Blei/Antimon Legierung

Hallo Leute!

Ich bin auf der Suche nach einem Material welches eine beim erwärmen auf ca. 100°C eine „butterweiche“ Konsistenz bekommt und streichfähig wird. Im ausgehärtetem Zustand soll es wie Zinn aussehen. Habe derzeit eine Blei Antimon Legierung (60% Pb, 40% Sb) die allerdings schlagartig in den flüssigen Zustand übergeht. Habe ich da „nur“ das falsche Mischungsverhältnis oder ist da die Legierung die Falsche? Und was bewirken die beiden Metalle in der Legierung eigentlich?

Ich möchte das Zeug in Risse und Äste von Holzbohlen füllen

Grüße

Hallo

Blei oder Metallegierungen bei Holzteilen zum verfüllen zu verwenden, ist einmal viel zu teuer und zum anderen stark umweltgefährdend.
Insofern könnte man zweifeln, das Du es ernst mit dieser Anfrage meinst.

Um sich zu informieren, wie sich Metallegierungen beim Schmelzvorgang verhalten, schau einfach bei Wikipedia. Stichworte wie Legierung, Liquidus, Solidus und Eutektikum sollten weiter helfen.

MfG

Hei!"

bin zu faul, jetzt viel zu schreiben, daher:
Das Schlagwort, das du für Google brauchst ist „Eutektikum“ oder „eutektisches gemisch“

http://de.wikipedia.org/wiki/Eutektisches_Gemisch

und

http://de.wikipedia.org/wiki/Hartblei :
„Das Eutektikum von Blei und Antimon liegt nach Raynor bei 252 °C und 11,1 % Antimon“

lg, mabuse

Dass das nicht grade gut für die Umwelt und Gesundheit ist, ist mir bewusst. Trotzdem würde ich es gerne durchziehen.

Mit eurer Hilfe kann ich aber erstmal weiter probieren Danke euch.

Hallo Guardian

Das mit dem langsamen ERweichen und In die Ritze kneten wird wohl nicht hinhauen.

Woodsches Metall enthält Cadmium!
Aber versuche es mal bei Wiki mit Roses Metall und hangele Dich von dort aus weiter.

(Ich kenne noch einen Trick aus meiner Schulzeit: Unsere Chemielehrerin hat ungeschäumte Styroporkügelchen in einem wassergefüllten Becherglas erhitzt. Wolfgang sollte rühren, damit es nicht ansetzt. Wir wussten nicht, was das für ein Pulver war. Irgendwann expandierten die Kugeln und quollen aus dem Becherglas. Wolfgang zog erschreckt den Löffel aus der Brühe, hatte aber nur noch den Stiel in der Hand, der Löffel hatte eine Lötstelle aus Woodschem Metall.
Das war unser Einstieg in Metalllegierungen und ihr Ausstieg, denn ihre Referendarzeit war leider zu Ende.)

Gruß vom KS

P.S.
Die Leute, die auf die Giftigkeit vieler Legierungen hinweisen, haben recht, aber ich glaube kaum, dass du die geflickten Bretter als Frühstücksbrettchen verwenden willst. Diese Legierungen sind übrigens fast alle recht spröde und hart, eignen sich aber zum Ausgießen, da sie zum Teil beim Abkühlen nicht schrumpfen, sondern in fester Form ein größeres Volumen haben als in flüssiger