Bitte um Hilfe: Ist das Zeugnis OK (d.h 'GUT')?

Hallo Leute,

da das Zeugnis von einer kleinen Firma (ca. 40 MA) ausgestellt wurde, möchte ich gerne ein nicht professionelles und -> ggf. schlechtes Zeugnis vermeiden. Könnt Ihr helfen?

Zeugnis

Herr Dipl.-Ing. (FH) , geboren am in , war vom 01.07.2007 bis 30.11.2007 in unserem Unternehmen als Technical Support Engineer Storage beschäftigt. Ziel war es, Herrn – nach entsprechender Einarbeitung - zum Systemberater Storage zu befördern.

Die Firma beschäftigt sich mit modernen und hoch performanten Storage- und Security-Lösungen. Neben der Systemintegration bietet einen professionellen Support für die hoch sensiblen Bereiche Storage und Security.

In der Einarbeitungsphase war Herr in die Support-Abteilung eingegliedert. Schon bald wurden ihm Vor-Ort-Kundentermine übertragen, um kritische System-Updates, die nicht mit Hilfe unseres Telefon-Supports lösbar waren, durchzuführen. Herr konnte schnell in einem Berater-Team mitarbeiten und Installationen alleine erfolgreich abschließen.

Herr war ein sehr verantwortungsbewusster und zuverlässiger Mitarbeiter. Auch in schwierigen Situationen zeichnet er sich durch eine schnelle Auffassungsgabe aus und fand stets gute Lösungen. Herr übte seine Tätigkeit stets zu unserer vollen Zufriedenheit aus.

Auch sein Verhalten gegenüber Vorgesetzten und Kollegen war stets einwandfrei.

Herr verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch aus persönlichen Gründen. Wir bedauern das Ausscheiden und bedanken uns bei Herrn für sehr guten Leistungen. Wir wünschen ihm Viel Glück für die Zukunft.

Ort, 02.12.2007

Geschäftsführer

Hallo,

also ich bin kein Profi, aber auf den ersten Blick schaut es doch net schelcht aus. Hab mal ne Seite gefunden die gar nicht schlecht zu sein scheint:
http://www.arbeitszeugnis-info.de/index_visit.htm?in…
Allerdings hab ich mal gelernt, dass dein ehemailger Arbeitgeber dir zum Schluss viel Erfolg für die Zukunft sowohl privat als auch beruflich wünschen soll. Hat zumindest meine Arbeitsvermittlerin mir damals erklärt.

Lg Pummeluff

Hallo Hans,

Herr Dipl.-Ing. (FH) ,

War die Firma in Österreich? In Deutschland gehört nämlich der Dipl-Ing nicht zum Namen. Also "Herr " sollte da stehen.

geboren am
in , war vom 01.07.2007 bis 30.11.2007 in
unserem Unternehmen als Technical Support Engineer Storage
beschäftigt.

Das war ja nicht wirklich lange - das heisst, das ganze Zeugnis wird wohl nicht wirklich grosses Gewicht haben.

Ziel war es, Herrn – nach
entsprechender Einarbeitung - zum Systemberater Storage zu
befördern.

…aber leider hat er sich als zu blöde herausgestellt, so dass wir das schön haben bleiben lassen - könnte jemand ergänzen, der Dir böses will. Den ganzen Satz würde ich rauslassen.

Die Firma beschäftigt sich mit modernen und
hoch performanten Storage- und Security-Lösungen. Neben der
Systemintegration bietet einen
professionellen Support für die hoch sensiblen Bereiche
Storage und Security.

Mein üblicher Satz: Viele Leute finden, dass eine Vorstellung der Firma im Zeugnis nix verloren hat, ich persönlich finde es schon gut, wenn EIN Satz (in diesem Fall der erste) drin bleibt.

In der Einarbeitungsphase war Herr in die
Support-Abteilung eingegliedert.

Das erwarte ich von einem „Technical Support Engineer“, warum wird das extra erwähnt? Rauslassen.

Schon bald wurden ihm
Vor-Ort-Kundentermine übertragen, um kritische System-Updates,
die nicht mit Hilfe unseres Telefon-Supports lösbar waren,
durchzuführen.

„Bereits nach kurzer Einarbeitungszeit hat Herr x, selbstständig…“

Herr konnte schnell in einem
Berater-Team mitarbeiten und Installationen alleine
erfolgreich abschließen.

Zwei Sachen stören mich hier massiv. 1) Wie kann ich „schnell“ in einem Team mitarbeiten? Ich kann mich mehr oder minder erfolgreich in ein Team eingliedern. Oder ich kann schnell (und vielleicht noch zuverlässig) arbeiten. 2) Team und „Installationen abschliessen“ in einem Satz stösst mir auf. Da sollten zwei Sätze draus werden: einer zur Teamfähigkeit, und einer zu den Installationen. Wobei auch hier wieder sprachlich: statt „alleine“ pflegt man gemeinhin „selbstständig“ oder „eigenverantwortlich“ zu schreiben. Und werden Installationen wirklich „abgeschlossen“?

Herr war ein sehr verantwortungsbewusster und
zuverlässiger Mitarbeiter. Auch in schwierigen Situationen
zeichnet er sich durch eine schnelle Auffassungsgabe aus und
fand stets gute Lösungen.

Wieder unlogischer Satz: in schwierigen Situationen kann ich den Überblick finden. Auf schwierige Aufgaben kann ich mehr oder weniger gute Lösungen finden. Und wenn ich was neues lerne, zeige ich eine gute Auffassungsgabe. Ahnst Du was ich sagen will? Der Satz ist sprachlich fürchterlich misslungen und am Ende werden 3 verschiedene Sachen gemixt. Ganz naiv würde ich sagen, dass das aufgrund von Unkenntnis und nicht wegen Böswilligkeit entstanden ist, ändern würde ich’s trotzdem.

Herr übte seine
Tätigkeit stets zu unserer vollen Zufriedenheit aus.

Der übliche Satz aus dem Zeugnisgenerator für „gut“

Auch sein Verhalten gegenüber Vorgesetzten und Kollegen war
stets einwandfrei.

Und Kunden? Was um Himmels willen ist mit den Kunden? Für einen Servicemenschen doch entscheidend. Wenn Du auch alles andere so lässt, die Kunden MÜSSEN rein!

Herr verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch
aus persönlichen Gründen.

Die „persönlichen Gründe“ rauslassen.

Wir bedauern das Ausscheiden und
bedanken uns bei Herrn für sehr guten Leistungen.
Wir wünschen ihm Viel Glück für die Zukunft.

„viel“ wird klein geschrieben. Und schön ist’s auch immer, wenn da steht „auch weiterhin viel Erfolg im beruflichen und privaten…“ Sonst könnte man böswillig ein „endlich mal“ reininterpretieren.

Ort, 02.12.2007

Geschäftsführer

ok.

*wink*

Petzi

PS: Ich gehe davon aus, dass die in der FAQ erwähnten Formalitäten alle eingehalten sind?

Paar dumme Fragen:

Herr Dipl.-Ing. (FH) , geboren am in , war vom 01.07.2007 bis 30.11.2007 in unserem Unternehmen als Technical Support Engineer Storage beschäftigt. Ziel war es, Herrn – nach entsprechender Einarbeitung - zum Systemberater Storage zu befördern.

Oki, also das Arbeitsverhältnis endet, bevor diese Beförderung stattgefunden hat? D.h. der Arbeitgeber würgt hier eine Art der Nichterfüllung rein - oder warum diskutiert er über ungelegte Eier?

Die Firma beschäftigt sich mit modernen und hoch performanten Storage- und Security-Lösungen. Neben der Systemintegration bietet einen professionellen Support für die hoch sensiblen Bereiche Storage und Security.

Gut, wenn wenigstens noch ein wenig Platz für Werbung auf der A4 ist.
„modern“, „hoch performant“, „professionell“ … genau das, was ich in Arbeitszeugnissen über den Arbeitnehmer hören will?
Man beachte die Wortwahl der Adjektive in der Firmenbeschreibung und vergleiche sie mit der in der Arbeitnehmerbeschreibung. Klingelt was?

In der Einarbeitungsphase war Herr in die Support-Abteilung eingegliedert.

Schon bald wurden ihm Vor-Ort-Kundentermine übertragen, um kritische System-Updates, die nicht mit Hilfe unseres Telefon-Supports lösbar waren, durchzuführen.

Toll mit der Installation. Ohne jetzt blöd klingen zu wollen, aber selbst meine 2-jährige Tochter kann schon nen USB-Stick installieren - und das kann man auch nicht über’s Telefon sondern muß physikalisch wo was reinstöpseln ^^
Gab es eventuell Aufgaben, deren Schwierigkeit den Angestellten nicht bei detaillierter Beschreibung der Lächerlichkeit preisgeben würden?

Herr konnte schnell in einem Berater-Team mitarbeiten und Installationen alleine erfolgreich abschließen.

Also war er nu Berater ja oder nein?

Herr war ein sehr verantwortungsbewusster und zuverlässiger Mitarbeiter. Auch in schwierigen Situationen zeichnet er sich durch eine schnelle Auffassungsgabe aus und fand stets gute Lösungen. Herr übte seine Tätigkeit stets zu unserer vollen Zufriedenheit aus.

Nicht „sehr gut“ oder „optimal“ gelöst, und nur „volle“ Zufriedenheit. D.h. … da ginge noch was?

Auch sein Verhalten gegenüber Vorgesetzten und Kollegen war stets einwandfrei.

Der Typ geht zu Kunden, bedient die Kunden und dann werden Beziehungen zu Kunden mit keinem Wort erwähnt? Der arme Mann muss sich ja was gaaaaaaaaaaaaanz Übles geleistet haben?

Herr verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch aus persönlichen Gründen. Wir bedauern das Ausscheiden und bedanken uns bei Herrn für sehr guten Leistungen.

Wir wünschen ihm Viel Glück für die Zukunft.

Aber nich beruflich oder?

Ort, 02.12.2007

Nicht auf den Tag des Ausscheidens datiert. Ned gut.

Geschäftsführer

GeFü ist schon mal ne gute Person dafür.

Hallo Hans,

zunächst zu den Äußerlichkeiten. Das Zeugnis muß…

  • auf offiziellem Firmenpapier geschrieben sein
  • darf nur geknickt sein wenn man es kopieren kann ohne daß die Knicke auf den Duplikaten sichtbar sind
  • das Adressfeld darf nicht, wie bei einem Brief, ausgefüllt sein
  • das Datum SOLLTE (ist aber nicht einklagbar) auf den Tag des Ausscheidens aus dem Unternehmen datiert sein (nicht etwa auf das Datum, an dem der Text geschrieben wurde)
  • die Unterschrift muß von einem hochrangigen Vertreter der Firma (Chef, Leiter Personalabteilung, …) persönlich geleistet worden sein. „I. A. Müller, Sekretärin des Abteilungsleiters“ reicht nicht
  • unter der Unterschrift müssen Name und Funktion des Unterzeichnenden nochmal in Maschinenschrift stehen.

Nun zum Inhalt.

Herr Dipl.-Ing. (FH) , geboren am
in , war vom 01.07.2007 bis 30.11.2007 in
unserem Unternehmen als Technical Support Engineer Storage
beschäftigt.

OK.

Ziel war es, Herrn – nach
entsprechender Einarbeitung - zum Systemberater Storage zu
befördern.

Ganz schlecht. Eine Einarbeitung zu erwähnen ist überflüssig weil es selbstverständlich ist. Naturgemäß arbeitet man nicht am ersten Tag schon wie einer, der schon seit Jahren zum Unternehmen gehört. Außerdem wird hier nur gesagt was du werden solltest, aber nicht was du tatsächlich warst / gemacht hast.

Es sollte also eine klare Aufgabenbeschreibung da stehen, nach dem Muster „Zu seinen Aufgaben gehörte …“ und dann mußt eine Auflistung dessen kommen, was du tatsächlich gemacht hast.

Die Firma beschäftigt sich mit modernen und
hoch performanten Storage- und Security-Lösungen. Neben der
Systemintegration bietet einen
professionellen Support für die hoch sensiblen Bereiche
Storage und Security.

Mal abgesehen davon dass es nur heiße Luft ist, man will mit hippen englischen Begriffen besonders „in“ sein, gehört sowas schlicht nicht in ein Arbeitszeugnis. Das ist eine Beurteilung deiner Tätigkeit, kein Werbeflyer des Ex-Arbeitgebers. Also: raus damit.

In der Einarbeitungsphase war Herr in die
Support-Abteilung eingegliedert.

Bei der kurzen Firmanzugehörigkeit ist verständlich dass du nicht über eine Einarbeitungszeit hinausgekommen bist. Das wird dir auch niemand negativ auslegen. Hinschreiben muß man es im Zeugnis trotzdem nicht. Besser wäre also „Her X war in der Supportabteilung eingesetzt.“

Schon bald wurden ihm
Vor-Ort-Kundentermine übertragen, um kritische System-Updates,
die nicht mit Hilfe unseres Telefon-Supports lösbar waren,
durchzuführen.

Da ist er wieder, der Evergreen mit dem „übertragen“. Wer selbstständig arbeitet bekommt nichts übertragen, sondern „macht einfach“, also ist die bessere Formulierung „er übernahm Vor-Ort-Kundentermine…“.

Herr konnte schnell in einem
Berater-Team mitarbeiten und Installationen alleine
erfolgreich abschließen.

Das heißt alles und nichts. Hast du den Beratern Kaffee gekocht? Hast du eigenverantwortlich komplexre Aufgaben gelöst? Hier müßte klarer, präziser genannt werden was du eigentlich gemacht hast.

Herr war ein sehr verantwortungsbewusster und
zuverlässiger Mitarbeiter.

„War“? Besser wäre „ist“.

Auch in schwierigen Situationen
zeichnet er sich durch eine schnelle Auffassungsgabe aus und
fand stets gute Lösungen. Herr übte seine
Tätigkeit stets zu unserer vollen Zufriedenheit aus.

OK.

Auch sein Verhalten gegenüber Vorgesetzten und Kollegen war
stets einwandfrei.

Und was ist mit den Kunden? Wenn du bei denen vor-Ort-Service geleistet hast ist es ein schwerer Fauxpas wenn die hier nicht erwähnt werden! Eine bewußte Auslassung im Sinne von „wir dürfen nicht schreiben dass nix klappte, also erwähnen wir die Kunden nicht“. das springt aber sofort ins Auge und jeder wird SOFORT annehmen dass du mit den Kunden nicht klar kamst.
Die Kunden MÜSSEN erwähnt werden wenn du mit ihnen gearbeitet hast.

Herr verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch
aus persönlichen Gründen.

„Persönliche Gründe“ beantwortet nicht die drängende Frage warum du gehen mußtest oder gegangen bist. Wenn es also einen halbwegs harmlosen Grund gibt sollte der hier stehen. „Persönliche Gründe“ geht nur wenn es ein nicht ganz positiver Grund ist und man das aber lieber unerwähnt lassen möchte.

Wir bedauern das Ausscheiden und
bedanken uns bei Herrn für sehr guten Leistungen.
Wir wünschen ihm Viel Glück für die Zukunft.

Über das fehlende „für die berufliche und private Zukunft“ könnte man noch hinwegsehen weil immerhin allgemein formuliert wurde. Über das fehlende „weiterhin viel Erfolg“ kann man nicht einfach hinwegsehen, das ist ein deutlicher Fingerzeig darauf dass du weder Erfolg hattest noch wünscht man ihn dir (wobei der Wunsch sicher bei dem sonstigen Versuch einer positiven Beurteilung gegeben ist, nur steht’s nicht da).

Ort, 02.12.2007

Das Zeugnis sollte möglichst auf den 30.11 datiert sein, denn das ist der Tag deines Ausscheidens aus dem Unternehmen. Spätere Daten könnten den Eindruck erwecken dass man schon eine Weile über das Zeugnis gestritten hat…

Geschäftsführer

OK.

Gruß,

MecFleih

Vielen, vielen Dank für die vielen guten Tips.

Ich werde mich gleich dran machen, diese einzuarbeiten um sie der Firma als Änderungsvorschlag vorzulegen.

Zur Info: ich habe mich in der Firma gut integriert und auch gute Arbeit geleistet. Leider gibt es keine wirkliche PA. Die sog. „Team-Assistentin“ hat das geschrieben. Die hat aber von HR kaum Ahnung.

Viele Grüße, Hans

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Entwurf - könnt Ihr noch einal drüber schauen?
Danke für eure Tips. Nun habe ich daraufhin folgenden Entwurf verfaßt- könnt Ihr noch einal drüber schauen?

Zeugnis

Herr , geboren am in , war vom 01.07.2007 bis 30.11.2007 in unserem Unternehmen als Technical Support Engineer Storage beschäftigt.

Die Firma beschäftigt sich mit modernen und hoch performanten Storage- und Security-Lösungen.

Herr war in der Support-Abteilung eingesetzt. Zu seinem Aufgabengebiet gehörte der telefonische Kundensupport im Zusammenhang mit der Datensicherungslösung Legato Networker und daran angeschlossener Datensicherungs-Hardware. Herr leistete Kundenunterstützung für zum Teil komplexe Datensicherungssysteme mit mehreren Storage-Servern und Storage-Nodes, die in manchen Fällen über WAN und Firewall arbeiten. Die eingesetzten Betriebssysteme waren Windows NT, Windows 2000 und diverse Unix-Betriebssysteme. Herr erstellte in selbstständig Test-Systeme, um Probleme nachzuvollziehen und kommunizierte bei Bedarf mit dem Softwarehersteller bei Software-Fehlern. Weiterhin hat Herr Vor-Ort-Kundentermine wahrgenommen, um kritische System-Updates, die nicht im Rahmen unseres Telefon-Supports lösbar waren, durchzuführen.

Aufgrund seiner schnellen Auffassungsgabe wurde Herr dem Berater-Team angegliedert. In diesem Rahmen plante er eigenständig kleinere bis mittlere Datensicherungssysteme.

Herr war ein sehr verantwortungsbewusster und zuverlässiger Mitarbeiter. Auch in schwierigen Situationen fand er stets sehr gute Lösungen. Herr übte seine Tätigkeit stets zu unserer vollsten Zufriedenheit aus.

Durch sein einwandfreies Verhalten gegenüber Vorgesetzten, externen Kontakten und Mitarbeitern repräsentierte er jederzeit sehr gut unser Unternehmen.

Herr verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch. Wir bedauern das Ausscheiden und bedanken uns bei Herrn für sehr gute Leistungen. Wir wünschen ihm beruflich und privat viel Glück für die Zukunft.

, 30.11.2007

Geschäftsführer

Zeugnis

Herr , geboren am in ,
war vom 01.07.2007 bis 30.11.2007 in unserem Unternehmen als
Technical Support Engineer Storage beschäftigt.

Der Satzbau ist falsch, richtig: …als Technical Support Engineer Storage in unserem Unternehmen…

Die Firma beschäftigt sich mit modernen und hoch
performanten Storage- und Security-Lösungen.

Gehört nicht ins Zeugnis. Wenn sie es drin haben wollen kann man damit leben, in einem Vorschlag würde ich das aber weglassen weil’s eigentlich nicht hinein gehört.

Herr war in der Support-Abteilung eingesetzt. Zu
seinem Aufgabengebiet gehörte der telefonische Kundensupport
im Zusammenhang mit der Datensicherungslösung Legato Networker
und daran angeschlossener Datensicherungs-Hardware. Herr
leistete Kundenunterstützung für zum Teil
komplexe Datensicherungssysteme mit mehreren Storage-Servern
und Storage-Nodes, die in manchen Fällen über WAN und Firewall
arbeiten. Die eingesetzten Betriebssysteme waren Windows NT,
Windows 2000 und diverse Unix-Betriebssysteme. Herr
erstellte in selbstständig Test-Systeme

in was?

um
Probleme nachzuvollziehen und kommunizierte bei Bedarf mit dem
Softwarehersteller bei Software-Fehlern. Weiterhin hat Herr
Vor-Ort-Kundentermine wahrgenommen, um kritische
System-Updates, die nicht im Rahmen unseres Telefon-Supports
lösbar waren, durchzuführen.

Aufgrund seiner schnellen Auffassungsgabe

„gute Auffassungsgabe“ klingt besser…

wurde Herr
dem Berater-Team angegliedert.

Klingt so als wärst du als Wurmfortsatz drangehangen worden. Besser: … konnten wir Herrn X im Beraterteam einsetzen.

In diesem Rahmen
plante er eigenständig kleinere bis mittlere
Datensicherungssysteme.

OK, würde ich aber „negative Schlüsselwörter“ wie „kleinere bis [nur] mittlere“ wegstreichen und positiver formulieren. Mach’ doch aus diesem Satz: … konnten wir Herrn X im Beraterteam einsetzen. Dort plante er Datensicherungssysteme.

Herr war ein sehr verantwortungsbewusster und
zuverlässiger Mitarbeiter. Auch in schwierigen Situationen
fand er stets sehr gute Lösungen. Herr übte seine
Tätigkeit stets zu unserer vollsten Zufriedenheit aus.

Durch sein einwandfreies Verhalten gegenüber Vorgesetzten,
externen Kontakten und Mitarbeitern repräsentierte er
jederzeit sehr gut unser Unternehmen.

Die übliche Reihenfolge lautet Vorgesetzte - Mitarbeiter - Kunden und davon sollte man auch nicht abweichen.

Weiterhin sollst du ja nicht nur das Unternehmen gut repräsentieren, sondern als Person zur Freude deiner Mitmenschen agieren. :smile: Also lieber: Herr X repräsentierte unser Unternehmen sehr gut und genoß jederzeit das Vertrauen seiner Vorgesetzten. Bei seinen Kollegen war Herr X immer gut angesehen, Kunden schätzten seine kompetente und stets freundliche Art.

Herr verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch.
Wir bedauern das Ausscheiden

sein Ausscheiden

und bedanken uns bei Herrn
für sehr gute Leistungen. Wir wünschen ihm
beruflich und privat viel Glück für die Zukunft.

… beruflich und privat weiterhin viel Erfolg und alles Gute.

, 30.11.2007

Geschäftsführer

Gruß,

MecFleih

Danke MecFleih,

ich hab das Ganze zu schnell runter getippt, peinlich, peinlich.

Gruss, Hans.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]