Bleiverseuchtes Trinkwasser

Hallo
angenommen eine Person bewohnt eine Wohnung ,in der ein Wassertest eine Bleikonzentration von 2 mg ergeben hat . Erlaubt sind 0,2 mg.Was kann man unternehmen ,um den Vermieter zu einer Renovierung in der Richtung zu bewegen und wie ist die Möglichkeit eines Regressanspruches bei einer Gesundheitsschädigung.

In dem gleichen Gebäude sind noch eine Kneipe und eine Disco und mehrere andere Wohnungen. Es handelst sich um ein altes Schloß.

Kümmert sich das Gesundheitsamt darum ? Und wen kann man noch ansprechen ??

Danke für Antworten.

Gruß
Noki

Hallo,

das gelöste Blei muß nicht zwingend von den Rohren im Haus kommen, es kann auch an den Zuleitungen liegen. Kommt auf die Gegend an wo das ist. Das wäre dann nicht Sache des Hauseigentümers sondern die des Versorgungsbetriebes.

Ansonsten: Gesundheitsamt, ganz genau.

Der Grenzwert liegt übrigens bei 0,025 mg, du hast eine Null vergessen. Gleichzeitig wird es sich wohl bei deinen 2mg wohl um 0,2 mg handeln? Eine so große Konzentration dürfte mW jedenfalls nicht durch gelöstes Blei aus Rohren in einem normalen Haus kommen wo max. alle 8 Stunden mal irgend ein Hahn aufgedreht wird und das ganze in Fluß kommt.

Hallo,
Wasserqualität, spazielle analysen führt die Stiftung Warentest durch für 26 € Tel. 01805002467
Dabei wird auch ermittelt, ob das Trinkwasser mit Blei aus alten Rohren belastet ist.
Mit diesem Ergebnis gibt es gute Chancen, bei vorhandenen schlechten Werten, sich an den Vermieter zu wenden, bzw. Gesundheitsamt.
Gruß Plö

Sag doch bitte Bescheid was aus der Sache geworden ist, interessiert mich privat sehr.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]