Bitte um Bewertung eines Zwischenzeugnises

Hallo!

Bitte um Bewertung eines Zwischenzeugnises. Die Namen (auch Firmenname) und Orte sind frei erfunden! Über Verbesserungsvorschläge und Beurteilung würde ich mich freuen und bedanke mich schonmal im vorraus! :smile:

Z w i s c h e n z e u g n i s

Herr Markus Müller, geboren am 15.09.1983 in Köln, ist seit dem 19. Januar 2004 in unserer Firma als Lagerarbeiter beschäftigt.

Er arbeitet in der Abteilung : Lager und hat dort folgende Aufgaben:

  • Kommissionierung von Kundenbestellungen

  • Versand der Kundenbestellungen

  • Bearbeitung von Retouren

  • Wareneingang und Warenausgang

Während seiner Tätigkeit in unserem Hause erfüllt Herr Müller seine Aufgabe mit Engagement und persönlichem Einsatz. Zudem ist er für seine Aufgaben befähigt und bereit, auch andere gleichartige Arbeitsaufgaben zu übernehmen. Des weiteren können wir sagen, daß wir ihn als einen zielstrebigen, fleißigen und gewissenhaften Mitarbeiter kennen. Daneben ist Herr Müller ein ausdauernder und belastbarer Mitarbeiter.

Herr Müller ist pflichtbewußt und zuverlässig und auch bereit, Verantwortung zu übernehmen. Abschließend läßt sich sagen, daß er die ihm übertragenen Arbeiten stets zu unserer vollen Zufriedenheit erledigt.

Aufgrund seiner umgänglichen und hilfsbereiten Art ist er bei Vorgesetzten und Kollegen - aber auch bei Kunden - gleichermaßen geschätzt und anerkannt.

Dieses Zwischenzeugnis stellen wir auf besonderen Wunsch von Herrn Müller aus.

Music-World Musikvertriebs GmbH
Andreas Musterhaus

Köln, den 16.02.2009

Hallo Norbert,

am liebsten würde ich Dir schon für die Fragestellung ein fettes Sternchen geben *freu* Ein komplettes Zeugnis zum bewerten *strahl* Ich fang dann mal an…

Z w i s c h e n z e u g n i s

Ist das so merkwürdig gesperrt geschrieben?

Herr Markus Müller, geboren am 15.09.1983 in Köln, ist seit
dem 19. Januar 2004 in unserer Firma als Lagerarbeiter
beschäftigt.

Ist „Lagerarbeiter“ die genaue Bezeichnung, die im Vertrag vom Herrn Müller steht?

Er arbeitet in der Abteilung : Lager und hat dort folgende
Aufgaben:

  • Kommissionierung von Kundenbestellungen
  • Versand der Kundenbestellungen
  • Bearbeitung von Retouren
  • Wareneingang und Warenausgang

Und das ist soweit richtig, vollständig und nach Wichtigkeit sortiert? Vielleicht noch irgendeine Software, die notwendig ist?

Während seiner Tätigkeit in unserem Hause erfüllt Herr Müller
seine Aufgabe mit Engagement und persönlichem Einsatz.

Naja, er will ja schon, aber irgendwie kommt nix dabei raus.

Zudem
ist er für seine Aufgaben befähigt

Und von seiner Ausbildung aus müsste man auch davon ausgehen, dass er das kann - aber es gelingt ihm halt so rein gar nix.

und bereit, auch andere
gleichartige Arbeitsaufgaben zu übernehmen.

Dafür macht er jeden anderen Quatsch, der mit seinem eigentlichen Job nicht das geringste zu tun hat. Wobei mich das „gleichartige“ etwas irritiert, was ist denn damit gemeint?

Des weiteren
können wir sagen, daß wir ihn als einen zielstrebigen,
fleißigen und gewissenhaften Mitarbeiter kennen.

Wie gesagt, er möchte schon, aber nicht nur dass das ewig dauert, es kommt halt nix raus.

Daneben ist
Herr Müller ein ausdauernder und belastbarer Mitarbeiter.

Siehe oben :wink:

Herr Müller ist pflichtbewußt und zuverlässig und auch bereit,
Verantwortung zu übernehmen.

…bereit isser, aber er tut’s halt dann doch nicht.

Abschließend läßt sich sagen, daß
er die ihm übertragenen Arbeiten stets zu unserer vollen
Zufriedenheit erledigt.

Das ist der Standard-Zeugnisgeneratorsatz, der zeigt, dass das oben gar nicht so bös gemeint sein muss :wink: Achja, ich bin mit der deutschen Rechtschreibung nimmer so sicher, aber ich glaub, das eine oder andere „scharfe s“ wird heutzutage durch ein „ss“ ersetzt. Aber da müsstest mal jemanden fragen, der sich mit sowas auskennt.

Aufgrund seiner umgänglichen und hilfsbereiten Art ist er bei
Vorgesetzten und Kollegen - aber auch bei Kunden -
gleichermaßen geschätzt und anerkannt.

Eieiei, warum stehen die Kunden, die ja die allerwichtigsten sind, denn so explizit in Gedankenstrichen? Kunden, Vorgesetzte, Kollegen ist die Reihenfolge.

Dieses Zwischenzeugnis stellen wir auf besonderen Wunsch von
Herrn Müller aus.

Gottseidank hat der Herr Müller endlich eingesehen, dass er sein Glück woanders suchen muss, so dass wir ihn nicht rauswerfen müssen :wink: Gibt’s denn keinen besseren Anlass für das Zeugnis? Vielleicht interne Umstrukturierung? Chefwechsel? Neuer Aufgabenbereich für Herr Müller?

Music-World Musikvertriebs GmbH
Andreas Musterhaus

Und der Herr Musterhaus ist ein Geschäftsführer oder sowas?

Mein Vorschlag wäre, dass Du das Werk mal umdichtest (Erfolge müssen rein: „So hat Herr Müller dieses und jenes selbstständig getan“, „dieses oder jenes erfolgreich eingeführt/umgesetzt“) und dann nochmal hier reinstellst. Alternativ gibt es die Möglichkeit einen fachlich spezialisierten Anwalt einzusetzen.

*wink*

Petzi

Er arbeitet in der Abteilung : Lager und hat dort folgende Aufgaben:

Was der erste Doppelpunkt soll, ist mir nicht ganz klar.

Aufgabenstellung siehe Petzi’s Kommentar.

Während seiner Tätigkeit in unserem Hause erfüllt Herr Müller seine Aufgabe mit Engagement und persönlichem Einsatz.

Und während er nicht tätig ist? Also ich meine, die restliche Zeit zwischen Arbeitsbeginn und Arbeitsende? Der Satz klingt gleich so „Wenn er arbeitet, gibt er sich auch Mühe… naja wenn…“

Des weiteren können wir sagen…

…tun wir aber dann doch nicht, sonst würden wir nicht im Konjunktiv formulieren…

daß wir ihn als einen zielstrebigen, fleißigen und gewissenhaften Mitarbeiter kennen.

…der leider nicht zu Potte kommt und keine brauchbaren Resultate erzielt.

Daneben ist Herr Müller ein ausdauernder und belastbarer Mitarbeiter.

Und kann sich die gleichen Beschwerden monatelang anhören, ohne dass es ihn berührt - oder warum ersetzt dieser Satz hier die Bewertung der Arbeitsergebnisse?

Herr Müller ist pflichtbewußt und zuverlässig und auch bereit, Verantwortung zu übernehmen.

Aber wir geben ihm absichtlich keine Verantwortung, da wir genau wissen, wie das endet…

Abschließend läßt sich sagen, daß er die ihm übertragenen Arbeiten stets zu unserer vollen Zufriedenheit erledigt.

Hier ist jetzt Ende, da wir schon abschließen. Alles Weitere ist als leeres Gewäsch zu betrachten.

Aufgrund seiner umgänglichen und hilfsbereiten Art ist er bei Vorgesetzten und Kollegen - aber auch bei Kunden - gleichermaßen geschätzt und anerkannt.

Fragen über Fragen:

  • Warum wird „umgänglich“ statt dem für den guten Bereich üblichen „freundlichen“ verwendet? --> Minuspunkte
  • Warum stehen die Kunden hinten und warum sagt man „aber“ statt „und“ ? --> Minuspunkte
  • Warum verwendet man „anerkannt“ statt „respektiert“ und dann auch noch ohne positives Bestärkungswort? --> Minuspunkte
  • Es war nichts davon „stets“? --> Was waren die Zwischenfälle?

Dieses Zwischenzeugnis stellen wir auf besonderen Wunsch von
Herrn Müller aus.

Wir bedanken uns nicht für etwaige bisher geleistete Arbeit und hoffen nicht auf eine weitere Zusammenarbeit.

Music-World Musikvertriebs GmbH
Andreas Musterhaus

Am besten der Lagerleiter?

Sind Ausstellungsdatum und Unterzeichnungsdatum gleich?

Einiges ist also entweder mies formuliert oder mies gemeint.

Gruß,
Michael

@ Petzi
Vielen Dank für deine Bewertung! :smile: Vorweg muß ich erstmal sagen das ich hier leider nicht so oft aktiv war und deswegen nicht weiß wie diese „Zitier-Funktion“ funktioniert. :frowning: Deswegen Antworte ich hier mal in Punkten:

  1. Ja, die Überschrift ist so geschrieben (+ doppelt unterstrichen). Auch etwas ungewöhnlich, aber dass ist noch das harmloseste in unserer Firma. :stuck_out_tongue: Oben ist noch der Firmenbriefkopf.

  2. Also im Vertrag selbst steht „Lagerfacharbeiter“. Allerdings habe ich diesen Beruf nicht erlernt (in einer Ausbildung), sondern bin da so „reingerutscht“, wie man heut zu tage sagt. :wink: Da ich diese Ausbildung nicht habe, kann ich das denk ich auch nicht verlangen das er das so schreibt.

  3. Die Reihenfolge würde ich jetzt mal als richtig bewerten. Wir benutzen da ein spezielles Warenwirtschaftssystem für die Branche (Musikbranche). Sollte das da rein? … Ansonsten habe ich auch schon Fakturierungen, Versandabwicklungen (Versandsticker) durchgeführt, was aber bisher nur 1-2 mal der Fall war, da der Verantworliche dafür mal Krank war.

  4. bezüglich „Aufgaben befähigt“ & „Tätigkeit“ - siehe Punkt 2). Bin jetzt knapp über 5 Jahre dort angestellt und das trotz nach umfassender „Kündigungswelle“ (von anderen ehem. Mitarbeitern). Ohne jetzt eingebildet zu klingen, aber das Feedback über meine Arbeit in der Firma bisher war immer recht gut. Zudem fühle ich mich dort als recht anerkannter Mitarbeiter, was meine Arbeitsweise angeht.

  5. bezüglich „gleichartige Arbeitsaufgaben“ - Bei uns ist es oft so das ich oft Aufgaben von anderen mit übernehmen muß. Vor allem seit einer gewissen Zeit (wegen Personalmangel). Das könnte er vielleicht meinen. Mit dem „Quatsch“ könnt ich mir jetzt nicht vorstellen, ehrlich gesagt. :stuck_out_tongue: Kann man da eine andere Forumulierung nehmen?

  6. bezüglich der Eigentschaften (zielstrebig, fleißig, etc…) - Für mich hört sich das eigentlich gut an. :smile: Aber leider bin ich da kein Experte, was die Formulierung angeht.

  7. bezüglich „übertragenen Arbeiten“ - Ich würde das „vollen“ in „vollster“ abändern lassen. Oder könnte man das so lassen? Wie gesagt, meine Arbeit wird dort sehr geschätzt und würde das dann auch so im Zeugnis übernehmen wollen.

  8. Also ich habe eher wenig mit Kunden zu tun. Außer wenn denn mal welche da sind (Selbstabholer). Wäre da die Reihenfolge trotzdem richtig?

  9. Der Anlass ist das ich mir einen neuen Job suchen möchte, da wir seit kurzem Kurzarbeit haben und ich nicht weiß ob sich die Firma noch lange hält. Zudem ist das Gehalt (leider) unter aller Sau, wenn ich das mal hier so formulieren darf.

  10. Ja, Herr Musterhaus ist der (erfundene) Geschäftsführer. :wink:

@ Michael
Hmmm … jetzt bin ich recht unsicher geworden was das Zeugnis angeht. Ich kann mir nicht vorstellen das es Absicht ist/war mir ein schlechtes Zeugnis zu schreiben, da ich meine Arbeit dort sehr gut und gewissenhaft erledige. Hoffe das hört sich jetzt nicht zu eingebildet an.

Deine Meinung mit „mies formuliert“, könnte da schon eher zutreffen, denk ich. Beispiel: Letzten Monat sollte ich eine Vereinbarung unterschreiben, das ich wegen angemeldeter Kurzarbeit bis zu 100% reduziert werden kann. Diese Vereinbarung war z.B. mit Tipfehlern „geschmückt“. Zu dem gehen aus dieser Vereinbarung keine genaueren Infomationen hervor (laut Meinung einer Arge Mitarbeiterin).

Für das Verfassen solcher Dokumente, ist übrigens unsere Personalfrau zuständig (auch dieses Zwischenzeugnis). Unser Chef unterschreibt meistens nur, anscheinend ohne sich „seinen eigenen“ Schriftverkehr durchzulesen.

Bei uns läuft einiges (meiner Meinungnach) unprofessionell. Darunter fällt halt leider auch sowas.

Hallo Norbert,

erstmal zum „zitieren“: Da nimmst Du nicht den Button „antworten“ sondern den direkt drunter „antworten und zitieren“. Das Zitat kommt dann übrigens mit einem Doppelpunkt am Zeilenanfang und hat zur Folge dass das in der Antwort kursiv dargestellt wird.

  1. Ja, die Überschrift ist so geschrieben (+ doppelt
    unterstrichen).

Hmm, fände ich jetzt nicht prinzipiell ein ko-Kriterium, aber da Du das Werk eh ändern lassen musst, würd ich da um „normale“ Fettschrift (eventuell in grösserer Schriftgrösse) bitten.

Oben ist noch der
Firmenbriefkopf.

Das macht Sinn - und das Blatt ist auch sauber, kopierfähig und ohne Eselsohren, Knicke und Flecke?

  1. Also im Vertrag selbst steht „Lagerfacharbeiter“.

Dann würde ich das auch im Zeugnis so erwarten, wobei ich nicht weiss, ob Du darauf nen Anspruch hättest *zu den Experten guck*

  1. Die Reihenfolge würde ich jetzt mal als richtig bewerten.

Gut.

Wir benutzen da ein spezielles Warenwirtschaftssystem für die
Branche (Musikbranche). Sollte das da rein?

Würde ich schon erwähnen. Eventuell nicht unter den Aufgaben, aber sowas wie „Der Umgang mit Dingsda, Bumsda und Sowieso war Herrn Müller selbstverständlich/beherrschte stets souverän“

ich auch schon Fakturierungen, Versandabwicklungen
(Versandsticker) durchgeführt, was aber bisher nur 1-2 mal der
Fall war, da der Verantworliche dafür mal Krank war.

Ah, okay, 1-2mal in 5 Jahren ist ein bisserl selten um das zu erwähnen.

Ohne jetzt eingebildet zu klingen, aber das
Feedback über meine Arbeit in der Firma bisher war immer recht
gut. Zudem fühle ich mich dort als recht anerkannter
Mitarbeiter, was meine Arbeitsweise angeht.

Okay, dann gehen wir mal davon aus, dass das Zeugnis nicht so bös gemeint war, wie’s klingt, sondern jemand in Ahnungslosigkeit da unglücklich formuliert hat.

  1. bezüglich „gleichartige Arbeitsaufgaben“ - Bei uns ist es
    oft so das ich oft Aufgaben von anderen mit übernehmen muß.
    Vor allem seit einer gewissen Zeit (wegen Personalmangel).

Ah, dann würde ich doch Deine Flexibilität loben, Deine Bereitschaft und die Erfolgreichheit (weia) Vertretungen zu übernehmen. Eventuell bei den Aufgaben „Vertretung der Mitarbeiter in den Bereichen x, y und z“

Kann man da eine
andere Forumulierung nehmen?

Das solltest sogar dringend tun. Sprich, Du musst das ganze Werk komplett umdichten.

  1. bezüglich der Eigentschaften (zielstrebig, fleißig, etc…)
  • Für mich hört sich das eigentlich gut an. :smile: Aber leider bin
    ich da kein Experte, was die Formulierung angeht.

Ja, da hast Du recht, zielstrebig und fleissig kann sehr positiv sein. Es kann aber auch heissen „gewollt aber nicht gekonnt“. Und um das auszuschliessen muss man das halt umformulieren.

  1. bezüglich „übertragenen Arbeiten“ - Ich würde das „vollen“
    in „vollster“ abändern lassen. Oder könnte man das so lassen?

Also ich ganz persönlich finde „vollst“ ein unglaublich dummes Wort, grammatikalisch nicht korrekt. Aber im Zeugnisdeutsch hat sich das inzwischen etabliert, als Steigerung von „voll“. Also eine „volle Zufriedenheit“ ist schlechter als eine „vollste Zufriedenheit“. Und diese wiederum schlechter als eine „stets vollste Zufriedenheit“.

Wie gesagt, meine Arbeit wird dort sehr geschätzt und würde
das dann auch so im Zeugnis übernehmen wollen.

Dann texte das Teil um.

  1. Also ich habe eher wenig mit Kunden zu tun. Außer wenn denn
    mal welche da sind (Selbstabholer). Wäre da die Reihenfolge
    trotzdem richtig?

Ja, würde ich drin lassen.

  1. Der Anlass ist das ich mir einen neuen Job suchen möchte,

Weiss das Dein Cheffe?

  1. Ja, Herr Musterhaus ist der (erfundene) Geschäftsführer.
    :wink:

Dann ist gut, so soll’s sein.

Also - wie gesagt - schreib das Teil um, so dass Du damit zufrieden bist und stell das hier nochmal rein oder geh direkt zum Fachanwalt.

*wink*

Petzi

erstmal zum „zitieren“: Da nimmst Du nicht den Button
„antworten“ sondern den direkt drunter „antworten und
zitieren“. Das Zitat kommt dann übrigens mit einem Doppelpunkt
am Zeilenanfang und hat zur Folge dass das in der Antwort
kursiv dargestellt wird.

Danke für den Tipp! Scheint wohl zu klappen! :smile:

das Blatt ist auch sauber, kopierfähig
und ohne Eselsohren, Knicke und Flecke?

Ja, habe es auch schon Kopiert, was ich nun nach der änderung nochmal machen muß. ;o)

  1. Der Anlass ist das ich mir einen neuen Job suchen möchte,

Weiss das Dein Cheffe?

Nein, das soll auch erstmal so bleiben. Wobei er sichs sicher denken kann bei unserer Situation und durch die Anforderung meines Zwischenzeugnises.

Also - wie gesagt - schreib das Teil um, so dass Du damit
zufrieden bist und stell das hier nochmal rein oder geh direkt
zum Fachanwalt.

Werde ich auf jeden Fall machen! Hab auch überlegt ob ich mal zu Arge gehn sollte, zum gegenchecken. Mal schaun was die sagen… Nachdem ichs überarbeitet habe.
Denke das der Anwalt bei mir nicht in Frage kommt, da der ja sicher auch einiges verlangt. Weil viel bekomm ich diesen Monat an Gehalt nich raus (wegen Kurzarbeit). :frowning:

Aber vielen Dank nochmal an dich, Petzi! :smile:

Hallo Norbert,

kursiv dargestellt wird.

Danke für den Tipp! Scheint wohl zu klappen! :smile:

jo, klappt :smile:

Ja, habe es auch schon Kopiert, was ich nun nach der änderung
nochmal machen muß. ;o)

gut :smile: Wobei es sich bewährt hat den Vorschlagstext dem Scheffe gleich per Mail zu schicken, so dass er den nun noch einfügen muss *fg*

  1. Der Anlass ist das ich mir einen neuen Job suchen möchte,

Weiss das Dein Cheffe?

Nein, das soll auch erstmal so bleiben. Wobei er sichs sicher
denken kann bei unserer Situation und durch die Anforderung
meines Zwischenzeugnises.

Das ist klar, blöd sind Chefs ja gemeinhin auch nicht *fg* Und Du kannst auch nix „vorschieben“ (wie eben Vorgesetztenwechsel oder so), sonst liest sich das Zeugnis eventuell nach „er will gehen und wir wollen ihn nicht halten“ :wink:

Werde ich auf jeden Fall machen! Hab auch überlegt ob ich mal
zu Arge gehn sollte, zum gegenchecken.

Natürlich - Versuch macht kluch. Wobei ich anmerken möchte, dass meine Erfahrungen diesbezüglich eher nicht so gut waren, aber das ist sicher lokal sehr unterschiedlich und zu verlieren hast ja nix *fg*

Denke das der Anwalt bei mir nicht in Frage kommt, da der ja
sicher auch einiges verlangt.

Okay, das musst Du wissen, wobei so ein bis zwei Anwaltsstunden nicht die Welt kosten und lange bei Kurzarbeit ausharren oder arbeitslos sein kostet viel mehr :wink:

Aber vielen Dank nochmal an dich, Petzi! :smile:

Bitte gerne, bin gespannt auf die neue Version :wink:

*wink*

Petzi

bin gespannt auf die neue Version :wink:

Sooooo, nach langem hin und her Tüfteln, hab ich nun das Zeugnis etwas geändert. Bin selbst aber noch nicht 100% zufrieden. Zum einen bin ich mir nicht Sicher ob das Wort „sehr“ etwas zu häufig drinne vorkommt (evtl. auffällig ZU gut bewertet??) . Zum anderen würde ich noch gerne einfügen das ich mit dem dortigen „Warenwirtschaftssystem“ (hoffe das die Bezeichnung stimmt, denke aber schon) sehr gut vertraut bin bzw das ich mich auch schnell darin einarbeiten konnte. Die Frage wäre jetzt nur wo genau das reinpassen würde und wie ich das dann am besten Formuliere. Also hier erstmal meine überarbeitete Version:

Z w i s c h e n z e u g n i s

Herr Markus Müller, geboren am 19.09.1983 in Köln, ist seit dem 19. Januar 2004 in unserer Firma als Lagerarbeiter beschäftigt.

Er arbeitet in der Abteilung Lager und hat dort folgende Aufgaben:

  • Kommissionierung von Kundenbestellungen

  • Bearbeiten und Versand der Kundenbestellungen

  • Bearbeitung von Retouren

  • Wareneingang und Warenausgang

  • Qualitätskontrolle

Während seiner Tätigkeit in unserem Hause erfüllt Herr Müller seine Aufgaben stets selbstständig, mit hohem Engagement und persönlichem Einsatz. Zudem ist er mit seinen Aufgaben bestens vertraut und übernimmt gerne auch andere Arbeitsaufgaben. Des weiteren können wir sagen, daß wir ihn als einen sehr zielstrebigen, fleißigen und gewissenhaften Mitarbeiter kennen. Daneben ist Herr Müller ein sehr ausdauernder und belastbarer Mitarbeiter.

Herr Müller ist sehr pflichtbewußt, zuverlässig und auch bereit, Verantwortung zu übernehmen. Abschließend läßt sich sagen, daß er die ihm übertragenen Arbeiten stets zu unserer vollsten Zufriedenheit erledigt.

Aufgrund seiner sehr freundlichen und hilfsbereiten Art ist er bei Vorgesetzten, Kollegen und Kunden stets geschätzt und anerkannt.

Dieses Zwischenzeugnis stellen wir auf besonderen Wunsch von Herrn Müller aus. Wir hoffen und wünschen, dass Herr Müller unser Untenehmen auch in Zukunft bereichern wird und danken ihm für seine stets gute Leistung.

Music World Musikvertriebs GmbH
Andreas Musterhaus

Köln, den 16.02.2009

Vorschläge…
Auch wenn ich es anders schreiben würde, ein bisschen individuell sind die Dinger ja doch noch.

Herr Markus Müller, geboren am 19.09.1983 in Köln, ist seit dem 19. Januar 2004 in unserer Firma als Lagerarbeiter beschäftigt.

Er arbeitet in der Abteilung Lager und hat dort folgende Aufgaben:

  • Qualitätskontrolle

Der Punkt hier ist ohne weitere Erläuterungen völlig fachfremd und paßt nicht zum Aufgabenspektrum. Ein paar Worte mehr („Prüfen der Vollständigkeit von Sendungen“ oder so) wären möglicherweise sinnvoll. Aber was man normalerweise unter „QC“ versteht, wird nie und nimmer mal so eben nebenbei von einem Lageristen gemacht! Es klingt hohl und unglaubwürdig.

Während seiner Tätigkeit in unserem Hause erfüllt Herr Müller seine Aufgaben stets selbstständig, mit hohem Engagement und persönlichem Einsatz.

Gab’s dabei auch gute Ergebnisse? Also… Engagement, Einsatz und (sehr) gutem Ergebnis?

Zudem ist er mit seinen Aufgaben bestens vertraut und übernimmt gerne auch andere Arbeitsaufgaben.

Das klingt nach wie vor blöd. Wie wäre es mit „Aufgaben, die über die vertraglich festgehaltene Verantwortung hinaus gehen“?

Des weiteren können wir sagen,

Dieser Konjunktiv muss einfach weg, denn er negiert die komplette Aussage des Satzes! „Wir kennen ihn als…“

Herr Müller ist sehr pflichtbewußt, zuverlässig und auch bereit, Verantwortung zu übernehmen.

Abschließend läßt sich sagen, daß er die ihm übertragenen Arbeiten stets zu unserer vollsten Zufriedenheit erledigt.

„Abschließend“ heißt in der deutschen Sprache immer noch „Hier ist Schluß“! Außerdem „läßt sich sagen“ - negiert wieder die Aussage! Wie wäre es mit „Er erledigt die ihm…“?

Gruß,
Michael

(„Prüfen der Vollständigkeit von Sendungen“

Habe die Qualitätskontrolle mit dem „Prüfen der…“ ersetzt. Passt auch eher dazu

Während seiner Tätigkeit in unserem Hause erfüllt Herr Müller seine Aufgaben stets selbstständig, mit hohem Engagement und persönlichem Einsatz.

Gab’s dabei auch gute Ergebnisse? Also… Engagement, Einsatz
und (sehr) gutem Ergebnis?

Ergebnisse nicht direkt. Aber ich setze mich dafür ein das meine Arbeit immer Korrekt ist und das z.B. die bestellte Ware auch dem Kunden zugeteilt wird. Bei uns ist oft das Problem das unsere Verkäufer sich Tonträger mit hoch ins Büro nehmen und (warum auch immer) diese dann Wochenlang dort rumstehn. Die meisten meiner anderer Kollegen im Lager kümmern sich da nicht sonderlich darum, wo denn die Tonträger sein könnten. Deswegen wüsste ich jetzt leider nicht was ich als besonderes „Ergebnis“ ins Zeugnis hinzufügen könnte.

Zudem ist er mit seinen Aufgaben bestens vertraut und übernimmt gerne auch andere Arbeitsaufgaben.

Das klingt nach wie vor blöd. Wie wäre es mit „Aufgaben, die über die :vertraglich festgehaltene Verantwortung hinaus gehen“?

Hmmm, wäre die Frage ob ich das so reinschreiben kann / darf. Vertraglich stehn die Aufgaben soweit alle drin die ich dort erledige. Was mir spontan einfällt wäre, das ich schon hin und wieder diverse Computerprobleme lösen muß (Druckerprobleme, Computerauf- und abbau bei Inventuren, kleinere Netzwerkprobleme, etc…).

Die anderen Vorschläge von dir habe ich jetzt abgeändert. Meiner Freundin passte das auch nicht so (@ Daneben, Abschließend, etc…) :wink:

Dank dir Michael!! :smile: