Sehr geehrte Community,
in meiner Verzweiflung hoffe ich das mir evtl. jemand hier einen nützlichen Tip geben könnte.
Zur Geschichte: Meine Mutter wurde zwecks Einleitung einer Schmerztherapie in das hiesige St. Augustinus Krankenhaus / Neurologie gebracht. Sie bekam den ersten Tag 20-20-20 Oxycodon + Levotril, nach 3 Tagen fiel meine Mutter in einen Wachkoma-ähnlichen Zustand. Die Ärzte setzten die Medikation dann ab u. meine Mutter war nach 2 weiteren Tagen so langsam wieder „wacher“ dämmerte aber immer noch vor sich hin u. hat furchtbare Halluzinationen, sie sieht Dinge die nicht da sind, unterhält sich mit imaginären Menschen. Die Ärzte erklärten ihren Zustand zuerst mit einem Delirium, habe sie doch über einen längeren Zeitraum(2 Jahre) auf Grund schwerer Depressionen Alkohol in Form von ca. tgl. einer Flasche Wein getrunken, man begann eine Behandlung mit Distraneurin… Ihr Zustand verschlechterte sich täglich nun wieder, man kam nach 10 Tagen dann auf die Idee es könnte evtl. ein Schlaganfall anliegen oder evtl. Hirnentzündung. Man machte eine Liquor-Untersuchung v. Hirnwasser die negativ ausfiel auch das anschliessende MRT gab keinen Aufschluss über eine Hirnorganische Erkrankung. Im ebenfalls gemachten EEG ergaben sich aber hinweise auf geringe Epilepsie, was eigentlich ja auch ein Zeichen für einen Apoplex/Schlaganfall sein kann. Um es kurz zu machen die Ärzte waren/sind Ratlos u. diagnostizierten dann auf Grund des Alters von 76 Jahren eine Demenz mit Ausschluss von Alzheimer, welche Demenz auch immer. Meine Mutter baut seit dem 3. Tag ihrer Einlieferung in dieses KKH kontinuierlich ab, sie regierte vor Einlieferung in dieses KKH Ihr Leben fast vollständig alleine, man konnte sich angeregt mit ihr unterhalten, sie war immer ein sehr angenehmer Interaktionspartner. Nach nunmehr 3 Wochen in diesem Krankenhaus ist meine Mutter nicht mehr in der Lage selbständig zu essen geschweige denn zu trinken, sie kann kaum noch Worte fassen. Von uns mehrfach auf diesen Zustand hingewiesen werden unsere Ängste nur lapidar abgetan u. es heißt „naja sie hat halt eine Demenz“ eine Indikation für eine Verlegung in ein nahgelegenes großes Klinikum(Aachen oder Köln-Merheim) gäbe es nicht, die Medizinische Seite wäre abgeklärt… Diese Leute haben mir innerhalb von 3 Wochen aus meiner Mutter einen Zombie gemacht, ich glaube schlimmste Tumorerkrankungen verlaufen nicht dermassen schnell. Mir fehlt zur Zeit auch leider das nötige Kleingeld einen Krankentransport sofort zu zahlen, evtl. auf Raten aber ohne das die Ärzte ihr OK geben finde ich eh keine Klinik die sie nehmen wird oder hat jemand hier eine Idee, ich würde euch die nächsten 10 Jahre in mein Nachtgebet für eine Lösung einschliessen.
Mrs. Elli