Guten Tag,
ich müsste dringend einen brief ins französische übersetzen,leider kann ich aber nur ein paar grundwörter.wäre sehr glücklich,wenn ihn mir jemand übersetzen könnte.danke schonmal im voraus.
hier der brief:
es ist kein problem für mich.ich bin nicht in einer beziehung und ich kann machen was ich möchte.es interessiert mich nicht was andere leute erzählen.es ist mein leben.ja ich habe es meiner mutti erzählt das stimmt,aber ich hätte nie gedacht das sie es weitererzählt.es tut mir leid wenn du dadurch probleme haben solltest.weisst du ich bin den ganzen tag arbeiten und zu hause ich gehe selten weg.ich mache hinter mir zu hause die tür zu und bin niemanden rechenschaft schuldig.nur mir selber.ich lebe mein leben wie es mir gefällt und nicht wie es den anderen gefällt.wenn du dich bei mir melden möchtest kannst du mich anrufen.
mit dem Vorbehalt, dass Zielsprache immer Muttersprache sein müsste, daher das Ergebnis sicherlich nicht besonders gut ist - und dass meine Versuche, den Stil wiederzugeben, eventuell misslungen sind:
Quant à moi, y a pas de problème. J’ai pas de copain/copine fixe et je peux faire ce que je veux. Je m’en fous des palabres, c’est ma vie à moi. Oui c’est vrai je l’ai raconté à maman, mais je n’aurais jamais cru qu’elle allait le trompetter. Dommage si cela t’a créé des problèmes. Tu sais que je bosse toute la journée sinon je reste chez moi. Chez moi, je ferme la porte et je n’ai rien à justifier devant personne sauf moi-même. Je mène ma vie comme il me plait et pas pour faire plaisir aux autres. Si tu veux, tu peux m’appeler.
Auf einen solchen Brief würde ich nicht reagieren,
an einen Franzosen gerichtet, kann er leicht noch wesentlich mehr anrichten als schlichtes Ausbleiben einer Reaktion.
In einem Land, in dem es trotz allem immer noch zur Alltagskultur gehört, selbst unter Leuten, die sich wenn vermeidbar nicht mal mit dem Allerwertesten ankucken würden, und die sich bei Anblick des anderen im Stillen in Phantasien von Augenauskratzen und Pfählen ergehen, unter allen Umständen eine - gegebenenfalls auch bloß formale - Höflichkeit und unverbindliche Freundlichkeit zu wahren, kann dieser Brief unter Adoleszenten (um die es wahrscheinlich geht) leicht eine neue Wasserleiche am Pont Alexandre III auslösen. Oder im Gegenteil die umgehende Bewerbung für eine Offizierslaufbahn bei den Fallschirmjägern oder bei der Force de Frappe, in der Hoffnung, dass es doch wieder einmal Gelegenheit geben wird, den Chleus ein wenig Zivilisation beizubringen und ihnen dieses oder jenes heimzuzahlen.
Eigentlich schade, dass wir da unter Nachbarn doch wieder in das sprichwörtliche Unverständnis zwischen Hund und Katze abrutschen. Reden mit die Leut’ wäre viel wertvoller, und dazu gehört halt nicht bloß „was“, sondern auch „wie“.
Wir vier Söhne haben anlässlich seines achtzigsten unseren Vater Jahrgang 1922 gefragt, was denn rückblickend die wichtigsten Ereignisse, Entwicklungen, Aspekte seines Lebens für ihn seien. Wir waren einigermaßen baff, als er unter den top five aufführte „…daß ich in der Schule noch habe lernen müssen, dass die Franzosen unsere Erbfeinde sind, und heute alle meine Söhne mehr oder weniger flüssig mit Franzosen kommunizieren können.“
Aber da spielt wohl die bekannte „historische Spirale“ eine Rolle: Nichts geht gradaus, vor allem nicht zum Besseren.