Guten Tag in die Runde,
bisher bin ich immer gesund gewesen, nun etwas mehr auf Ärzte angewiesen und es ist folgendes passiert. Eine Ärztin gab mir zu verstehen, dass sie mich nur ungern an einen Kollegen weitervermittelt, da ich bei der BKK VBU versichert bin und diese KV wohl niedrigere Beträge an die Ärzte zahlt. Im Prinzip ist es mir vollkommen egal wo ich versichert bin, will halt nur die mögliche Versorgung haben die mir zusteht.
Ist es nun wirklich so, dass ich als BKK-Patient eher 2. klasse bin?
Wenn ich wechsele, muß mich dann ne andere KV nehmen oder können die mich ablehnen? Wie läuft das mit einem wechsel?
Bin etwas ratlos. Ich zahl ja eh schon ziemlich viel privat mittlerweile.
Danke für Anregungen und Tipps
Pat
Hallo,
es stimmt tatsächlich, dass es bei den zahlungen pro Versicherten
durch die Krankenkassen an die Kassenärztlichen Verinigungen
Unterschiede gibt, die z.T. erheblich sind.
So kann es vorkommen, dass die BKK X pro Kopf 75,00 € zahlt,
die AOK Y dagen 150,00 €.
Mit den eingenommenen 225,00 € müssen dann zwei Patienten
versorgt werden und das gleichwertig.
Wäre nun der Patient von der BKK X auch in der AOK Y, hätte
die KV insgesamt 300,00 € erhalten, also würden pro Kopf 37,50 €
mehr zur Verfügung stehen - rechne das mal auf 50.000 Versicherte
hoch.
Ob das Verfahren gerecht ist mag jeder für sich selbst entscheiden,
die Ansicht máncher Ärzte - BKK-Versicherte wären keine „guten“
Versicherten ist vom fianziellen Standpunkt aus durchaus nachzuvollziehen.
Gruss
Günter Czauderna
hallo Günter,
…und jeden Arzt, der mich abweist, weil ich in einer BKK wäre, würde ich Puplik machen und evtl. wenn möglich anzeigen.
Denn es handelt sich dann meist um solche Ärzte, die auch mit der Abrechnung mit der Kasse „Künstler“ sind.
So wie der letzte Fall: der Arzt hatte bei fast jedem Patienten ein EKG abgerechnet, obwohl der evtl. nur den Puls gemessen hatte.
Solche Ärzte gehören ausgesondert und die Zulassung entzogen.
Es wäre so einfach, solche Typen zu erwischen: nach jeder Behandlung muss der Patient für die geleistete Arbeit des Arztes unterschreiben.
Ergebnis: die Kassen schreiben nur noch schwarze Zahlen!
Grüße
Raimund
Hallo,
So kann es vorkommen, dass die BKK X pro Kopf 75,00 € zahlt,
die AOK Y dagen 150,00 €.
Wieviel von den 150€ kommen über den Risikostrukturausgleich ?
Da zahlt der BKK-Versicherte auch wieder mit.
Und so weit ich weiss, sind diese Sätze schon seit Jahren unverändert geblieben.
Wenn mich deswegen ein Arzt abweisen würde, ich würde ihm etwas husten.
Grüße, Björn.
Hi Pat,
schau am besten Mal im Archiv nach. Das haben wir schon mal ausführlich diskutiert.
LG
Mangrove
Krankenkassenwechsel
Thema: Versicherungen
Autor: Romy Heidel
Datum: 28.9.2004 09:39 Uhr
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