Blindheit nach Herzoperation

Mein Schwiegervater (81) wurde diese Woche am
Herzen operiert. Neu Herzklappe etc.

Nach der OP ist das Problem eingetreten, das er
absolut nichts mehr sieht, also blind ist.

Wer kann mir sagen, ob so etwas wieder weg geht.
Laut Artzt sollen wohl Ablagerungen aus den Gefässen
ins Gehirn gelangt sein bei der OP
Ist das normal ???

Das ist bei Menschen mit Arteriosklerose möglich, und ein 81jähriger hat bestimmt eine.

Machen kann man nichts, Man hätte die Operation natürlich unterlassen können, dann wäre Ihr Schwiegervater wahrscheinlich sehenden Auges gestorben.

An welcher Herzklappe/n wurde die Operation durchgeführt? Ganz wichtige Frage.
Weiß man genau, ob die umherwandernden Plaques der Grund für die Blindheit sind?
Dies sollte nämlich eigentlich nicht der Fall sein.

An welcher Herzklappe/n wurde die Operation durchgeführt? Ganz
wichtige Frage.

Völlig nebensächliche Frage, wenn man etwas über die Operationstechnik weiß.

Weiß man genau, ob die umherwandernden Plaques der Grund für
die Blindheit sind?

Was denn sonst??

Dies sollte nämlich eigentlich nicht der Fall sein.

Tja, leider eben doch. Verschluß der A. cerebri posterior. So was gibt’s nämlich da oben!

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Bis zur A. cerebri posterior ist es vom Herzen her noch ein naja „langer“ Weg.
Davor müssen sich die Plaques erstmals den Weg durch die A. carotis oder A. vertebralis bahnen. Außerdem müssten noch weitere Ausfallserscheinungen dann vorhanden sein, außer diese sind wirklich direkt ins Versorgungsgebiet der Augen Im Cortex gekommen.

…und die operierte Klappe spielt schon eine Rolle. Wurde an der Tikuspidalklappe oder Pulmonalklappe gearbeitet sollte das Risiko solcher Plaqueablösungen die ins Gehirn wandern gleich Null sein.
Auch wenn man während der OP einen eigenen Kreislauf baut um am Herz zu Arbeiten sind Filter in den Herzlungenmaschinen angebracht, die jegliche Partikel filtern sollen.
Vielleicht wurde die Blindheit sogar iatrogen verursacht.

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Hallo,

Bis zur A. cerebri posterior ist es vom Herzen her noch ein
naja „langer“ Weg.
Davor müssen sich die Plaques erstmals den Weg durch die A.
carotis oder A. vertebralis bahnen.

Falsch, das geht leider recht schnell. Für einen Neurobiologen mal ganz einfach erklärt: Die Maus bleibt nicht in der normalen Tür stecken, sondern in einer Ritze der Wand.

Außerdem müssten noch
weitere Ausfallserscheinungen dann vorhanden sein, außer diese
sind wirklich direkt ins Versorgungsgebiet der Augen Im Cortex
gekommen.

Nein, das muss nicht sein!

…und die operierte Klappe spielt schon eine Rolle. Wurde an
der Tikuspidalklappe oder Pulmonalklappe gearbeitet sollte das
Risiko solcher Plaqueablösungen die ins Gehirn wandern gleich
Null sein.

Sollten, ist aber nicht immer so.

Auch wenn man während der OP einen eigenen Kreislauf baut um
am Herz zu Arbeiten sind Filter in den Herzlungenmaschinen
angebracht, die jegliche Partikel filtern sollen.

Vielleicht wurde die Blindheit sogar iatrogen verursacht.

Und welche Theorie haben wir dazu?

Liebe Grüsse

Anja

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Das macht die Annahme nur noch größer, dass dies durch den Arzt ausgelöst wurde.

Hallo,

Ja, ich habe da noch keine so richtige Theorie gehört?!

Aber eins muss ich los werden: mal wieder:

Ich bin stolz darauf, dass gewissen Leute niemals nicht Patienten behandeln dürfen.

Liebe Grüsse

Anja

Das macht die Annahme nur noch größer, dass dies durch den
Arzt ausgelöst wurde.

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Die neuesten Herz-Lungen-Maschinen haben feine Filter, damit mögliche Plastikteilchen oder andere „Geschosse“ rausgefiltert werden können.
Vielleicht wird dort noch mit den „prähistorischen Materialien“ garbeitet.
Das ist keine Theorie.

Hallo,

Also ich will ja keine Nachhilfe geben. Aber jetzt haben Sie eine von vielen Möglichkeiten ausgeschlossen. Was machen Sie nun mit den anderen Möglichkeiten?

Liebe Grüsse

Anja

Erzählen Sie mir, welche Möglichkeiten sie in Betracht ziehen?
Arteriosklerotische Plaques? Das wird auch gefiltert.