HY! Ich wohne in einem Gebiet mit sehr hartem Wasser. Zum kochen kann man das Wasser wohl verwenden aber Tee oder sogar Kaffee schmecken einfach scheußlich damit. Ausserdem bilden sich bei uns sehr schnell Kalkablagerungen, die dann aber nicht weiß, gräulich sind (so wie man Kalkablagerungen halt kennt) sondern bläulich und manchmal auch ins beige rosa gehend… *Angst* Den Wasserkocher muß ich nach 4 maliger benutzung entkalken weil die Heizspirale von ner dünnen Kalkschicht überzogen ist und die Perlsiebe der Wasserhähne muß ich auch alle 2-3 Monate entkalken da sonst nix mehr raus kommt. Das komische ist, dass unsere Katzen total auf das Wasser stehen und stilles Sprudel oder dieses Katzenwasser aus dem Tiergeschäft nicht anrühren.
Das Haus selbst ist erst 7 Jahre alt und hat eine Entkalkungsanlage die Regelmäßig gewartet und Rückgespült wird.
Woher kommt dann jetzt aber der Kalk, die verfärbungen und sind diese gesundheitsbedenklich??
Also das mit der regelmäßigen Wartung der Entkalkungsanlage kann so nicht stimmen!
Ist das eine Kationentauscheranlage, die ziemlich dicht hinter der Wassseruhr sitzt oder eine Phosphatierungspatrone? Meine Mutter hat auch so einen Druck-Ionentauscher seit 25 bis 30 Jahren. Nach 10 Jahren war das Ionentauscherharz Hopps gegangen und wurde getauscht. Das vermute ich auch bei Deiner Anlage. Man kann auch die Häufigkeit der Regenerierprogramme einstellen. War es früher nicht so krass?
Miss mal den pH-Wert Eures Wassers, wenn es nach dem Tauscher zu sauer ist, kann Kupfer aus der Verrohrung gelöst werden, das rosa ist meist Eisencarbonat und ziemlich ungefährlich; von Cu- Ionen in erheblicher Menge bekommt man Durchfall.
Such Dir einen Chemielehrer, der den pH-Wert und die Carbonathärte prüfen kann (Kinder in der Schule, Bekannter). Der soll an dem Auslass des Ventiles nach der Wasseruhr und das Wasser unmittelbar am Auslass des Enthärters prüfen. Benachrichtige noch nicht die Leute des Anlagenbauers(!!!), die verkaufen sehr gerne sofort eine neue Packung Harz, daran wird ziemlich gut verdient.
Wenn das Anwesen nicht Euch gehört, gehe an den Vermieter, mach ihm klar, dass Kupfer für Kleinkinder evtl. leicht toxisch wirkt und kaufe Dir fürs Erste ein Britta Filter (ca 15 bis 25 Euronen).
Für unsere -früher 2 Katzen seit Juli nur noch eine- gibt es nichts besseres als Pfützenwasser. Unser Buntsandsteinwasser (sehr weich) ist für Kaffee und Tee optimal, ein SWAN-Wasserkessel wurde vor ca. 6 Jahren das letzte Mal mit Zitronensäure entkalkt, aber Katzen mögen es nicht so gerne.
Wo wohnst Du? Alb, Lössgebiet also eventuell Börde??
Erstmal danke für die schnelle und fachliche Antwort!!
Wir wohnen hier nur zur Miete mein Lebensgefährte seid 7. Jahren und ich wohne seid 4 Jahren hier. Soweit ich mich erinnere war das Wasser schon immer so schlecht… Welchen Wasserenthärter wir haben ist mir (noch) nicht bekannt werde aber den Vermieter mal fragen.
Ich wohne in der Nähe von Hanau, haben also von Grund auf sehr hartes Wasser in der Region. In unserer direkten Umgebung (weniger als 1km) befindet sich eine Lehmgrube ich weiß nicht in wie weit das relevant ist.
Werde das mit dem Wassertesten jetzt mal in Angriff nehmen und der Wasserfilter steht schon auf der Einkaufsliste. Wir hatten uns extra eine Tassimo mit Wasserfilter gekauft, aber jetzt in der kalten Jahreszeit will man ja Tee lieber gleich Kannenweise haben ;o)
das Leitungswasser fuer den Hausgebrauch ist Trinkwasser. Trinkwasser soll farblos und keinen unangenehmen Geschmack aufweisen.
Wende dich zunaechst an euer Wasserwerk. Darauf sollte jemand bei euch vorbeikommen und eine Probe entnehmen, die dann chemisch geprueft wird. Falls das, was mich wundern wuerde, nicht klappen sollte, so wende dich an das Gesundheitsamt, das ist ebenfalls fuer die Einhaltung der Trinkwasserqualitaet zustaendig.
Von Geraeten, wie Wasserfiltern wuerde ich generell abraten. Diese fuegen dem Wasser Chemikalien zu, die nicht vollkommen unbedenklich sind. Ausserdem koennen sich an deren Anschluessen Bakterien bilden.
Ein normaler Kalkgehalt ist weder gesundheitsschaedlich noch sollte dieser einen spuerbaren Geschmack verursachen.
ich bin seit 3 Monaten im Bodenseekreis und komme eigentlich aus Unterfranken…
Das Wasser dort schmeckt vergammelt, es richt nach vergammeltem Fisch.
Wenn man einen Tee macht schmeckt es scheußlich.
Wenn man bedenkt dass es sich dort um ein Erholungsgebiet handelt, dann würd ich mal sagen die Leute sollen mal nach Unterfranken. Die Luft ist viiiiieeell besser, es ist ruhiger und das Leitungswasser ist besser als so manches Moneralwasser