Ich möchte gerne wissen, wie lange es dauert, bis die Nahrung der Mutter sich in der Muttermilch wiederfindet. Mein Sohn (7Wochen) leidet an starken Blähungen und ich weiß letztlich nie, an welchen Nahrungsmitteln es gelegen haben kann, weil ich nicht weiß, wieviele Stunden die Verarbeitung dauert.
Hallo, Julia,
Daumenregel: Was Dich bläht, bläht auch Dein Kind.
Also lass mal - zumindest für eine Weile - Zwiebeln und Hülsenfrüchte (Erbsen, Bohnen, Linsen) vom Speiseplan. Aber Blähungen kommen bei Babys häufiger vor und können auch andere Ursachen haben:
schau mal hier http://www.babywelt.de/beratung/47.html http://www.rund-ums-baby.de/gesundheit_baby/blaehung…
Wenn es gar nicht besser wird: Kinderarzt
Grüße
Eckard.
wenn ich mich nicht irre, hilft Kümmel. Soll heissen wenn du dein Essen mit Kümmel verfeinerst, kann es sein das es Dir und somit auch deinem Kind besser bekommt.
Bin mir nicht sicher ob das „wissenschaftlich“ erwiesen ist, aber meiner Frau hat es geholfen.
probiere es einfach mal selber aus. Trink an einem Tag ca. 1 Liter Karottensaft. Wenn der Stuhl bei deinem Sohn eingefärbt ist, hast du einen Anhaltspunkt wie lange du für die Produktion und er für die Verdauung braucht. Ich habe es selbst mal ausprobiert, kann mich aber nicht genau erinnern, ob es 24 oder 48 Stunden (oder länger…ca 70 Stdt?)waren bis der Stuhl Karottenfarbe hatte.
Viele Grüße
Utemaus
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ich weiss nicht, ob nicht auch nicht-blähende Zutaten zu „Blähungen“, sagen wir lieber Bauchschmerzen führen können. Ich trinke sehr gerne Milch, die bestimmt nicht blähend ist, aber als ich auf Buttermilch umgestiegen bin, wurde es etwas besser mit dem Geschrei unseres damaligen Babies (vielleicht ist es auch Einbildung). Knoblauch z.B. hatte keine Wirkung, den konnte ich essen (bläht Knoblauch?)
Es gibt ausserdem Leute, bei denen führen auch eigentlich-nicht-blähende Nahrungsmittel zu Blähungen.
Mein Sohn
(7Wochen) leidet an starken Blähungen und ich weiß letztlich
nie, an welchen Nahrungsmitteln es gelegen haben kann, weil
ich nicht weiß, wieviele Stunden die Verarbeitung dauert.
Wer kämpft auch mit Bauchweh und weiß mehr?
Meine Tochter hat sehr mit Bauchweh gekämpft. Eine Tasse Fenchel- oder Kümmeltee, von mir morgens auf nüchternen Magen getrunken, hat da weitergeholfen.
Außerdem habe ich mich von allen kohlensäurehaltigen Getränken (Mineralwasser, Limo etc.) getrennt, die scheint auch in der Muttermilch lösbar zu sein und kann dem Kind, das ja noch dauernd liegt, Blähungen verursachen. Ich bin zwar von allen Familinemitgliedern deshalb ausgelacht worden, weil das doch unmöglich sei, aber geholfen hat es.
Ich kann Dir leider die geforderten Informationen nicht liefern, aber ein paar Tips geben:
Fenchel-Kümmel-Tee: schmeckt gräßlich, aber er hilft.
Windsalbe: gibt's in der Apotheke (homöopathisch)
SAB-Tropfen: keine Ahnung, was da drin ist, aber im "Notfall" halfen sie immer.
leichte Bauchmassage: Hat meinen Töchtern das Abgehen der Winde erleichtert.
Daß es auch noch sein kann, daß Dein Sohn beim Trinken Luft schluckt, brauche ich ja nicht erwähnen, oder ?
Hallo Julia,
Was auch häufig bläht, ist Zucker in Verbindung mit Vollkorn, also z. B. Marmelade auf VK- Brot. Wenn ich mich richtig erinnere hat meine Hebamme damals gesagt, daß es nicht allzulange dauert, bis die Nährstoffe beim Kind ankommen. (Bsp. abends Champinons? gegessen, nachts gestillt, morgens Blähungen…). Was unserer Tochter sehr geholfen hat, waren so Beinübungen, ähnlich wie Fahrrad fahren, dabei leichten Druck auf den Bauch ausüben, und Bauchmassagen immer im Uhrzeigersinn.
Wünsche gute Besserung,
Gruß, Conny
P.S. ebenfalls sehr hilfreich: die Fliegerhaltung!
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Hallo Julia,
wenn die Tipps unten nicht weiterhelfen, gibt es eine Radikalkur:
3 Tage nur Haferschleim fuer dich.
Dann taeglich nur ein einziges Lebensmittel dazu. Wenn das Kind komisch reagiert - bingo:in Zukunft weglassen.
Eine meiner Freundinnen hat so herausbekommen ,was ihrem Kleinen gut tat und was nicht. ABer sie war auch schon ziemlich verzweifelt, als sie das ausprobiert hat.
Könnte sein, dass er an einer Milchunverträglichkeit leidet, sei es der Milchzucker, oder in so jungen Jahren eher das Milcheiweis. ie Mutermilch wird er aber mit der Zeit einigermassen vertragen.
Kann Dir nur raten, möglichst spät normale Milchprodukte zu geben (sind schlimmer als Muttermilch) und auch möglichst spät glutenhaltige Nahrung zu geben. Sollte er später (Monate) nach der Einnahme dieser Produkte Verdaaungsauffälligkeiten haben, dann melde Dich wieder