Blätter werden dürr

Ich habe jetzt seit einiger Zeit Probleme mit meinen Pflanzen, sie stehen in einem Südfenster, über der Heizung und bekommen leider sehr kalkhaltiges Wasser.

  1. Bei meiner großen Aloe vera sterben die äußeren Rosettenblätter relativ schnell ab, den ganzen Sommer stand sie im Garten und die Blätter sind nicht so schnell abgestorben wie jetzt.
  2. Meinem Glücksbambus wachsen fast nur noch ganz helle (hellgrün bis gelbliche) Blätter, manche von den Älteren werden auch ganz dürr und sterben ab.
  3. Bei meiner kleinen Ingwerpflanze und einer kleinen Strelizie werden die Blattspitzen bräunlich und das dehnt sich dann aus - ich schätze mal das kennt jeder.

Weiß jemand etwas, um was dagegen zu tun?

Hallo Io999,

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Nun zu Deinen Problem-Pflanzen:

Ich habe jetzt seit einiger Zeit Probleme mit meinen Pflanzen,
sie stehen in einem Südfenster, über der Heizung und bekommen
leider sehr kalkhaltiges Wasser.

das Wasser wäre es noch nicht. Da hilft u.a. Wasser einige Tage in der Kanne stehen lassen oder notfalls abkochen. Das fällt einiges an Kalkionen aus. Viel schlimmer ist die trockene Heizungsluft.

  1. Bei meiner großen Aloe vera sterben die äußeren
    Rosettenblätter relativ schnell ab, den ganzen Sommer stand
    sie im Garten und die Blätter sind nicht so schnell
    abgestorben wie jetzt.

Aloe ist normalerweise problemlos. Hältst Du sie evtl. zu feucht? Werden die absterbenden Blätter matschig? Dann faulen sie. Aloe ist eine Wüstenpflanze. Normal ist nur, wenn die Blätter vertrocknen.

  1. Meinem Glücksbambus wachsen fast nur noch ganz helle
    (hellgrün bis gelbliche) Blätter, manche von den Älteren
    werden auch ganz dürr und sterben ab.

zu geringe Luftfeuchtigkeit, evtl. Eisenmangel (dagegen gibt es Dünger). Bambus nicht zu vergessen ist zwar immergrün, das heißt aber nicht, dass die Blätter ewig leben. Die Pflanze wechselt so in etwa im 1-2 Jahresrhythmus ihr Laub. Nur nicht auf einmal, wie mitteleuropäische Bäume.

  1. Bei meiner kleinen Ingwerpflanze und einer kleinen
    Strelizie werden die Blattspitzen bräunlich und das dehnt sich
    dann aus - ich schätze mal das kennt jeder.

auch hier: mangelnde Luftfeuchtigkeit. Nötig wären so um die 65%. Du hast in der Wohnung vielleicht die Hälfte. Stell den Pflanzen große Blumenuntersetzer mit Blähton oder Seramis auf die Fensterbank und halte das Granulat ständig feucht.

Zu untersuchen ist auch, ob die braunen Ränder Spinnmilben oder Tripse beherrbergen. Dazu solltest Du die Pflanzen mit einer Blumenspritze einnebeln. Werden dabei feine Netze an den Blättern oder in den Blattachseln sichtbar, hast Du Spinnmilben als Untermieter. Riecht es intensiv nach Honig, ist es Trips. In beiden Fällen gilt Alarmstufe Rot.

Es helfen Ungezieferstäbchen aus dem Fachhandel, tägliche Sprühvorgänge mit Wasser, dem 1 Teelöffel Spiritus und 1 Spritzer Spülmittel zugesetzt werden sollten. Vorsicht, die Mischung löst bei empfindlichen Menschen Hustenanfälle aus, wenn man sie direkt einatmet. Schadinsekten bringt sie um.

So, ich denke das ist es fürs erste.

viele Grüße
Angelika

Danke Angelika,

es stimmt, die Luftfeuchtigkeit dürfte sehr gering sein,genau aus diesem Grund habe ich vor ein paar Tagen Blähton gekauft *g*; ich werde mal schauen, ob sich die Pflanzen mit höherer Luftfeuchtigkeit wieder erholen, wenn nicht werd ich nachsehen ob es diese Parasiten sind.

cu io

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