'Blind' gewordene Isolierverglasung

Hallo,
in einer großen Schiebetür ist (nach 20 Jahren) die Isolierverglasung leicht „blind“ geworden. Es sieht nicht nach Kondenswasserwasser aus. Bei tief einfallendem direkten Sonnenlicht erscheint in der Mitte ein leicht milchiger Bereich, auch sind dann einige - offensichtlich von der seinerzeitigen Glasfertigung herrührende - Streifen und Ringe zu erkennen.
Habe vor geraumer Zeit von einer Methode gehört, bei der in zwei gegenüberliegende Ecken einer Scheibe der Doppelverglasung jeweils ein kleines Loch gebohrt wird. Dann Spülung mit einer Reinigungslösung durch diese beiden Löcher und abschließendes Verschließen. Das würde gute Ergebnisse bringen und sei deutlich kostengünstiger als eine neue Scheibe.
Hat jemand damit Erfahrungen ? Machen das Glasereibetriebe ?
Schon jetzt vielen Dank für Hinweise.
Gruß
Karl

Hallo !

Was glaubst Du, wie billig heute Isolierverglasung ist!
Und dazu mit Gasfüllung und hohem Isolierwert.

Die Reparatur ist nur ein Provisorium und kostet meistens noch mehr, als eine neue Scheibe.

Laß Dir einen Kostenvoranschlag für eine neue Scheibe machen.

mfgConrad

Hi Karl,

ich kann Conrad nur zustimmen und Deine Reinigungsmethode halte ich für einen üblen Scherz. Wenn Du eine Isoslierverglasung anbohrst, ist sie hinüber, da kannste auch gleich mit 'nem Hammer reinhauen, dann sind die Flecken auch weg :wink:

Viele Grüße
Tom

Hallo Karl,
die Methode der Isolierglassanierung gibt es seit Jahrzehnten, wichtig ist meines Wissens, dass sie rechtzeitig durchgeführt wird, bevor der Grad der Trübung zu hoch ist. Google doch einfach mal nach „Isolierglassanierung“ oder „Isolierglasinnenreinigung“, bestimmt gibt es auch in Deiner Nähe Fachbetriebe, die diese Arbeiten durchführen, einschließlich vorhergehender Begutachtung und Kostenvoranschlag.
Gruß
Matthias

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Hallo Karl!

Das würde gute Ergebnisse
bringen und sei deutlich :kostengünstiger als eine neue
Scheibe.

Die Iso-Scheibe ist irgendwo am umlaufenden Profil undicht geworden. Jetzt könnte man zwar Löcher bohren, spülen und vielleicht ist danach die Scheibe wieder klar, aber am Schaden hat sich nichts geändert. Die Scheibe ist nach wie vor undicht und wird nach der kostenträchtigen Prozedur bald wieder Schlieren und Beläge zeigen.

Die Methode kann nicht viel taugen und stammt aus vergangenen Zeiten, als gewöhnliches Doppelglas noch richtig teuer war. Könnte aber auch aus der DDR stammen. Die sozialistischen Verglasungen waren nicht nur hauchdünn, sondern auch noch beschi**** verarbeitet, dazu kostspielig und fast alle Scheiben waren nach kurzer Zeit matt. 'Ne neue Verglasung war nicht so einfach zu bekommen und wenn es nicht DDR-Standardmaß war, funktionierte die Beschaffung mit Beziehungen oder überhaupt nicht. Da kamen die Leute auf so seltsame Ideen…

Gruß
Wolfgang

Hallo Karl!

Die Iso-Scheibe ist irgendwo am umlaufenden Profil undicht
geworden. Jetzt könnte man zwar Löcher bohren, spülen und
vielleicht ist danach die Scheibe wieder klar, aber am Schaden
hat sich nichts geändert. Die Scheibe ist nach wie vor undicht
und wird nach der kostenträchtigen Prozedur bald wieder
Schlieren und Beläge zeigen.

Hallo Wolfgang,
genau das - was ja auch logisch ist - hatte ich schon vermutet.

Die Methode kann nicht viel taugen und stammt aus vergangenen
Zeiten, als gewöhnliches Doppelglas noch richtig teuer war.
Könnte aber auch aus der DDR stammen.

Jetzt erinnere ich mich, dass derjenige, der mir vor einigen Jahren dieses anbot, einen „Ossi“-Tonfall hatte. Hatte wohl in Wessi-Land sein Geschäft gesucht.
Gruß
Karl