Bitumen an Aussenwand im Wasser aufgelöst

Im weiteren Verlauf eines Fallrohres ist im Erdbereich eine Leckage aufgetreten mit Wasseraustritt über einen unschätzbar langen Zeitraum, Es entstanden Nässeschäden im Kellerraum des Nachbarhauses. Nach Beseitigung des Rohrbruches trocknete der entsprechende Bereich im Nachbarhaus nicht. Nach Ausschachten und Freilegen bis zur Bodenplatte war an der Bitumenschicht im Erdreich am Nachbarhaus Blasenbildung und Undichtigkeiten festzustellen. Ist dieses durch die lange Einwirkung des vor der Aussenwand stehenden Regenwassers denkbar?

Hallo Weekender !

Geht es hier um eine Haftungsfrage,ob Du als Hauseigentümer für den Schaden an der Kellerwand des Nachbarn verantwortlich bist ?
Als Hauseigentümer bist Du doch hoffentlich versichert,melde den Schaden und den evtl. Anspruch des Nachbarn. Die Versicherung wird sich schon kümmern,schließlich soll sie bezahlen(machts sie ja bekanntlich nicht so gern).
Die schickt bestimmt einen Sachverständigen,der die Abdichtung des Nachbarkellers untersucht.

Ich persönlich halte eine Beschädigung einer intakten Abdichtung aus Bitumen(Schwarzanstrich ?) durch eine,auch langjährige Leckage einer Regenwasserleitung für nicht wahrscheinlich.
Es kam doch auch auf normalem Wege Regenwasser(Sickerwasser) an die Kellerwand heran. Wenn das Leckagewasser vor der Wand für stehendes Wasser gesorgt haben sollte,ist das Erdreich dort nicht genug sickerfähig. Wenn dort Wasser stehenbleiben kann,wird es auch gegen die Wandabdichtung drücken.
Ein einfacher Schwarzanstrich aus Kaltbitumen(nehme ich an) ist für stehendes,gar drückendes Wasser ungeeignet. Er schützt lediglich gegen normale Erdfeuchte.

MfG
duck313