Blasenentleerungsstörung

Hallo

Seit einigen Jahren leide ich unter unkontrolliertem Harnabgang (vorwiegend Nachts), bzw. verbleibt nach dem Urinieren immer noch eine (wohl zu große Menge) Restharn in der Blase.
Nachdem ich deswegen schon bei diversen Urologen in Behandlung war, habe ich mich h nun einem Untersuchungsmarathon (MAGIII° Clearance Urethrocystoskopie, und Video-Urodynamik) unterzogen.
Mit folgender Diagnose: Detrusor-Sphinkter-Dyssynergie
Neurogene Blasenentleerungsstörung
Nierendystopie links (wobei letzteres schon seit Geburt besteht).
Zudem zeigte sich bei der MAG Clearance eine mäßiggradige Abflußstörung
der linken Niere mit deutlich reduzierter Funktion.

Soweit der medizinische Befund: Alle mir vorgeschlagenen Lösungen liefen letztendlich auf einen künstlichen Blasenausgang hinaus, was mich nicht gerade begeisterte.

Hinzu kommt noch ein seit Kindheit bestehendes Trauma gegen Spritzen, Katheter & dergleichen welches im Erwachsenenalter anscheinend nur noch schlimmer geworden ist (Der Messkatheter für die Urodynamik wurde auf meinen ausdrücklichen Wunsch hin in Vollnarkose gelegt).
Zu der Möglichkeit einer medikamentösen Behandlung steht im Untersuchungsbericht der schöne Satz: „Medikamentöse Therapiemöglichkeiten erscheinen aufgrund des Alters obsolet“ (Speziell dieser Satz bringt mich ins Grübeln. Was soll das denn jetzt heißen?)

Da ich mit diesem Ergebnis, bzw. den mir vorgeschlagenen Lösungen nicht zufrieden bin, würde ich mir am liebsten eine Zweitmeinung einholen, weiß aber nicht an wen (welche Klinik oder welcher Arzt ich mich wenden soll (komme aus dem Rhein-Main-Gebiet).

Es muss doch noch andere Möglichkeiten geben, einen verkrampften Blasenschließmuskel wieder zu entspannen

Wäre schön, wenn mir da jemand weiter helfen könnte, da ich im Moment mit den Nerven ziemlich runter bin.

Hallo Jörg,

zunächst einmal ein sehr gute Alternative im Rhein-Main-Gebiet.
http://www.rhoen-klinikum-ag.com/rka/cms/dkd/deu/Uro…
Da es sich um ein Klinik handelt benötigt man für eine Untersuchung eine Klinikeinweisung, wobei man die angesprochenen Untersuchungen sowieso nicht unbedingt bei jedem Urologen zur Verfügung stehen.

Bei einer Detrusor-Sphinkter-Dyssynergie können Alpha-Blocker helfen, z.B.
http://de.wikipedia.org/wiki/Tamsulosin

Ein technische Alternative ist die Sacrale Neuromodulation. Man spricht auch von einem Blasenschrittmacher.
http://www.medicalforum.ch/pdf/pdf_d/2005/2005-21/20…

Gruß
Carlos

hallo
zu der blasenstörung habe ich gute erfahruungen machen können mit akupunktur und beckenboden training ein weiterer punkt der unbedingt abgeklärt werden sollte ob ein beckenschiefstand dh eine beinlängendifferenz besteht wenn ja dann ist davon auszugehen das die wirbelsäule dadurch eine verschiebung hat die dann unweigerlich auf den lendenbereich sich auswirkt und den bereich der blase ebenfalls schwächen kann dann sind psychische faktoren ebenfalls in betracht zu nehmen liebe grüße