Blaue, unbewegliche Finger? Gespannte Haut?

Hallo alle zusammen,

meine Tante ist 50 Jahre alt. Seit ca. einem Jahr hat sie total angeschwollene Finger. Sie kann sie kaum bewegen, und die Haut spannt. An den Gelenken der Finger beginnt die Haut zu reißen und sich zu entzünden. Zudem verfärben sich ihre Finger bei Temperaturen unter 10°C dunkelblau und schmerzen. Was noch wichtig zu sagen ist: Sie hat bis vor einem Jahr in einem Kühlraum einer Wurstfabrik gearbeitet. Ihr Arzt sprach von Rheuma, doch sie ist davon überzeugt, dass die Kälte ihr Finger krank gemacht hat. In den nächsten Wochen beginnt ihre Therapie „Biologika“, die gegen Rheuma ist und hohe Nebenwirkungen aufweist…, ich hoffe sehr, dass einer von euch einen Rat hat! Vielen lieben dank!!!

hallo

total angeschwollene Finger. Sie kann sie kaum bewegen, und
die Haut spannt. An den Gelenken der Finger beginnt die Haut
zu reißen und sich zu entzünden.

mhm…

Zudem verfärben sich ihre
Finger bei Temperaturen unter 10°C dunkelblau und schmerzen.

guck mal bei Raynaud Syndrom

Ihr Arzt sprach
von Rheuma

bei ca. 400 verschiedenen rheumaarten sollte differenziert werden.
von welcher art rheuma hat der arzt gesprochen. diagnose?

doch sie ist davon überzeugt, dass die Kälte ihr
Finger krank gemacht hat.

kälte begünstigt das Raynaud Syndrom.

In den nächsten Wochen beginnt ihre
Therapie „Biologika“, die gegen Rheuma ist und hohe
Nebenwirkungen aufweist…, ich hoffe sehr, dass einer von
euch einen Rat hat!

mein rat wäre, aus dem oberbegriff rheuma die entsprechende form zu diagnostizieren…
biologicals werden nicht bei allen rheumaarten eingesetzt.
welche blutuntersuchungen sind erfolgt?
ist der arzt ein internistischer rheumatologe?

gruß
dots

Hallo,

das könnte auch in Richtung Sklerodermie gehen, Wurde das untersucht?

Gruß

Kerstin

hallo

das könnte auch in Richtung Sklerodermie gehen

Sklerodermie hatte ich ganz bewusst nicht angesprochen.
informationen über diese sehr seltene erkrankung, die man im i-net findet, helfen ohne diagnose nicht weiter (machen einen höchstens verrückt), da speziell die Sklerodermie sehr individuelle verlaufsformen zeigt.
(nicht jeder arzt ist begeistert, wenn der patient mit diagnosevorschlägen aus einem forum aufkreuzt.)
gruß
dots

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(nicht jeder arzt ist begeistert, wenn der patient mit diagnosevorschlägen aus einem forum aufkreuzt.)

Qualitativ hochwertige Antworten in diesem forum können leider keine rücksicht nehmen auf den desolaten psychischen Zustand einiger Ärzte infolge einer verkorksten universitären Schmalspurausbildung.

Wenn deine Tante eine rheumatische Erkrankung hat, wird sich das Raynaud-Syndrom unter den Rheumamedikamenten verbessern. Es muß ja keine Sklerodermie sein, denn dieses Syndrom trifft auch bei anderen rheumatischen Erkrankungen sekundär auf. Wenn es ein primäres Raynaud-Syndrom ist, helfen diese vllt. nicht, sondern eher durchblutungsfördernde Medikamente. Ich denke, der Arzt weiß, was er tut, und vllt. auch was es ist, denn diese Medikamente verschreibt man eigentlich nur bei rheumatischen Erkrankungen.