Bitte um Hilfe bei Heizungsauslegung

Hallo!

Ich wende mich hier mal vertrauensvoll an die Heizungsfachleute,
weil ich den örtlichen Handwerkern nicht voll vertraue.
Den grössten Teil der Montage will ich auch selbst machen.

So,
es sind 4 Räume zu beheizen:
Aller Räume sind nicht oder schlecht wärmegedämmt, aber schon halbwegs zugluftdicht.

Raum 1, Büro, 90 m³, gewünschte Temp 18°

Raum 2, Werkstatt, 160 m³, gewünschte Temp. 15°

Raum 3, Werkstatt, 170 m³, gewünschte Temp. 12°

Raum 4, Werkstatt, 130m³, gewünschte Temp. 15°
wenn der Lackdoktor kommt, muss manchmal bis auf 20° geheizt werden,
dieser Raum wurde neu gebaut, und ist relativ dicht, mit gedämmter Decke und Porotonziegeln gemauert.

Es müssen in der Regel nicht alle Räume gleichzeitig beheizt werden,
der Raum 3 wird ehr selten benutzt.

Als Wärmequelle bekomme ich einen gebrauchten Ölkessel,
um die Sachen mit dem Schornsteinfeger usw. werde ich mich selbst kümmern.

So, jetzt geht die Fragerei los:

Ich brauche eine Schätzung, wieviel Heizleistung brauche ich etwa?
Die Räume sollen mit Lufterhitzern beheizt werden,
weil für Heizkörper und Deckenstrahler einfach kein Platz ist.
Erdgas hab ich nicht anliegen.
Im Büro wäre zusätzlich ein grosser Heizkörper möglich.

Soo,
nun zu den Lufterhitzern:
Ich habe mich mal darum gekümmert, was es alles so zu kaufen gibt,
die sind vom Volumenstrom ganz schön hoch,
bald bischen zu hoch für meine kleinen Räume.
Und auch ganz schön teuer.

Ich hab da bischen Angst,
dass es dann zu warm wird, oder der Ölkessel die Wärmeleistung nicht bringt,
usw.

Ich hab jetzt noch eine Tel-Nr. in meiner Nähe,
wo solche Luftheizer aus DDR-Produktion neu und originalverpackt angeboten werden. 100 € das Stück.
Das werde ich mir in den nächsten Tagen mal ansehen, was es da für Grössen gibt.

Gebt mir bitte mal paar Tipps,
ich bin nicht ganz blöd,
aber eben kein Heizungsfachmann.
Wenn es einmal eingebaut ist, und ich da irgendwelche Denkfehler hatte, würde ich mich masslos ärgern.

Grüße, Steffen!

es sind 4 Räume zu beheizen:
Aller Räume sind nicht oder schlecht wärmegedämmt, aber schon
halbwegs zugluftdicht.

da kannst du davon ausgehen, dass der Wärmeverlust bei mind. 100 W/m2 ist

Raum 1, Büro, 90 m³, gewünschte Temp 18°

Raum 2, Werkstatt, 160 m³, gewünschte Temp. 15°

Raum 3, Werkstatt, 170 m³, gewünschte Temp. 12°

Raum 4, Werkstatt, 130m³, gewünschte Temp. 15°

das sind 550 m2 und ungeachtet der Benutzung braucht es dafür eine Heizlast von mind. 55 kW (550 m2 x 100 W = 55000 = 55 kW). Aber Achtung, das ist nur eine Faustformel und hat mit einer seriösen Berechnung noch nichts zu tun.

Als Wärmequelle bekomme ich einen gebrauchten Ölkessel,
um die Sachen mit dem Schornsteinfeger usw. werde ich mich
selbst kümmern.

Einen gebrauchten Kessel einzubauen - egal welcher Energieform - ist wohl eine Schnapsidee!!!

So, jetzt geht die Fragerei los:

Ich brauche eine Schätzung, wieviel Heizleistung brauche ich
etwa?
Die Räume sollen mit Lufterhitzern beheizt werden,
weil für Heizkörper und Deckenstrahler einfach kein Platz ist.
Erdgas hab ich nicht anliegen.
Im Büro wäre zusätzlich ein grosser Heizkörper möglich.

Soo,
nun zu den Lufterhitzern:
Ich habe mich mal darum gekümmert, was es alles so zu kaufen
gibt,
die sind vom Volumenstrom ganz schön hoch,
bald bischen zu hoch für meine kleinen Räume.
Und auch ganz schön teuer.

Ich hab da bischen Angst,
dass es dann zu warm wird, oder der Ölkessel die Wärmeleistung
nicht bringt,
usw.

Ich hab jetzt noch eine Tel-Nr. in meiner Nähe,
wo solche Luftheizer aus DDR-Produktion neu und
originalverpackt angeboten werden. 100 € das Stück.
Das werde ich mir in den nächsten Tagen mal ansehen, was es da
für Grössen gibt.

Gebt mir bitte mal paar Tipps,
ich bin nicht ganz blöd,
aber eben kein Heizungsfachmann.
Wenn es einmal eingebaut ist, und ich da irgendwelche
Denkfehler hatte, würde ich mich masslos ärgern.

Bei allem Verständnis, aber dein Weg kann nur zum Fachmann führen und nicht in ein Forum. Und wenn du dem Einen nicht traust, dann kontaktier halt 3 oder 4 Fachfirmen. Und wenn du noch immer denkst, dass dich alle über den Tisch ziehen wollen, dann überlege einmal wer dir den gebrauchten Kessel verkauft.
Gruß Peter

Nach den zur Zeit geltenden Bestimmungen ist die Schätzung der Heizlast nicht erlaubt.Die Heizlast muss nach DIN12831 errechnet werden.Bei nicht Befolgen kann eine erhebliche Geldbuse folgen.
Bei der Berechnung der Heizlast ist auch die Energieeinsparverordnung zu beachten.
Hinweis: Es sind Fördermittel über Bafa erhältlich wenn die neu zu erstellende Heizungsanlage den Vorschriften der EneV entsprechen.

Alles andere ist Quatsch.

Gruss literat27

Nach den zur Zeit geltenden Bestimmungen ist die Schätzung der
Heizlast nicht erlaubt.

  1. Schätzen kann ich so oft und so viel ich will.

Die Heizlast muss nach DIN12831
errechnet werden.Bei nicht Befolgen kann eine erhebliche
Geldbuse folgen.

  1. Solange ich die Heizungsanlage nicht installiere kann ich ungestraft tun und lassen was ich will und Geldstrafen gibt überhaupt keine.

Bei der Berechnung der Heizlast ist auch die
Energieeinsparverordnung zu beachten.
Hinweis: Es sind Fördermittel über Bafa erhältlich wenn die
neu zu erstellende Heizungsanlage den Vorschriften der EneV
entsprechen.

  1. Handelt es sich beim Fragesteller um eine gebrauchte Anlage. Da gibt es weder Geld noch Zustimmung.

Alles andere ist Quatsch.

  1. Solltest du ein Posting genauer lesen, denn ich habe ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die vorliegende Konstellation Schwachsinn ist.

Gruß Peter

Nach den zur Zeit geltenden Bestimmungen ist die Schätzung der
Heizlast nicht erlaubt.Die Heizlast muss nach DIN12831
errechnet werden.Bei nicht Befolgen kann eine erhebliche
Geldbuse folgen.
Bei der Berechnung der Heizlast ist auch die
Energieeinsparverordnung zu beachten.

Bei uns (ausführendes Unternehmen) es ist üblich/normal, erst einmal über gewisse Faustformeln für Heiz- und Kühllasten eine Kostenschätzung anzusetzen (je nach Gebäude- und Nutzungsart) und aus dem eigenen Angebot entsprechende Energiequellen und Verbraucher zu wählen. Das ist übliche und unvermeidbare Praxis, wenn der Bauherr ungefähre Vorstellung hat. Und eigene Erfahrung fließt dahingehend mit ein, dass man nachfragt zu besonderen Gegebenheiten, anhand der Auskünfte vielleicht noch einiges weitere abfragt.

Alles andere ist Quatsch.

Ein Sachverständiger ist für die Klärung von Fehlern oder Missverständnissen nach „Misserfolg“ in einem überaus komplexem Vorgang zuständig. Nach der ersten Anfrage, der Kostenschätzung, Besprechungen, Einschaltung von Planern, Vertragsverhandlungen, Beauftragung, Ausführung der Arbeiten, Abnahme, Abrechnung … bis irgendwann irgendeiner feststellt, dass ihm gelegentlich zu kühl oder zu warm ist. Persönliche Empfindlichkeiten natürlich ausschließend.

Ich glaube, das war hier von der Sache gesehen nicht das Grundanliegen des Ursprungspostings :smile:

Grüße
Tommy

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Hallo!

Ich glaube, das war hier von der Sache gesehen nicht das
Grundanliegen des Ursprungspostings :smile:

Sehr richtig festgestellt.
Das bringt mir nichts.

Grüße, Steffen!