Bkk mann&hummel

Hallo;

nachdem meine derzeitige KK beschlossen hat, mehr Geld von mir zu verlangen, habe ich im Gegenzug beschlossen, von meinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch zu machen und mich der o.g. KK zuzuwenden.

Weiß jemand, ob bei dieser in nächster Zeit auch Beitragserhöhungen anstehen?? Das würde mich im übrigen auch für die Schwenninger BKK und die BKK Fahr interessieren.

Danke und Gruß abi

Hi,

nachdem ich Dich grundsätzlich verstehe, einige Kollegen auch zu BKK Mobil Oil, Mann Hummel etc. gewechselt haben, hier einige Erfahrungen:

Anmeldung etc. soweit OK, monatelang nix gehört, dann eine Mahnung über ein paar Tausend DM Beitrag. Moment, wir haben denen Lastschriftermächtigung erteilt. Nachfrage… mhm… wird geklärt, ja, liegt vor…einige Wochen später: Mahnung mit Pfändungsandrohung… grummel.

Das Beispiel bezieht sich nicht auf eine spezielle Kasse, sondern ist symptomatisch! Eine der Kassen hat inzwischen eine Firma damit beauftragt, ihre tausende Anträge aufzuarbeiten. Jetzt ruft man also in irgendeinem Servicebüro in Hamburg an…die wissen zumindest besser Bescheid und verplempern ihren Tag damit, stinksauere Kunden zu beruhigen…

Versteh mich nicht falsch: Ich habe auch zu einer BKK gewechselt und ich glaube, die sind vom Zuspruch überrollt worden. Aber für Personalbüros, Steuerbüros und ähnliche Leute sind einige der BKK inzwischen ein rotes Tuch

Wendy

hallo, abi,
obwohl Mann & Hummel z.Zt. überlastet sind (verständlich) schaffen sie es innerhalb von 3-4 Tagen die Unterlagen zuzusenden.
Beitragserhöhung ist nicht geplant (Auskunft vor 14 Tagen). Also weiterhin 11.2%.
Was ich bisher von M&H mitbekommen habe, eine freundliche Kasse, bei der man auch als Nichtmitglied mal anrufen kann und Auskunft erhält.
deren Homepage:http://www.mhplus.de/index.asp
Grüße
Raimund

Über den Service dieser BKK kann ich nichts sagen.

In der Krankenkassenlandschaft wird es allerdings in naher Zukunft zu zahlreichen Beitragssatzerhöhungen kommen. Glücklicherweise bleibt das Sonderkündigungsrecht über den 01.01.2002 hinaus bestehen. Du kannst Dich also ruhig für die BKK Mann entscheiden. Bei einer Beitragssatzerhöhung kannst Du innerhalb kurzer Zeit direkt wieder wechseln.

Sollten die Beiträge aber nicht erhöht werden, bist Du (ab 01.01.2002) für 18 Monate an diese Krankenkasse gebunden.

Gruß
Henning

BKK
Hi!

Anmeldung etc. soweit OK, monatelang nix gehört, dann eine
Mahnung über ein paar Tausend DM Beitrag. Moment, wir haben
denen Lastschriftermächtigung erteilt. Nachfrage… mhm…
wird geklärt, ja, liegt vor…einige Wochen später: Mahnung
mit Pfändungsandrohung… grummel.

Wie soll bei jemandem, der bei einer GKV versichert ist, eine Lastschrift erfolgen?! Der Arbeitgeber hat die Beiträge abzuführen! Und wenn es dort Probleme gibt, sind sie für den Arbeitnehmer uninteressant!

Das Beispiel bezieht sich nicht auf eine spezielle Kasse,
sondern ist symptomatisch!

Es ist eher symptomatisch für „große“ Kassen mit einem gewaltigen Burokratieaufwand. Bei denen weiß oft nicht die linke Hand, was die rechte gerade so macht!

Eine der Kassen hat inzwischen eine
Firma damit beauftragt, ihre tausende Anträge aufzuarbeiten.
Jetzt ruft man also in irgendeinem Servicebüro in Hamburg
an…die wissen zumindest besser Bescheid und verplempern
ihren Tag damit, stinksauere Kunden zu beruhigen…

Das ist aber deifinitiv nicht die BKK Mann & Hummel!

Versteh mich nicht falsch: Ich habe auch zu einer BKK
gewechselt und ich glaube, die sind vom Zuspruch überrollt
worden. Aber für Personalbüros, Steuerbüros und ähnliche Leute
sind einige der BKK inzwischen ein rotes Tuch

Aufgund meiner Tätigkeit bin ich fast täglich in Kontakt mit so ziemlich allen GKV’s (natürlich nicht jede täglich). Klar haben viele BKK das Problem, dass sie etwas überlastet sind (die meisten gleichen das mittlerweile allerdings durch Neueinstellungen von Personal oder Beauftragung eines Servicecenters aus). Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass die meisten Probleme recht einfach telefonisch zu klären sind, wobei mir auf Anhieb zwei größere Kassen einfallen, die sich alles grundsätzlich nur schriftlich bestätigen lassen (und dadurch deutlich langsamer arbeiten).

Grüße
Guido, für den die BKK noch die Kassen sind, welche die geringste Rotfärbung haben

Hi Guido,

ich sprach von einer Einzugsermächtigung, die wir als AG der Kasse erteilen (und das haben eigentlich alle), das Steuerbüro teilt denen scheinbar mit, wie die Gehälter waren und die ziehen dann entsprechend die Beiträge ein.

Dieses Verfahren haben wir mit allen Kassen…

Es handelte sich bei der von mir innerlich verfluchten Kasse um die BKK Mobil Oil, wobei wir auch bei der BKK Mann Hummel Anlaufschwierigkeiten hatten.

Ich selbst bin bei der BKK AKS versichert, die allerdings nicht so groß vertreten sind (Büro in Augsburg und in Neu-Ulm, soweit ich weis), sind nicht so billig (12,5 %), bin sehr zufrieden, die haben wohl rechtzeitig aufgestockt mit Personal und den Ansturm relativ gut bewältigt.

Ich bin sicher, es handelt sich um Anlaufschwierigkeiten, aber es ist als AG schon ärgerlich, wenn man quasi wie ein Beitragshinterzieher angeschrieben wird, dabei ht man wirklich alles in die Wege geleitet!

Wendy

Steuerberater - ähem
Hi Wendy!

Ich möchte mich nicht zu den Abrechnungsprktiken dieses Berufszweiges äußern, da es sicherlich auch sehr gute gibt (nur habe ich noch keinen erlebt)!

ich sprach von einer Einzugsermächtigung, die wir als AG der
Kasse erteilen (und das haben eigentlich alle), das Steuerbüro
teilt denen scheinbar mit, wie die Gehälter waren und die
ziehen dann entsprechend die Beiträge ein.

Das ist eine Praktik, die mir zwar bekannt ist, allerdings nicht für den Steuerberater spricht! Warum errechnet er die Beiträge nicht selbst und veranlasst die Zahlungen?

Ich bin sicher, es handelt sich um Anlaufschwierigkeiten, aber
es ist als AG schon ärgerlich, wenn man quasi wie ein
Beitragshinterzieher angeschrieben wird, dabei ht man wirklich
alles in die Wege geleitet!

Wenn ich Dich richtig interpretiere, lasst Ihr den ganzen Kram vom Steuerberater erledigen… Seit Ihr ganz sicher, dass er auch alles weitergeleitet hat?

Ich wurde bislang nur ein mal von einer Kasse angemault (ja, geschrien passt schon). Wo ist das Problem? Man legt kommentarlos auf und ruft den Geschäftsstellenleiter an?! Es war übrigens keine BKK sondern eine AOK (mit denen habe ich in der Regel aber keine Probleme!).

Lieb Grüße
Guido

Hi Guido,

Ich möchte mich nicht zu den Abrechnungsprktiken dieses
Berufszweiges äußern, da es sicherlich auch sehr gute gibt
(nur habe ich noch keinen erlebt)!

Sagen wir mal so: für eine Steuerabteilung ist unser Büro zu klein, zum Selbermachen zu groß und irgendjemand muß es machen…

ich sprach von einer Einzugsermächtigung, die wir als AG der
Kasse erteilen (und das haben eigentlich alle), das Steuerbüro
teilt denen scheinbar mit, wie die Gehälter waren und die
ziehen dann entsprechend die Beiträge ein.

Das ist eine Praktik, die mir zwar bekannt ist, allerdings
nicht für den Steuerberater spricht! Warum errechnet er die
Beiträge nicht selbst und veranlasst die Zahlungen?

Die meisten Kassen fordern diese Lastschriftermächtigung vom AG - z.B. war das das erste, was die BKK für medizinische Berufe von uns wollte… Ich denke, daß die die Beiträge schon ausrechnen, aber dann weiß der Teufel wie (ich will es so genau gar nicht wissen, denn dafür werden DIE schließlich bezahlt) über Datev oder sowas die Kassen die Gesamtmeldung kriegen.

Ich bin sicher, es handelt sich um Anlaufschwierigkeiten, aber
es ist als AG schon ärgerlich, wenn man quasi wie ein
Beitragshinterzieher angeschrieben wird, dabei ht man wirklich
alles in die Wege geleitet!

Wenn ich Dich richtig interpretiere, lasst Ihr den ganzen Kram
vom Steuerberater erledigen… Seit Ihr ganz sicher, dass er
auch alles weitergeleitet hat?

Die Lastschriftermächtigung habe ich höchst selbst an die Kasse gegeben, damit das nicht liegenbleibt, quasi Chef noch feucht nach der Unterschrift weggerissen (schlechte Erfahrungen!) und die lag auch vor. Speziell die BKK Mobil Oil sagt auch selbst, das bei denen monatelang wohl nur die Stapel aufgetürmt wurden, drum haben die jetzt eben ein externes Büro beauftragt, die abzutragen.

Ich wurde bislang nur ein mal von einer Kasse angemault (ja,
geschrien passt schon). Wo ist das Problem? Man legt
kommentarlos auf und ruft den Geschäftsstellenleiter an?! Es
war übrigens keine BKK sondern eine AOK (mit denen habe ich in
der Regel aber keine Probleme!).

Ach, ich bin überzeugt, das läßt sich auch nicht an einer speziellen Person oder Kasse festmachen, das sind halt einfach Dinge, die passieren. Wenn mal wirklich alles läuft, seh ich auch keine Probleme mehr. Und die Sachbearbeiter waren schon immer nett… nur ging halt nix voran… inzwischen haben die Ihr Geld und wir unsere Ruhe (und die Massen Mahngebühren, die sie uns aufbrummen wollten, haben sie natürlich auch storniert… )

Viel Spaß auch Dir mit Kassen u.ä.

Wendy

[MOD]Re: bkk mann&hummel
Hi,
kann dir nur zu deinem Entschluß, ein eine günstige BKK zu gehen, begrüßen,
der prozentuale Abstand zu den anderen großen Kassen bleibt immer ungefähr gleich.
Bloß bei de Kassen wie DAK Barmer und AOK en bezahlst du mit deinen höheren Beiträge die Intitutionalisierung einschließlich der ****************… mit.
Raimund hat schon recht, die Überlastuung der Mitarbeiter auch dort bei den Bkk ist schon frappierend. Wenn jetzt noch mehr Abwanderungswillige scharenweise in die BKK n stürmen, können die ja gar nicht so viele neue Fachkräfte rekrutieren. Da ist dann wieder ne S´chieflage, ***************, aufgrund der Lebensarbeitsverträge dort und den Abwanderungswellen der letzten Jahre, was meinst du, was dort gestöhnt wird.
Was die Aufgabenverschiebung an externe Betriebe betrifft, ist dies verfassungswidrig, da die Auftragsvergebende Kasse nicht mehr ihre Weisungshoheit ausüben kann, hier hätte ich mal große Lust n. Musterprozeß vom Stapel zu lassen, a gegen die DAK, b gegen die Barmer vornehmlich.
Tschüß

[MOD]
*** = unkenntlich gemachte Stellen wegen polemisierender Aussagen und zudem vage Behauptungen und Verdächtigungen im verletzenden Bereich

Hi Raimund,
ist doch schon exellent, wenn Unterlagen innerhalb 3 bis 4 Tagen ankommen, bei anderen Kassen ( möchte jetzt keine namentlich nennen) kommt teilweise gar nichts an und von einer Freundlichkeit gar nicht zu reden, wobei du glaub ich nur ne Höflichkeit, die als Freundlichkeit durchscheint, meinst ( huuu, jetzt fange ich schon wieder an zu philosophieren).
Stöhn, wenn ich nur PKV versichert sein könnte, mich nimmt keine auf aufgrund Kr.heit.
siehe auch meinen obigen Beitrag.
Tschüßße

Hi Wendy!

Sagen wir mal so: für eine Steuerabteilung ist unser Büro zu
klein, zum Selbermachen zu groß und irgendjemand muß es
machen…

Ich wollte nur andeuten, dass es nicht wenige Steuerberater gibt, die der Meinung sind: Mit Steuern kenne ich mich aus, das bißchen Personal mach ich nebenbei - kann doch jeder (ist auch so - wenn man sich die entsprechenden Kenntnisse aneignet!!!)

Die meisten Kassen fordern diese Lastschriftermächtigung vom
AG - z.B. war das das erste, was die BKK für medizinische
Berufe von uns wollte…

Fordern können die gar nichts (naja - zumindest keine Ermächtigung für eine Lastschrift!)!

Ich denke, daß die die Beiträge
schon ausrechnen, aber dann weiß der Teufel wie (ich will es
so genau gar nicht wissen, denn dafür werden DIE schließlich
bezahlt)

Ähm - rechnen muss der Arbeitgeber (evtl. lassen). Die Kassen prüfen lediglich!

über Datev oder sowas die Kassen die Gesamtmeldung
kriegen.

Datev ist eigentlich ein gutes System (wenn auch die Konkurrenz)

Die Lastschriftermächtigung habe ich höchst selbst an die
Kasse gegeben, damit das nicht liegenbleibt, quasi Chef noch
feucht nach der Unterschrift weggerissen (schlechte
Erfahrungen!) und die lag auch vor. Speziell die BKK Mobil Oil
sagt auch selbst, das bei denen monatelang wohl nur die Stapel
aufgetürmt wurden, drum haben die jetzt eben ein externes Büro
beauftragt, die abzutragen.

OK - wenn sie das so bestätigen…
Allerdings ist es mit der Lastschrift nicht getan! Sie müssen ja auch regelmäßig die Beitragsnachweise (vom Steuerberater?) bekommen, damit sie wissen, was sie abbuchen müssen!

Grüße
Guido

Hi Guido,

grins, unser Steuerbüro ist so eine Großkanzlei, mit extra Leuten für Kassen, für Personal und für normale Steuersachen… da denke ich, grundsätzlich werden die wissen, was sie tun (auch wenn ich manchmal Zweifel habe…)

Und inzwischen werden wir auch nicht mehr gemahnt… in den 7 Monaten seit Januar hat sich das wohl eingespielt…

Wendy