Blackout ?

Hallo,

ich bin gerade etwas verunsichert. Am Donnerstag bin ich eine Treppe hinuntergefallen, das alleine ist für meiner einer ansich noch nichts ungewöhnliches, die Verletzungen sind auch nicht so dramatisch.

Der Punkt ist, wie es zu diesem Unfall kam. Das weiss ich nämlich nicht :frowning: Ich zermatere mir seit Tagen das Hirn, aber ich hab einfach keine Ahnung. Im einen Moment stand ich noch auf der Treppe, und im nächsten höre ich mich stöhnen und finde mich auf dem Boden wieder.

Ich hab ab und zu mal Kreislaufprobleme, aber da wird mir dann schwarz vor Augen. Das war hier definitiv nicht der Fall.

Nun frage ich mich also, was das gewesen sein könnte und vor allem, ob sowas „schon mal“ passieren kann, oder ob es wirklich nötig ist, der Sache nachzugehen. Ich gehe nicht gerne zum Arzt und möchte jetzt nicht schon wieder einen Ärztemarathon hinter mich bringen, nur weil ich ein wenig irritiert bin.

Irgendwelche Ideen ?

Gruss
Petra

Hallo Petra!

Der Punkt ist, wie es zu diesem Unfall kam. Das weiss ich
nämlich nicht :frowning: Ich zermatere mir seit Tagen das Hirn, aber
ich hab einfach keine Ahnung. Im einen Moment stand ich noch
auf der Treppe, und im nächsten höre ich mich stöhnen und
finde mich auf dem Boden wieder.

Ich kann dir leider nicht sagen, was das war, aber mir ist fast das gleiche passiert. Ich saß auf dem Sofa und wollte in die Küche. Dann fehlen mir ein paar Sekunden. Der nächste Moment, den ich erinnere, war, dass ich mit dem Gesicht frontal auf dem Boden aufschlage. Folge: Schneidezähne eingedrückt, Nase angebrochen.

Bis heute weiß ich nicht, was es war. Kreislaufprobleme hab ich nie, auch Unterzuckerung halte ich für eher unwahrscheinlich.

Ich hab ab und zu mal Kreislaufprobleme, aber da wird mir dann
schwarz vor Augen. Das war hier definitiv nicht der Fall.

Nun frage ich mich also, was das gewesen sein könnte und vor
allem, ob sowas „schon mal“ passieren kann, oder ob es
wirklich nötig ist, der Sache nachzugehen. Ich gehe nicht
gerne zum Arzt und möchte jetzt nicht schon wieder einen
Ärztemarathon hinter mich bringen, nur weil ich ein wenig
irritiert bin.

Ich habe das nicht weiter verfolgt, sondern nehme das als Einzelereignis hin. Es ist zwei Jahre her, die Zähne sind wieder angewachsen, die Nase hat keinen Knubbel mehr und es ist mir nie wieder passiert.
Auch bin ich sicher, dass Untersuchungen nichts ergeben hätten.

Du musst selbst entscheiden, ob du das verfolgen willst. In solchen Fällen glaube ich aber, dass man keine 100%ige Sicherheit bekommen kann, dass einem das nie wieder passiert oder man vorbeugen kann.

But: Ianad!

LiebeGrüßeChrisTine

Der Punkt ist, wie es zu diesem Unfall kam. Das weiss ich
nämlich nicht :frowning: Ich zermatere mir seit Tagen das Hirn, aber
ich hab einfach keine Ahnung. Im einen Moment stand ich noch
auf der Treppe, und im nächsten höre ich mich stöhnen und
finde mich auf dem Boden wieder.

Ich hab ab und zu mal Kreislaufprobleme, aber da wird mir dann
schwarz vor Augen. Das war hier definitiv nicht der Fall.

Hallo
das ganze hört sich nach einer Synkope an. Ich würde zur Sicherheit, gerade weil dir nicht schwarz vor Augen wurde, zum Arzt gehen.

Anja

P.s. Die Meinung bzw. die Beschreibung von Synkope auf Wiki teile ich nicht komplett.

Hallo.
interressant in diesem Zusammenhang finde ich folgendes,in Suchtkliniken und Krankenhäusern geschehen diese Dinge des öfteren beim Entzug von Alkohol und Drogen.Es ist eine Art epileptischer Anfall.Diese Anfälle können öfter auftreten oder einmalig bleiben.Den Patienten geht es ähnlich wie von dir geschildert.Damit will ich nicht sagen das dieses Phänomen außschließlich auf Suchtpatienten beschränkt ist.In jedem Fall ist im Krankenhaus die Praxis danach einen Neurologischen Befund einzuholen.(Gehirnstrommessung)
Vielleicht könnte eine Abklärung in der Richtung etwas Sicherheit bringen.
Gruß rentsame

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Hallo,

vielleicht liegst Du da gar nicht mal so falsch. Ich hatte über mehrere Wochen Benzos eingenommen und diese dann nicht mehr weitergenommen. Es ging mir danach nicht so wirklich gut. Ich werde das morgen mal mit der Hausärztin (muss ich sowieso hin) und dann bei nächster Gelegenheit mal mit meinem Psychater/Neurologen besprechen.

Danke für den Hinweis.

Gruss
Petra

Hallo Petra,
bei mehreren Wochen Benzo Gabe kann es beim Absetzen dieser Wirkstoffe bereits notwendig werden die Medikamente ausschleichend zu verabreichen.Das heißt nicht Schlagartig damit aufhören mit der Einnahme, sondern so reduzieren das diese Erscheinungen nicht auftreten können.Dies wird in Krankenhäuser auch praktziert.Im Beipackzettel steht`s.Auch der verschreibende Arzt weist normalerweise daraufhin.Oft weiß halt der Arzt aber nichts von Selbstmedikamentationen bezüglich Dauer und Dosishöhe.
Ich glaub hier lag der Hase im Pfeffer.
Gruß
rentsame

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

danke für den Hinweis. Ich hatte die Benzos allerdings so eingenommen, wie vom Arzt verordnet und weiss um das Problem mit dem Absetzungserscheinungen. Das Absetzen geschah aus medizinischen Gründen zu denen unter anderem Nierenprobleme zählen, die erst noch durch den Facharzt abgeklärt werden müssen.

Die Hausärztin empfahl mir übrigens einen Besuch beim Neurologen, da es im Vorfeld andere Vorkommnisse wie lagebedingten Schwindel oder eine Kopfverletzung gegeben hatte.

Gruss
Petra