Blendenzahl, zwei Fragen

Hallo,

ich habe zwei Fragen zu der Blendenzahl.

  1. Die Blendenzahl ist definiert als B=f/D, mit f=Brennweitem D=Durchmesser der Blende, andere Geometrien müssen halt auf den Kreis umgerechnet werden.

WEnn ich mal als Ausgangssituation nehme, t = 1/50, B = 8, habe ich eine bestimmte Lichtmenge, die den Film belichtet.

Ich ändere jetzt auf t = 1/100, also muss die Blende größer werden und zwar B = 5.6.

Das Produkt t*(1/b)² bleibt konstant (Fehler durch Rundungen).

Als Eselsbrücke gut zu merken: Zeit kleiner = BZ kleiner.

Hm, intuitiv wäre doch: Zeit kleiner = BZ größer.

Welchen Vorteil hat die gewählte Def. ?

  1. Die Blendenreihe lautet ja:
    1-1.4-2-2.8-4-5.6-8-11-16,
    jeweils wie üblich gerundet, der Faktor ist ja Wurzel(2).

Es muss jetzt ja für alle Bildformate und Brennweiten erreicht werden, dass bei einer best. Filmentfindlichkeit immer die (fast) richtige Belichtung erfolgt.

Wie ist also B = 1 festgelegt?

Ich habe keine vernünftigen Antworten gefunden.

Gruß Volker

Hallo Volker,

Als Eselsbrücke gut zu merken: Zeit kleiner = BZ kleiner.

richtig.

Hm, intuitiv wäre doch: Zeit kleiner = BZ größer.

falsch, richtig ist aber auch: Zeit kleiner, Blende(-nöffnung) größer.
Eine größere Blende ist die mit der kleineren Blendenzahl.

Es gibt Blendengrößen von 1:0,5 bis 1:128, habe ich gesehen.
Die 1:0,5 bringt vier mal so viel Licht durch die Optik wie die 1:1.
Die 1:128 bringt ein Achtel so viel Licht durch die Optik wie die 1:16.

Wie ist also B = 1 festgelegt?

Ist nicht festgelegt, sagt nur wie groß der wirksame Blendenöffnungsdurchmesser sich zur Brennweite verhält.

Gruß
WB

Hallo WB,

Hm, intuitiv wäre doch: Zeit kleiner = BZ größer.

falsch, richtig ist aber auch: Zeit kleiner, Blende(-nöffnung)
größer.
Eine größere Blende ist die mit der kleineren Blendenzahl.

Tja, da hab´ich dummerweise BZ geschrieben, ich meinte natürlich die Blende, also die Fläche der Blende.

Jo, hätte ich nochmal lesen sollen.

Vielen Dank für die Antwort.

Gruß Volker