Hallo!
Ein hartnäckiger Blaseninfekt bei 85-jähriger Dame, der auf zweimalige Antibiose vom Hausarzt nicht angesprochen hat, wurde vom Urologen behandelt, der Urin war nach einiger Zeit oB, es werden aber weiterhin Uro-Tablinen verordnet - prophylaktisch, sagt der Arzt -, dazu Spasmex, wegen altersbedingtem unwillkürlichem Harnabgang.
Nach einer kurzen beschwerdefreien Zeit tritt wieder Brennen beim Wasserlassen auf, außerdem ständiger Harndrang, wobei immer nur geringe Mengen Urin ausgeschieden werden.
Kann sich trotz der Uro-Tablinen erneut ein Infekt eingeschlichen haben? Ich begleite die alte Dame, aber die Sprechstundenhilfe des Urologen warnte mich, ihr Terminkalender sei bis obenhin voll, wir könnten Morgen kommen, müssten aber mit langer Wartezeit rechnen. Mir wird beruflich eh schon die Zeit arg knapp und die alte Dame wehrte auch gleich ab, nein, brennt nicht mehr, kein Arzt. Ich persönlich finde schon, dass man den Beschwerden auf den Grund gehen sollte, aber ich reiße mich auch nicht darum - schon wieder - stundenlang in einem Wartezimmer zu sitzen.
Wie ist die Meinung von Medizin-Experten? Kann es sein, dass das Brennen nur eine vorübergehende Reizung war, die mit etwas Wärme „geheilt“ werden konnte? Oder sollte der Arzt sich das ansehen?
Gruß,
Eva
, wäre der Urologe auch der Arzt, der in Fällen wieder auftretender Beschwerden aufzusuchen ist, schon, damit er Bescheid weiß, dass irgendetwas in der Medikation nicht anschlägt?