Black&Scholes-Formel

Hallo miteinander, habe einen kleinen Angriff auf euch vor. Zur Zeit schreibe ich an einer Seminararbeit im Fach Ökonometrie und habe ein Problem mit der Aufgabenstellung. Thema lautet: Evaluating options by the Black and Sholes formula and describing some strategies. Weiterhin heißt es, dass ich die Forschungsziele anhand der Formel, sowie Alternativen und Strategien implementieren soll. Mein Betreuer sagte, dass die Idee hinter der Formel wichtig sei.

So meine Frage: Kann mir jm sagen, auf was das jetzt raus laufen kann? Ich kann die Formel herleiten, ich weiß auch was Delta-Hedging etc. ist, nur bei einer vorgegebenen Seitenzahl von ca. 10-15 wird das unterzubringen schwierig.

Ich stehe im Wald und sehe die Bäume nicht…

Danke schon mal für eure Hilfe, Nesta

Hallo,

es ist schon erstaunlich welche Fragen gestellt werden. Aus Interesse habe ich eben einmal gegoogelt
http://www.google.com/search?q=Black%20and%20Sholes%…

und nach 1 Sekunde die passenden Antworten gehabt.

http://www.quickmba.com/finance/black-scholes/
http://en.wikipedia.org/wiki/Black%E2%80%93Scholes

Das sollte jeder hier vorher selber machen!

Guten Tag,

Hallo, hmm also wir können dir hier nur auf konkrete Fragen eine Antwort geben… worauf das hinauslaufen soll wird ja dein Betreuer wissen.
Auf die Ferne ist mehr leider nicht möglich, also wenn du was Konkretes wissen möchtest schieß los! :wink:

Hallo, das habe ich selbstverständlich auch getan und habe den Aufsatz gelesen von Black und Scholes bzw. Merton. Außerdem weiß ich auch was im Hull steht etc.

Mir ginge es nur darum zu wissen, was jm unter so einer Themenstellung versteht, der sich mit Optionspreisberechnung gut auskennt.

Hab mich da nicht präzise genug ausgedrückt

Grüße Nesta

Mein Betreuer sagte nur, dass die Methodik und die Idee wichtig sind. Mal schauen, ich mal nen Termin.

Grüße Nesta

Hallo, ich versuch mal dein Anliegen zu beantworten.
Habe vor kurzem meine Bank mündliche an der Uni hinter mir und schreibe an meiner Diplomarbeit im Fach Bank.

Also, laut deinem Thema würde ich bei BS-Modell erst mal darauf eingehen, dass es mit dem Binomialmodell sehr zusammen hängt und man durch schrittweise Erhöhen der Schrittzahl im Binomialmodell sehr nahe an den BS-Wert der Option herankommt.
Beim Binomialmodell wird ja die Laufzeit der Option in beliebige Anzahl an Schritten geteilt.
z.B. Laufzeit 12 Monate, Anzahl der Schritte 4 --> pro Schritt also 3 Monate.
Eine hinreichende Nährung des Ergebnisses des Binomialmodells an den BS-Wert wird aber nur bei Schrittzahl grösser und nahe bei 500 errreicht.
Musst du als Statistiker kennen und auch leicht herleiten können, schreib ich jetzt hier nicht.

Weiter würde ich auf die Annahmen eingehen, wie z.B. dass die Aktienkurse einmal normalverteilt sind, und einmal der Log des Aktienkurses normalverteilt.

Auch würde ich zwischen amerik. und erop. Calls und Puts unterscheiden.
Wann und welche (call/put) unter welchen Voraussetzungen frühzeitig ausgeübt wird und wann endfällig.
Es können ja nur amerik. Optionen (Call und Put) frühzeitig ausgeübt werden.

Fleißen während der Laufzeit Dividenden ab ?
Wenn ja, wann und wie oft ???

Dann die verschiedenen Hedge-Arten;
–>delta
–>vega
bla bla bla

Auch würde ich die theoretische „Option“ bei stark verschuldeten Unternehmen anschneiden.
Wobei die Aktie bei solchen Unternehmen als eine Option auf den Unternehmenswert angesehen werden kann…

hoffe das genügt fürs erste

Super Antwort, danke!!!