Hallo!
ich will eine Drehstrom-Asynchronmaschine (DSAM) als Motor
verwenden und als Generator eine Gleichstrommaschine
anschließen!
Asynchronmaschine (220V/380V ; 10,74A/6,2A ; 2,5kW ; 1400
Umdreh./min ; cos = 0,77 ; 50 Hz)
Gleichstrommaschine (220V ; 17A ; 3kW ; 1500 Umdreh./min)
die Induktivitäten der Asynchronmaschine werden einmal
sternförmig und einmal dreiecksförmig geschaltet, die
Kondensatoren, die zur Blindstromkompensation dienen sollen,
werden über ein Schütz sternförmig angeschlossen!
die Induktivitäten sind alle gleich groß!
Wie kann ich die Größe der Kondensatoren rechnerisch
bestimmen, damit der auftretende Blindstrom komplett
kompensiert werden kann…? Benötige ich dafür noch
irgendwelche Angaben, oder kann ich das aus den gegebenen
errechnen??
Die Gleichstrommmaschine wird fremderregt; welche Spannung,
und Strom (Erregerstromkreis und Ankerstromkreis) muss ich
anlegen, damit ich eine ordentliche
Momenten-Drehzahl-Kennlinie erhalte (nur wenn die DASM als
Motor dient)?? Oder muss ich die Drehzahl der
Gleichstrommaschine verändern??? Der Ankerstromkreis wird ja
mit einer Widerstandsdekade belastet…
Ich hoff mir kann jmd. weiterhelfen… eine Rechnung wär
super, dann könnt ich das ganze auch sehr gut nachvollziehen!
nix verstehen
also die Asynchronmaschine musst du ja nicht blindstromkompensieren, wenn sie als Motor läuft.
Und wieso musst du a.d. Gleichstrommaschine was tun? Wenn sie mit der Welle des Motors gekoppelt ist, läuft sie mit 1400 bis 1480U/min je nach Belastung. Also musst du nur die erregung ändern, je nachdem welche Spannung du abnehmen willst.
Was meinst du für eine Widerstandsdekade??
Blindstrom
Naja es entsteht ja durch den Drehstrom ein Blindstrom, der auf jeden Fall kompensiert werden muss mit Hilfe von Kondensatoren. Nach Abschalten der Maschine müssen sich die Kondensatoren über parallel-geschaltete Widerstände entladen können!
Wie groß die Widerstände sein müssen, hängt von der Kapazität der Kondensatoren ab, und wie sie geschalten sind.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo patrick,
Naja es entsteht ja durch den Drehstrom ein Blindstrom, der
auf jeden Fall kompensiert werden muss mit Hilfe von
Kondensatoren.
Also kompensieren musst du nur aus rechtlichen Gründen, technisch ist das in deinem Fall nicht nötig, aber das E-Werk wird halt etwas sauer, wenn es mehr Energie liefern muss, als dein Zähler anzeigt.
Nach Abschalten der Maschine müssen sich die
Kondensatoren über parallel-geschaltete Widerstände entladen
können!
Wie groß die Widerstände sein müssen, hängt von der Kapazität
der Kondensatoren ab, und wie sie geschalten sind.
Ist vor allen ein Sicherheits-Aspekt, damit du nicht an die geladenen Kondensatoren fasst, nachdem ausgeschaltet wurde und damit keine „riesigen“ Stromspitzen entstehen wenn der Kondensator gerade entgegen der Spannung geladen istwenn man einschaltet. Vor allem hängt der Widerstands-Wert von der Kapazität und der geforderten Entladungszeit ab, wärend dem Betrieb verschlechtern diese Widerstände eigentlich nur den Wirkungsgrad.
MfG Peter(TOO)
Hallo!
Von den gemachten Angaben sind eigentlich nur der cos phi und der Strom des Motors interessant. Ohne auf Details (die du dir bitte selbst rauskramst
) einzugehen: Du berechnest den induktiven Blindstrom des Motors, den du durch einen entsprechenden kapazitiven Blindstrom kompensieren musst: I,blind ind. = I,blind kap.! Daraus dann den Wert der Kondensatoren. Dabei ist zu bedenken, dass der cos phi nur bei Volllast der Maschine so ist! Bei geringerer Last ist er größer.
Wie schon einer meiner Vorgänger schrieb: Kompensieren musst du keinesfalls! Die Blindleistung deines 3 kWchen-Motors jucken keinen. Die Kompensierung hat keinerlei Einfluss auf deine Maschine, sie ist nur für das Netz interessant.
Gruß, Stucki
Der das alles vor Urzeiten mal gelernt und vieles wieder vergessen hat.
Die Gleichstrommmaschine wird fremderregt; welche Spannung,
und Strom (Erregerstromkreis und Ankerstromkreis) muss ich
anlegen, damit ich eine ordentliche
Momenten-Drehzahl-Kennlinie erhalte (nur wenn die DASM als
Motor dient)?? Oder muss ich die Drehzahl der
Gleichstrommaschine verändern??? Der Ankerstromkreis wird ja
mit einer Widerstandsdekade belastet…
Also, hier scheint mir verständnismäßig ein bisschen was durcheinander zu geraten. Wenn der ASM den Gleichstrom-Generator antreibt, ist da nicht viel mit Drehzahländerung, sie ist in engen Grenzen vorgegeben. Die Spg. des Generators wird (fast) ausschließlich durch die Erregerspg. festgelegt. Das solltest Du den Generatordaten entnehmen. Was willst du mit der „Momenten-Drehzahl-Kennlinie“ beim Generator? Die Leistungen der Maschinen passen doch ganz gut zusammen.
Hallo
Eine Blindleistungskompensation ist erst ab 5kW vorgeschrieben.
)