Hallo
Seit einigen Jahren leide ich unter unkontrolliertem Harnabgang (vorwiegend Nachts), bzw. verbleibt nach dem Urinieren immer noch eine (wohl zu große Menge) Restharn in der Blase.
Nachdem ich deswegen schon bei diversen Urologen in Behandlung war, habe ich mich h nun einem Untersuchungsmarathon (MAGIII° Clearance Urethrocystoskopie, und Video-Urodynamik) unterzogen.
Mit folgender Diagnose: Detrusor-Sphinkter-Dyssynergie
Neurogene Blasenentleerungsstörung
Nierendystopie links (wobei letzteres schon seit Geburt besteht).
Zudem zeigte sich bei der MAG Clearance eine mäßiggradige Abflußstörung
der linken Niere mit deutlich reduzierter Funktion.
Soweit der medizinische Befund: Alle mir vorgeschlagenen Lösungen liefen letztendlich auf einen künstlichen Blasenausgang hinaus, was mich nicht gerade begeisterte.
Hinzu kommt noch ein seit Kindheit bestehendes Trauma gegen Spritzen, Katheter & dergleichen welches im Erwachsenenalter anscheinend nur noch schlimmer geworden ist (Der Messkatheter für die Urodynamik wurde auf meinen ausdrücklichen Wunsch hin in Vollnarkose gelegt).
Zu der Möglichkeit einer medikamentösen Behandlung steht im Untersuchungsbericht der schöne Satz: „Medikamentöse Therapiemöglichkeiten erscheinen aufgrund des Alters obsolet“ (Speziell dieser Satz bringt mich ins Grübeln. Was soll das denn jetzt heißen?)
Da ich mit diesem Ergebnis, bzw. den mir vorgeschlagenen Lösungen nicht zufrieden bin, würde ich mir am liebsten eine Zweitmeinung einholen, weiß aber nicht an wen (welche Klinik oder welcher Arzt ich mich wenden soll (komme aus dem Rhein-Main-Gebiet).
Es muss doch noch andere Möglichkeiten geben, einen verkrampften Blasenschließmuskel wieder zu entspannen
Wäre schön, wenn mir da jemand weiter helfen könnte, da ich im Moment mit den Nerven ziemlich runter bin.