Hallo zusammen,
ich mache mir momentan über den Abschluss einer PVK sowie einer kombinierten Rürupp-BU-Versicherung Gedanken. Mein MLP-Berater meinte zum weiteren Vorgehen, dass ich erst mal die Anträge unterschreiben sollte, damit er konkrete (von meinem Gesundheitszustand abhängige) Angebote einholen kann. Auf meinen Einwand, dass die gängige Reihenfolge meiner Meinung nach ‚Angebot -> Unterschrift‘ und nicht ‚Unterschrift -> Angebot‘ ist, antwortete er:
„Natürlich hast Du recht, das klingt schon komisch, aber aufgrund Deiner Vorerkrankungen bzw. Gesundheitszustandes müssen wir erst mal schauen, welche Krankenversicherung Dich zu welchen Konditionen nimmt.
Daher stelle ich viele Risikoanfragen bei den Gesellschaften. Da event. Arztanfragen von den Gesellschaften gemacht werden, wollen diese (event.) einen unterschriebenen Antrag haben, da Sie dem Arzt eine Kostenpauschale erstatten müssen. Das würden sie ja nicht machen, wenn es nur um eine Risikovoranfrage geht.“
Nun frage ich mich, ob das so stimmt, oder ob er mich unter Druck setzen will, um bald zum Vertragsabschluss zu kommen. Klar, widerrufen könnte man dann immer noch, aber eben nur innerhalb von 14 Tagen und ich möchte gerne eine Entscheidung ohne Ultimatum treffen. 
Ein Attest für 8 Euro habe ich bereits selbst von meinem Arzt geholt, das könnte er doch den Risikovoranfragen für PVK und BUV beilegen.
Wäre nett, wenn mir jemand dazu einen Hinweis geben könnte.
Viele Grüße!
Chris
Seit wann ist ein MLP-Berater unabhängig? hm … ich habe meinen Kunden noch nie einen Antrag unterschreiben lassen wenn ich mehrere Anfragen gleichzeitig bei den Gesellschaften machte.
Ich kann nur zur äußersten Vorsicht raten.
Ähm, war MLP nicht einer der zahlreichen Drückerkolonnen *fragendschau* … Akademiker für Akademiker *helau*
LG, Alex
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Hallo zusammen,
ich mache mir momentan über den Abschluss einer PVK sowie
einer kombinierten Rürupp-BU-Versicherung Gedanken. Mein
MLP-Berater meinte zum weiteren Vorgehen, dass ich erst mal
die Anträge unterschreiben sollte, damit er konkrete (von
meinem Gesundheitszustand abhängige) Angebote einholen kann.
Auf meinen Einwand, dass die gängige Reihenfolge meiner
Meinung nach ‚Angebot -> Unterschrift‘ und nicht
‚Unterschrift -> Angebot‘ ist, antwortete er:
"Natürlich hast Du recht, das klingt schon komisch, aber
aufgrund Deiner Vorerkrankungen bzw. Gesundheitszustandes
müssen wir erst mal schauen, welche Krankenversicherung Dich
zu welchen Konditionen nimmt.
Eine gute Beratertruppe bekommt die Zusagen und/oder Riskiozuschläge anhand eines …nennen wir es … Erfassungsbogens, auf dem alle Daten genannt werden. Anhand dieser Angaben werden Anfragen bei den Gesellschaften gestellt, die dann konkrete Aussagen zu Risikozuschlägen geben oder eine Absage erteilen. Ein Antrag braucht hierfür nicht gestellt zu werden!
Seit wann ist ein MLP-Berater unabhängig? hm … ich habe
meinen Kunden noch nie einen Antrag unterschreiben lassen wenn
ich mehrere Anfragen gleichzeitig bei den Gesellschaften
machte.
Ein MLP-Berater ist genau so unabhängig wie viele andere Berater, die in Strukturvertrieben arbeiten. Mal mehr, mal weniger halt. Aber auch freie Makler sind nicht zwingend unabhängig, wenn Sie von unterschiedlichen Gesellschaften unterschiedlich hohe Provisionen für dasselbe Produkt bekommen. Wer etwas anderes behauptet, spricht nicht die Wahrheit.
Ähm, war MLP nicht einer der zahlreichen Drückerkolonnen
*fragendschau* … Akademiker für Akademiker *helau*
LG, Alex
Nein, MLP ist keine Drückerkolonne. Zumindest habe ich es noch nicht erlebt, dass einer vor meiner Tür stand und „Wachturm“, „Für Sie“ oder „Bild des Wissens“ im Abo verkaufen wollte.
Oder so wie es die BHW (waren die es?) nach der Maueröffnung getan hat: In Bussen rüberfahren und den Leuten Bausparverträge auf’s Auge drücken, damit das System nicht zusammenbricht und lange wartende Verträge endlich zugeteilt werden konnten.
Frank Wilke
Hallo zusammen,
kann mich meinen Vorredner nur anschliessen. Meine Persönliche Erfahrungen weissen auch auf eine gewissen Strukturvertrieb hin, nur halt für Akademiker.
Risikovoranfragen werden von professionellen Makler auch ohne Unterschriften gemacht. Insbesondere dann wenn man der Anfrage bereits ärztliche Atteste oder Untersuchungsergebnisse beifügt.
Mit der Unterschrift akzepiert man die Datenschutzbestimmungen einer Gesellschaft, was zur Folge haben kann das bei einem Angebot mit Erschwerung der Vorgang in einer den Versicherungen zugänglichen Sonderwagnissliste registriert wird.
Ich halte es für ziemlich unseriös eine Unterschrift zu verlangen ohne ein genaues Angebot zu haben. Ich hoffe das die EU-Vermittlerrichtlinie die demnächst umgestzt wird einem solchen treiben schnell ein Ende setzt.
Ein MLP-Berater ist genau so unabhängig wie viele andere
Berater, die in Strukturvertrieben arbeiten. Mal mehr, mal
weniger halt. Aber auch freie Makler sind nicht zwingend
unabhängig, wenn Sie von unterschiedlichen Gesellschaften
unterschiedlich hohe Provisionen für dasselbe Produkt
bekommen. Wer etwas anderes behauptet, spricht nicht die
Wahrheit.
Die Moral an der Geschicht … ich bin so unabhängig wie es mir meine Ethik gebietet
Ähm, war MLP nicht einer der zahlreichen Drückerkolonnen
*fragendschau* … Akademiker für Akademiker *helau*
LG, Alex
Nein, MLP ist keine Drückerkolonne.
WAr nur Ironie, MLP ist ne krasse Drückerkolonne, ich kenne einige die massivst übern Leisten gezogen wurden
Zumindest habe ich es noch
nicht erlebt, dass einer vor meiner Tür stand und „Wachturm“,
„Für Sie“ oder „Bild des Wissens“ im Abo verkaufen wollte.
Oder so wie es die BHW (waren die es?) nach der Maueröffnung
getan hat: In Bussen rüberfahren und den Leuten
Bausparverträge auf’s Auge drücken, damit das System nicht
zusammenbricht und lange wartende Verträge endlich zugeteilt
werden konnten.
Gruß Alex
Die Moral an der Geschicht … ich bin so unabhängig wie es mir
meine Ethik gebietet
Was schon mal ein Fortschritt wäre…
Ähm, war MLP nicht einer der zahlreichen Drückerkolonnen
*fragendschau* … Akademiker für Akademiker *helau*
LG, Alex
Nein, MLP ist keine Drückerkolonne.
WAr nur Ironie, MLP ist ne krasse Drückerkolonne, ich kenne
einige die massivst übern Leisten gezogen wurden
JA, hier scheiden sich die Meinungen. Das liegt denk ich weniger an der MLP-Vorgehensweise sondern
1.) An den Beratern, die offensichtlich nicht so unabhängig waren wie deren Ehtik es geboten hätte
2.) An den Personen, die sich haben ziehen lassen.
Gruß Alex
Gruß Frank
Habe mir schon gedacht, dass nun die grundsätzliche Diskussion über MLP losgeht
Ist bestimmt auch berechtigt, ich traue denen auch nicht - den Alternativen jedoch genau so wenig. Deshalb werde ich die Angebote und auch die grundsätzliche Vorgehensweise jederzeit selbst überprüfen. Im Falle der Risikoanfragen für PKV und Rürupp-BUV weiß ich ja nun, dass das keine gängige Praxis ist, die mein Berater vorgeschlagen hat. Danke, dass Ihr mir dabei geholft habt!
Lieber Gruß,
Chris
Gerne doch. Aber bitte verfall nicht in den Glauben, dass man so nebenbei nochmal die Angebote prüfen kann. Ich höre das oft, möchte aber nur zu bedenken geben, dass es durchaus Berater gibt, die ihr „Zeug“ gelernt haben! Ja, sowas soll’S geben. Und wenn dann jemand kommt und sagt: „Ich mach abends einen auf VErsicherungen und prüf das alles selbst.“ möchte man manchmal antworten: „Hey, ich mache nach Feierabend auch nicht auf Werkzeugmacher, Key Account MAnager oder Bäcker, sonder mache das was ich kann, und das andere sollen die machen, die DAS können!“.
Deine Fähigkeiten und Fertigkeiten in allen Ehren - Respekt! Aber man möge sich nicht zuviel zumuten.
Frank Wilke
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