Hallo liebe Wissende!
bitte seid so nett und schaut euch das Arbeitszeugnis von meinem Lebenspartner an. (v.a. der von mir markierte Satz macht mir Sorgen)
Herr…blub blub war von/ bis als Bäckergeselle tätig.
Seine Tätigkeit in der Herstellung von Backwaren erstreckte sich überwiegend auf Brötchen, Brezen, Brot, Hefe-,Plunder- und Mürbgeböck, sowie alle anfallenden Arbeiten am Ofen.
Herr … erledigte die Ihm übertragenen Arbeiten gewissenhaft und zu unserer vollsten Zufriedenheit.
Er war stets ein zuverlässiger, ehrlicher und verantwortungsbewusster Mitarbeiter.
=> Er war immer bemüht zu seinen Vorgesetzten und Mitarbeitern ein
gutes Verhältnis zu haben.
Das Arbeitsverhältnis wird von uns wegen Auflösung des Betriebs beendet.
Wir danken Ihm für seine Mitarbeit und wünschen Ihm für die weitere Zukunft alles Gute.
=> hört sich doch komisch an? Bitte helft mir/ ihm!
Herr…blub blub war von/ bis als Bäckergeselle tätig.
Es ist doch ausdrücklich das gesamte Zeugnis gefordert !! Die Daten spielen eine elementare Rolle. Wenn der Geselle ein Jahr im Betrieb war, hat das Zeugnis eine anderen Aussage, als wenn er 10 Jahre dort beschäftigt war.
Herr…blub blub war von/ bis als Bäckergeselle tätig.
Seine Tätigkeit in der Herstellung von Backwaren erstreckte
sich überwiegend auf Brötchen, Brezen, Brot, Hefe-,Plunder-
und Mürbgeböck, sowie alle anfallenden Arbeiten am Ofen.
Herr … erledigte die Ihm übertragenen Arbeiten gewissenhaft
und zu unserer vollsten Zufriedenheit. Er war stets ein
zuverlässiger, ehrlicher und verantwortungsbewusster Mitarbeiter.
Er war immer bemüht zu seinen Vorgesetzten und Mitarbeitern ein
gutes Verhältnis zu haben. Das Arbeitsverhältnis wird von uns wegen
Auflösung des Betriebs beendet.
Wir danken Ihm für seine Mitarbeit und wünschen Ihm für die
weitere Zukunft alles Gute.
Ich haue in Guidos Kerbe. Das ist kein Zeugnis, sondern eine verbale Hinrichtung, und einzelne Sätze spielen da schon überhaupt keine Geige mehr. Selbst wenn alle formalen Voraussetzungen erfüllt wären (siehe die FAQ: bspw. keinerlei Schreibfehler!): Entweder der Arbeitgeber lässt ein vernünftiges Zeugnis daraus machen (selbst kann er es ganz offensichtlich nicht!), oder aber er handelt sich, falls der Betroffene dagegen vorginge, selbst in diesem unserem klassenjustizverseuchten Land damit mächtigen Ärger ein. Natürlich nur eine Einschätzung …
Ich kann mir, andererseits, auch nicht vorstellen, dass ein Personalprofi so einen Wisch überhaupt ernst nähme.