Beispiel überhaupt keine Lösung, schon allein
aus dem Grund, dass ich überhaupt nicht schlafen kann, wenn
sich mein Sohn sich neben mir breit macht. Wem das keine
Probleme bereitet, soll das halt machen, wenn es für ihn gut
und richtig klingt.

Da gehe ich gerne darauf ein. Ich finde das Familienbett toll, aber akzeptiere absolut Deine Meinung. Und vor allem Deine Begründung (die ich aber nicht eingeforder hätte:wink:) Denn wie halt so oft „geht’s der Mutter/den Eltern gut, geht’s auch dem Kind gut“. Und ohne Schlaf geht alles sehr schnell bergab;-(

Es gibt sicher kein Universalrezept, den jeder Mensch (als
auch jedes Kind und jedes Elternteil) ist anders. Meiner
Familie hat das Buch geholfen, niemand hat einen Schaden
davongetragen, und wenn jemand um Hilfe bittet, wüsste ich
daher nicht, warum ich nicht dieses Buch empfehlen sollte.

Hab ich das geschrieben? Nöööö! Aber ich nehm mir schon die Freiheit hier in dem Forum auch mal nur kurz zu schreiben „vergiß die Birnen, iß Äpfel“ ohne große Begründung.

Nicht für ungut und liebe Grüße,
Christiane

Leben mit einem Neugeborenen
Hallo Dany,

ich habe das Buch gelesen, soviel mal vorweg.

Ich habe das Buch auch bei meinem Sohn angewandt. Er konnte
nur noch neben mir liegend mit meiner Hand in seiner
einschlafen.

Na und? Das war bei meiner Tochter auch so.
Ich benötigte ebenfalls nur 2 Tage, um es ihr nach langer Zeit abzugewöhnen.
Ohne Ferber und ohne sie allein zu lassen. Ein kleines bisschen Erfindungsreichtum und Einfühlungsvermögen genügen mit Sicherheit in den allermeisten Fällen.
Nur leider sind Eltern in der westlichen „Zivilisation“ durch all die „tollen“ Ratgeber so von ihren Gefühlen und ihrer Intuition entfernt, dass sie glauben, ihre Probleme nur mit Hilfe einer scheinbar wissenschaftlichen in einem Buch gedruckten Methode lösen zu können.

5 Minuten (verzweifelt allein) sind für ein Baby nicht das gleiche wie für einen Erwachsenen. In den meisten anderen Ländern der Erde würden wir nur ein Kopfschütteln ernten. Für mich ist dieses Buch eine Zivilisationskrankheit.

Wer unbedingt etwas gutes lesen möchte, dem empfehle ich statt dessen wärmstens das Buch „Leben mit einem Neugeborenen“ (vieles von dem, was darin steht, trifft aber nicht nur für Neugeborene zu). Es ist eines der wenigen Bücher, das sich gegen die allseits üblichen „Ratgeber“ wendet und für Nähe, Schlichtheit und eigene Intuition plädiert.

Julia

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Na und? Das war bei meiner Tochter auch so.

gut, aber mir war es zuviel, tag und nacht neben meinem Kind zu ligene und ihm Händchen zu halten. Ich brauchte auch mal 5 Minuten für mich.

Ich benötigte ebenfalls nur 2 Tage, um es ihr nach langer Zeit
abzugewöhnen.

Schön für dich, ich habe einiges ausprobiert. Er klappte nichts.

Ohne Ferber und ohne sie allein zu lassen. Ein kleines
bisschen Erfindungsreichtum und Einfühlungsvermögen genügen
mit Sicherheit in den allermeisten Fällen.

So, sind wir an dem Punkt, wo dann die, die das Buch und die darin empfohlene Methode angewendet werden zu Rabenmütternabgestempekt werden?

Nur leider sind Eltern in der westlichen „Zivilisation“ durch
all die „tollen“ Ratgeber so von ihren Gefühlen und ihrer
Intuition entfernt, dass sie glauben, ihre Probleme nur mit
Hilfe einer scheinbar wissenschaftlichen in einem Buch
gedruckten Methode lösen zu können.

Einige sagen so, andere so - es gibt auch Ratgeber, darin wird empfohlen, dann doch einen strengeren Alltag wieder einzuplanen. Es werden wieder englische Nannys modern, die einen streng geregelten Alltag für das Kind festlegen. Auch das geht. Mit dem Hintergrund: Später müssen sie als Erwachsene auch lernen, sich an Regeln und Gegebenheiten anzupassen. Willst du nun halb England kritisieren???

5 Minuten (verzweifelt allein) sind für ein Baby nicht das
gleiche wie für einen Erwachsenen. In den meisten anderen
Ländern der Erde würden wir nur ein Kopfschütteln ernten. Für
mich ist dieses Buch eine Zivilisationskrankheit.

Ach - ich schüttele auch über so manches Land den Kopf, das heißt aber nicht, dass ich Recht habe. Du siehst doch, wohin wir mit der Art „das Kind kann das alles alleine und sanft erlernen“ hingekommen sind. Die Kids tanzen mehr denn je auf der Nase rum. ich habe nichts gegen eine etwas strengere Erziehung. (Um alle Schreier wegzuhalten - nein, damit sind KEINE Schläge gemeint). Und ja, ein Kind muss lernen, dass es nicht immer direkt das bekommt, was es möchte. Eltern von Zwillingen oder Mehrlingen müssen ihre Kinder auchmal weinen lassen, da sie sich nicht teilen können. Willst du denen nun auch nachsagen, sie würden schlecht handlen? Diese Kinder verkraften das auch, oder willst du sagen, dass alle Kinder, die lernen mussten, dass nciht direkt auf jedes Weinen reagiert wird nen Knacks bekommen?

Mehrlinge können auch nicht Tag und NAcht einen Elternteil beanspruchen - wach wie schlafend.

Wer unbedingt etwas gutes lesen möchte, dem empfehle ich statt
dessen wärmstens das Buch „Leben mit einem Neugeborenen“
(vieles von dem, was darin steht, trifft aber nicht nur für
Neugeborene zu). Es ist eines der wenigen Bücher, das sich
gegen die allseits üblichen „Ratgeber“ wendet und für Nähe,
Schlichtheit und eigene Intuition plädiert.

Ich schau es mir gerne an, (Ich stelle es nach dem Lesen zu den anderen vielen empfohlenen Erziehungsbüchern und ziehe wie immer das für mich richtige daraus)

Gruß, Dany
(die nun duschen geht, während das Kind warten muss, und vermutlich gleich anfägnt zu weinen, weil er nciht mitkann

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Hallo Dany,

… ihre Kinder auchmal weinen lassen,
… willst du sagen, dass alle Kinder, die lernen
mussten, dass nicht direkt auf jedes Weinen reagiert
wird nen Knacks bekommen?

Das ist wahrscheinlich ernster als Du Dir das vorstellen
kannst.
http://www.bptk.de/patienten/psychisch_krank_/index…

 ...
 Eine repräsentative Studie in Deutschland im Jahr 
 1998 stellte fest, dass circa <u>31 Prozent</u> der 
 erwachsenen Bevölkerung im Laufe eines Jahres an einer 
 psychischen Störung leiden.
 ...
 Knapp 40 Prozent der Personen, bei denen eine psychische 
 Störung diagnostiziert wurde, wies dabei mehr als nur eine 
 psychische Störung auf.
 ...

Dort sehe ich den Anhaltspunkt für
„Kinder tanzen immer mehr auf der Nase rum“.

Denn „auf der Nase herum tanzende“ Kinder sind
m.E. nach die, welchen die immer wieder angestrebte
emphatische Bindung an die Bezugsperson fehlt oder
abhanden gekommen ist.

Und das sind sicher nicht die, von häufigem/dauerndem
(zuverlässigem!) Körperkontakt zu den Eltern/Bezugspersonen
profitierten.

Aber wie gesagt (s.o. Link) - psychisch auffälllige Mütter
dürften eine ziemlich schlechte Prognose darstellen.

Grüße

CMБ

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Addendum
Ich nochmal …

Aber wie gesagt (s.o. Link) - psychisch auffälllige Mütter
dürften eine ziemlich schlechte Prognose darstellen.

Nochwas dazu:
http://www.tu-dresden.de/presse/psyche.pdf

 ...
 Frauen haben zudem ein erhöhtes Risiko, komplexe 
 komorbide Störungsmuster zu entwickeln. 

 Da die meisten psychischen Störungen bei Frauen 
 überwiegend in den gebärfähigen Jahren ihres Lebens 
 auftreten, haben diese wiederum negative Auswirkungen 
 auf ihre Neugeborenen und deren weitere Kindesentwicklung.
 ...

Grüße

CMБ

Psychologische Folgen generell betrachtet
Ich persönlich finde, dass es auf die Balance ankommt.

Mein Sohn und ich haben im Laufe des Tages oft Knuddelphasen, aber es gibt auch Momente, wo ich Abstand und Ruhe brauche. Sei es nur zum Duschen… Das akzeptiert er, er schläft auch allein in seinem Bett und bekommt trotzdem genügend Streicheleinheiten.

Was mich an den meisten Kritikern von „Jedes Kind kann schlafen lernen“ stört, ist dass sie den entsprechendes Eltern ein generelles liebloseres Verhalten ihrem Kind gegenüber unterstellen, nur weil sie auch ab und zu ihre eigenen Bedürfnisse vorn an stellen. Meinem Kind kann es nur gut gehen, wenn es auch mir einigermaßen gut geht. Und dazu gehört auch - und in erster Linie - ausreichend und erholsamer Schlaf.
Meine Meinung…

Ich finde es erschreckend, dass man heutzutage fast in jede Handlung (extreme) Folgen für die Psyche eines Menschen interpretiert. Sicher bleiben viele Handlungen nicht ohne Folgen, aber meiner Ansicht nach, nur wenn sie dauerhaft sind und zur Gewohnheit werden (extreme Erlebnisse wie schwere körperliche Gewalt usw. mal ausgenommen). Auf der einen Seite sollen Eltern von allein wissen, was gut für ihre Kinder ist, und wenn sie ein Buch lesen und danach handeln, bekommen sie gleich Kritik von vielen Seiten, aber auf der anderen Seite wird im beängstigenden Ausmaß vor psychischen Folgen gewarnt, wenn man etwas „falsch“ macht. Worauf soll man denn nun hören: auf Bücher, Psychologen, Statistiken (zu denen ich eh meine eigene Meinung habe) oder auf die eigene Intuition?

Mir persönlich hilft es meistens, wenn ich mich in mein Kind hineinversetze und überlege, was ich selbst früher wollte, toll fand oder auch nicht mochte. Ich kann mich gut erinnern, dass ich es als Kind genossen habe, sonntags morgens zu meinen Eltern ins Bett zu kriechen. Das war immer etwas ganz Besonderes für mich. Wenn ich das jeden Tag oder gar jede Nacht gehabt hätte, wäre der daran haftende „Zauber“ für mich sicher schnell verflogen.

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Eltern UND Kindern gerecht werden - es geht!

gut, aber mir war es zuviel, tag und nacht neben meinem Kind
zu ligene und ihm Händchen zu halten. Ich brauchte auch mal 5
Minuten für mich.

Ja, das ist verständlich, ging mir auch so. Darum habe ich das auch geändert, als es mir zu viel wurde. Das ging nicht ohne Weinen ab, denn wir können unsere Kinder nicht vor jedem Schmerz schützen, aber es ging ohne sonstigen Stress, und vor allem, ohne sie weinend allein zu lassen.

So, sind wir an dem Punkt, wo dann die, die das Buch und die
darin empfohlene Methode angewendet werden zu
Rabenmütternabgestempekt werden?

Mit diesem Satz zeigst du nur deine innere Abwehr gegen mögliche eigene Fehler (die wir alle machen).
Jemand kritisiert die von dir angewendete Methode, und du behauptest sofort, er würde dich als Rabenmutter abstempeln, pauschal usw… - somit bist du scheinbar sofort aus dem Schneider.
Schau mal genauer hin. Du hast aus Hilflosigkeit so gehandelt, das schreibst du ja selbst. Mir geht es nicht darum, dich deswegen zu kritisieren, was würde das nützen, ist ja schon vorbei.
Aber ich wende mich entschieden dagegen, dass du das auch noch empfiehlst.

Einige sagen so, andere so - es gibt auch Ratgeber, darin wird
empfohlen, dann doch einen strengeren Alltag wieder
einzuplanen.

Genau um die Kritik an diesen sogenannten „Ratgebern“ geht es. Das genannte Buch ist übrigens von Barbara Sichtermann. Ich bin gespannt, wie es dir gefällt.

Es werden wieder englische Nannys modern, die
einen streng geregelten Alltag für das Kind festlegen. Auch
das geht. Mit dem Hintergrund: Später müssen sie als
Erwachsene auch lernen, sich an Regeln und Gegebenheiten
anzupassen.

Natürlich geht das. Früher gab es auch mal die Regel „4-Stunden-Stillrhythmus“. Das „ging“ auch. Es geht auch, sein Kind mit Prügeln zu erziehen, ja, das geht! Mit der Begründung, dass sie vielleicht auch später in der Schule mal Prügel einstecken müssen oder sich gleich mal an die Gewalt in der Welt gewöhnen müssen. Hilfe.

Willst du nun halb England kritisieren???

Ja, warum denn nicht? Nur weil ein halbes oder ganzes Land etwas praktiziert, muss es doch nicht gut sein. Ich kritisiere auch die Gepflogenheiten in Ländern, wo Frauen per Gesetz unterdrückt werden usw…

Du siehst doch, wohin
wir mit der Art „das Kind kann das alles alleine und sanft
erlernen“ hingekommen sind. Die Kids tanzen mehr denn je auf
der Nase rum.

Ja, siehst du, genau da liegt das Problem. Wir glauben immer noch, dass einer siegen und einer verlieren muss. Entweder siegen die Eltern (streng, autoritär) oder es siegt das Kind (darf alles, Eltern stecken nur zurück).
Sobald man gegen autoritäre Erziehung plädiert, wird man in die Ecke gedrängt, man würde fördern, dass die Kinder einem auf der Nase herumtanzen. Was für ein Unsinn!
An dieser Stelle noch ein Buchtipp, der aber weit bekannter ist als das andere: Die Bücher von Gordon (Familienkonferenz). Beschäftige dich mal intensiv damit, dann siehst du, dass es Möglichkeiten gibt, Kindern UND Eltern gerecht zu werden, denn BEIDE haben Bedürfnisse und Rechte.

verkraften das auch, oder willst du sagen, dass alle Kinder,
die lernen mussten, dass nciht direkt auf jedes Weinen
reagiert wird nen Knacks bekommen?

Wenn sie dabei länger alleine gelassen sind: Ja. Das ist aber auch bei Mehrlingen in der Regel nicht notwendig. Und tatsächlich denke ich, dass eine Mutter mit neugeborenen Mehrlingen in den ersten Monaten überfordert ist und Hilfe durch eine weitere Person braucht.

Mehrlinge können auch nicht Tag und NAcht einen Elternteil
beanspruchen - wach wie schlafend.

Dass jemand im Raum ist oder zumindest in Hörweite, dürfte aber nicht zuviel verlangt sein.

Viel Spaß beim Lesen :smile:

Julia

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Hallo Dany,

ich verstehe, was du meinst.
Aber ich möchte die Erfahrung mit meinem Sohn hier erzählen. Er war 1 Woche bei seiner leiblichen Mutter im Krankenhaus. Sie war in dieser Zeit fast immer mit ihm zusammen. Dann kam er für vier Wochen in ein Adoptionsheim. Es war ein sehr kleines, sehr gut geführtes Heim. Es hatte zu dem Zeitpunkt knapp 15 Babies, dafür waren 4 Frauen verfügbar (nachts weniger, tagsüber durch freiwillige Helfer öfter mehr). Trotzdem war es ein Heim und die Babies wurden in ziemlich striktem 4-Std-Rhythmus gefüttert und gewickelt. Allerdings, wenn ein Baby laut/lange schrie, dann hat schon mal eine der Frauen so ein Baby auf dem Rücken rumgetragen.
Nach vier Wochen kam er zu uns und hatte bereits deutlich merkliche Verhaltensauffälligkeiten (er schrie nie - nicht, wenn er Hunger hatte, nicht, wenn er nass war, schon gar nicht, wenn er Aufmerksamkeit wollte). Es war ein Erfolgserlebnis, als er das mit der Zeit lernte.

Wie weit heute Verhaltensauffälligkeiten des Teenagers auf diese wenigen Wochen zurückgehen, wage ich nicht zu bestimmen.

Zu bemerken sei noch, dass sein Bruder fast drei Monate in diesem Heim war und dort Zeterundmordio zusammenbrüllte, sobald er tagsüber alleingelassen wurde (man erzählte mir später, man habe ihn immer in ein hinteres Zimmer geschoben, wenn Besucher im Heim waren, damit niemand glauben würde, es würden Kinder misshandelt, so laut habe er gebrüllt). Auch bei uns zuhause verhielt er sich so und ich habe ihn fast ein Jahr lang permanent in einer Schlinge mit mir herumgetragen.

Ich erwähne das, weil es etwas unterstreicht, was mir sehr wichtig ist und was ich immer wieder gern wiederhole: Jedes Kind ist anders. Kinder reagieren verschieden auf gleiche Situationen, empfinden gleiche Situationen unterschiedlich. Situationen sind auch für Kinder nicht unbedingt gleich, auch wenn wir Erwachsenen es so empfinden.

Gruß
Elke

5 „Gefällt mir“

Ja, siehst du, genau da liegt das Problem. Wir glauben immer
noch, dass einer siegen und einer verlieren muss. Entweder
siegen die Eltern (streng, autoritär) oder es siegt das Kind
(darf alles, Eltern stecken nur zurück).
Sobald man gegen autoritäre Erziehung plädiert, wird man in
die Ecke gedrängt, man würde fördern, dass die Kinder einem
auf der Nase herumtanzen. Was für ein Unsinn!
An dieser Stelle noch ein Buchtipp, der aber weit bekannter
ist als das andere: Die Bücher von Gordon (Familienkonferenz).
Beschäftige dich mal intensiv damit, dann siehst du, dass es
Möglichkeiten gibt, Kindern UND Eltern gerecht zu werden, denn
BEIDE haben Bedürfnisse und Rechte.

Klingt es so, als würde ich die Bedürfnisse meines Kindes nicht gerecht werden, weil ich die im Buch empfohlene Methode angewandt habe, damit er und ich besser schlafen können???

Dass jemand im Raum ist oder zumindest in Hörweite, dürfte
aber nicht zuviel verlangt sein.

Meinst du, ich bin kaufen gegangen derzeit?

Gruß Dany

hallo

Das ist wahrscheinlich ernster als Du Dir das vorstellen
kannst.
http://www.bptk.de/patienten/psychisch_krank_/index…


Eine repräsentative Studie in Deutschland im Jahr
1998 stellte fest, dass circa 31 Prozent der
erwachsenen Bevölkerung im Laufe eines Jahres an einer
psychischen Störung leiden.

Knapp 40 Prozent der Personen, bei denen eine psychische
Störung diagnostiziert wurde, wies dabei mehr als nur eine
psychische Störung auf.

Dort sehe ich den Anhaltspunkt für
„Kinder tanzen immer mehr auf der Nase rum“.

Hm ok, was hat das nun mit der Einschlafmethode zu tun?

Denn „auf der Nase herum tanzende“ Kinder sind
m.E. nach die, welchen die immer wieder angestrebte
emphatische Bindung an die Bezugsperson fehlt oder
abhanden gekommen ist.

Habe ich ncihts entgegenzusetzen

Und das sind sicher nicht die, von häufigem/dauerndem
(zuverlässigem!) Körperkontakt zu den Eltern/Bezugspersonen
profitierten.

Habe ich auhc nichts entgegenzusetzen

Aber wie gesagt (s.o. Link) - psychisch auffälllige Mütter
dürften eine ziemlich schlechte Prognose darstellen.

Wäre nett, wenn du mir bitte nun den Zusammenhang zu meinem Posting erklären würdest, danke.

Gruß, Dany

hallo

Nochwas dazu:
http://www.tu-dresden.de/presse/psyche.pdf


Frauen haben zudem ein erhöhtes Risiko, komplexe
komorbide Störungsmuster zu entwickeln.

Da die meisten psychischen Störungen bei Frauen
überwiegend in den gebärfähigen Jahren ihres Lebens
auftreten, haben diese wiederum negative Auswirkungen
auf ihre Neugeborenen und deren weitere Kindesentwicklung.

Grüße

ich sehe irgendwie immer noch keinen Zusammenhang. Wen meinst du mit psychisch gestörten Müttern und deren Kindern? Die, die den Eltern auf der Nase rumtanzen?

Geh mal in eine Grundschule, das Verhalten ist erschreckend. Meinst du, alle Eltern seien gestört? Fände ich übertrieben. Ich denke, dass zu viele Eltern Couch-Popatoes wurden und damit die Kinder zu Hause unausgelastet sind und die Aktivität dann in der Schule ausleben.

Bitte erkläre mir die Zusammenhänge deiner Links, ich sehe ihn nicht,

Danke, Dany

Nur leider sind Eltern in der westlichen „Zivilisation“ durch
all die „tollen“ Ratgeber so von ihren Gefühlen und ihrer
Intuition entfernt, dass sie glauben, ihre Probleme nur mit
Hilfe einer scheinbar wissenschaftlichen in einem Buch
gedruckten Methode lösen zu können.

hallo nochmal,

dann schau mal, wieviele Bücher hier nun empfohlen wurden. Ich habe hier zu Hause noch 4 weiter Bücher stehen, alles Empfehlungen oder Geschenke zur Geburt.

Nein, heute geht man nicht mehr davon aus, dass Eltern eine Intuition haben. Jedoch können auch Eltern nicht alles wissen und es ist nunmal klar, dass die Grundsteine im Kleinkindalter gelegt werden. Je mehr man weiß umso unsicherer wird man, weil man versucht, alles unter einen Hut zu bekommen.

Daher haben Ratgeber schon ihren Sinn. Nur die Gewichtung sollte nicht derart sein, dass man erst die und die und die Bücher gelesen haben sollte um als „gute“ Mutter zu gelten.

Gruß, Dany

Hallo Dany

Da die meisten psychischen Störungen bei Frauen
überwiegend in den gebärfähigen Jahren ihres Lebens
auftreten, haben diese wiederum negative Auswirkungen
auf ihre Neugeborenen und deren weitere Kindesentwicklung.
…Grüße

ich sehe irgendwie immer noch keinen Zusammenhang. Wen meinst
du mit psychisch gestörten Müttern und deren Kindern? Die, die
den Eltern auf der Nase rumtanzen?

Was ich sagen will ist, dass im Baby- und Kleinkindalter
der Grundstein für spätere psychische Auffälligkeit (auch
hinsichtlich der von Dir genannten Widerstandsunfähigkeit
gegen Medien) gelegt wird.

Dies ist ein Aspekt der modernen Gesellschaft mit
ihren „lebensfeindlichen“ und „komplizierten“
Umgebungen und Anforderungen und kann sicherlich
nicht der „individuellen Frau“ angelastet werden.

Wenn eine Frau „stolz“ darauf ist, ihr Kind (unter 3 oder 4)
zum „zuverlässigen Alleinschlafen“ dressiert zu haben,
dann hört sich das für mich gleichsam nach einem Symptom
des (nicht-)Fertigwerdens mit den übernommenen „sozialen
Erwartungen“ an, welches ins Positive „umgedeutet“ werden
soll. Auch das ist natürlich nicht der Frau als Indi-
viduum anzulasten.

Dass heute 50% aller Leute alleine(!) in einer Wohnung
(in den Städten) wohnen, ist eine für mich eindrucksvolle
Entwicklung hinsichtlich (oder als Folge aus?) obiger
Beobachtungen.

Wie gesagt, alles etwas spekulativ. Was das mit dem
„Schlafen“ und dem Thema zu tun hat? Nun, ich denke,
ein (kleines) Kind enwickelt sich anders, wenn es sein
Bedürfnis nach Körperkontakt jederzeit ohne Einschränkung
erfüllt bekommen kann. Zumal in der Nacht (Angstmanagement).

Grüße

CMБ

Was ich sagen will ist, dass im Baby- und Kleinkindalter
der Grundstein für spätere psychische Auffälligkeit (auch
hinsichtlich der von Dir genannten Widerstandsunfähigkeit
gegen Medien) gelegt wird.

Widerstandsfähigkeit gegen Medien?

Wenn eine Frau „stolz“ darauf ist, ihr Kind (unter 3 oder 4)
zum „zuverlässigen Alleinschlafen“ dressiert zu haben,
dann hört sich das für mich gleichsam nach einem Symptom
des (nicht-)Fertigwerdens mit den übernommenen „sozialen
Erwartungen“ an, welches ins Positive „umgedeutet“ werden
soll. Auch das ist natürlich nicht der Frau als Indi-
viduum anzulasten.

Ja, ich bin froh, dass er einschlafen kann, ohne dass er ein Theater macht. Denn ich denke, ein Kind, was beim einschlafen immer Terz macht, wird dies viel schlimmer in Erinnerung haben, als wenn e sliebevoll zu Bett gebracht wird und problemlos einschlafen kann. Ich sehe da das negative nicht. Und deine Behauptung, dass nach nichts ins positive umgedeutet werden kann ist eine einfache haltlose Bemerkung.

Dass heute 50% aller Leute alleine(!) in einer Wohnung
(in den Städten) wohnen, ist eine für mich eindrucksvolle
Entwicklung hinsichtlich (oder als Folge aus?) obiger
Beobachtungen.

Was auch immer das mit den Einschlafen zu tun hat…

Wie gesagt, alles etwas spekulativ.

ja, SEHR

Was das mit dem
„Schlafen“ und dem Thema zu tun hat? Nun, ich denke,
ein (kleines) Kind enwickelt sich anders, wenn es sein
Bedürfnis nach Körperkontakt jederzeit ohne Einschränkung
erfüllt bekommen kann. Zumal in der Nacht (Angstmanagement).

Ich denke, ich kann schon den Unterschied zwischen Angst und Quengeln feststellen. Wenn mein Kind nachts weint, bin cih direkt da, weil es nicht normal ist. Wenn er etwas nicht mag und darum quengelt, laufe ich nicht direkt hin und nehme ihn auf den Arm. Ich werde ihn nicht Abends und halbe Nächte durch die Wohnung tragen, weil es dem Kind lieber so ist. Wenn du mal ein paar von den netten Ratgebern liest, steht da auch drin, dass man das auch „nicht sollte“. Mein Kind bekommt sehr wohl ausgiebige Kuschelstunden. Zumindest reicht es ihm soweit, dass er lieber in seinem als in meinem Bett einschläft. In meinem kann er nicht einschlafen (seit er 7 Monate alt ist).

Daher finde ich den zusammenhang von „ine Bett bringen“ und „mangelndem Körperkontakt“ einfach an den Haaren herbeigezogen. Und sehr spekulativ - ja.

Und wegen solcher Vorurteile bin ich sauer. Wenn jemand diese Einschlafmethode anwendet, und das Kind schläft dann problemlos ein, heißt es, man wäre lieblos, würde nicht genug Körperkontakt geben, würde dem Kind psychische Störunen zumuten.

Was bringt mehr Störung: wenn er problemlos einschläft nach einem liebevollen Abendritual oder wenn er weinend von Mama und Papa stundenlang rumgetragen wird, durch die Gegend kutschiert wird, dass er endlich schläft, dass alle mögliche „umstände“ eingerichtet werden, damit da Kind alles bekommt, was es will und nicht will (wenn Kinder müde sind wollen sie alles und nichts, und es ihm dann Recht machen wollen grenzt an Wahnsinn). Ich denke, ein Kind, was ewig rumgetragen werden muss, weil es Angst hat, im Bett einzuschlafen hat mehr Störungen später, als ein Kind, was keine Angst hat, in seinem Bettchen einzuschlafen. Und ja, ich bin stolz darauf, dass mein Kind kein Problem damit hat. Und jetzt? Woran mangelt es meinem Kind? Siehst du das? Ich habe zwei Tage lang Abends nur geregelt nach meinem Kind gesehen. Seitdem ist es Abends kein Theater mehr. Er muss nicht mehr weinen, weil er schlafe will und nciht kann, weil dies und jenes und das nicht „erfüllt“ sind.

Ich bin stolz darauf, weil ich ihm damit mehr Leid erspare, als anders. Denn ein Kind, was nicht schlafen kann und will, ist selbst unausgeglichen und bekommt einen negativen Eindruck vom „zu-Bett-gehen“.

Mama eines schlafenden und zufriedenen Kindes

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Hallo Dany,



Ich denke, ein Kind, was ewig rumgetragen werden
muss, weil es Angst hat, im Bett einzuschlafen hat
mehr Störungen später, als ein Kind, was keine Angst
hat, in seinem Bettchen einzuschlafen.

Ja ja, das ist die Logik. Ich eziehe mein Kind jetzt
schon so, dass es sein ganzes Leben mal in einer
Einzimmerwohnung alleine überleben kann :wink:

Ich sehe schon, Du nimmst meine Anmerkungen
persönlich, fühlst Dich angegriffen und bist
dann sauer.

Warum nicht mal einen Moment von der persönlichen
Situation abstrahieren? Vielleicht
so: http://www.eltern.de/mein_baby/baby_alltag/schlafstu…

Grüße

CMБ

o. t.
Hi Julia,

Das genannte Buch ist übrigens von Barbara Sichtermann. Ich
bin gespannt, wie es dir gefällt.

Bevor ich Sears und Gonzales jetzt so im Laufe der Zeit kennenlernte, fand ich damals in der Schwangerschaft „die Sichtermann“ das einzige kaufenswerte Buch. Ganz am Anfang schreibt sie irgendwie „werfen Sie erstmal alle Ratgeber weg, die Sie bis jetzt gelesen haben und lehnen Sie sich entspannt zurück“ oder so ähnlich. Das fand ich irgendwie sympathisch, denn die meisten Ratgeber schreiben ja „so, ja genau so müssen Sie es machen“:wink:

Natürlich geht das. Früher gab es auch mal die Regel
„4-Stunden-Stillrhythmus“. Das „ging“ auch. Es geht auch, sein
Kind mit Prügeln zu erziehen, ja, das geht! Mit der
Begründung, dass sie vielleicht auch später in der Schule mal
Prügel einstecken müssen oder sich gleich mal an die Gewalt in
der Welt gewöhnen müssen. Hilfe.

Ahhhh, jetzt bin ich erleichtert. Das ist ja genau der Sinn meines Satzes, der so kritisiert wurde. Nur, daß Du statt „funktioniert“ „geht“ schreibst. Also, ich war schon nah dran Deutsch Nachhilfe zu nehmen, denn auch ich bin nicht unfehlbar:wink:)) Und wenn die Mehrheit den Satz anders als ich versteht, dann kommen mir schon Zweifel…

An dieser Stelle noch ein Buchtipp, der aber weit bekannter
ist als das andere: Die Bücher von Gordon (Familienkonferenz).

Find ich auch gut:wink:

Ciao,
Christiane