Blitz für Canon EOS 100, Ministativ?

Hallo,

was für einen Blitz würdet ihr mit für o.g. Apparat empfehlen? Der eingebaute Blitz macht mir sämtliche Photos kaputt, z. B. Wandmalereien oder Gemälde. Ich benötige auf jeden Fall so einen schwenkbaren Blitz, ansonsten „normale“ Ansprüche für „gute Reisephotographie“.

Bei dieser Gelegenheit: wer kann ein gutes Ministativ empfehlen? Oder gibt’s da keine großen Unterschiede? Es soll so klein und so leicht wie möglich sein…

Vielen Dank im voraus,

Gruß,
Christiane

Teilantwort: Zum passenden Blitzgerät weiß ich nicht viel zu schreiben, denn ich kenne die Kamera nicht. bei meiner Canon A 1 verwende ich das Blitzgerät nur in äußersten Notfällen. ABER zum Fotografieren mit dem Stativ kann ich Dir einiges sagen. Vor grauer Urzeit wurde ein Kirchenführer mit Bildern von mir gedruckt.

KEINE Aufnahme macht ich mit dem Blitzgerät! Generell gilt, je schwerer das Stativ, desto besser. Am Schlechtesten ist es gar kein Stativ zu haben. Gleichbedeutend ist, wenn die Kamera sofort umfliegt, weil das Stativ zu leicht ist. Trotzdem nehme ich - manchmal - so ein kleines Ding mit und stütze dabei die Kamera.

Meine Aufnahmen machte ich mit einem ausreichend stabilen Stativ (mein liebstes Stativ hat mehr als 10 kg Lebendgewicht und kann bis zu 2,50 m ausgezogen werden) und überließ der Belichtungsautomatik der Kamera wie der Film belichtet wird. Bei der 6x6-Kamera (Yashica) mußte ich die Zeit-, Blendenkombination zu Fuß einstellen. Wenn die Kirche/das Museum zu dunkel ist, mußt etwas mehr die Blende öffnen bzw. die Zeit verlängern (der sog. Schwarzschildeffekt schlägt gnadenlos zu). Ich verwende keinen Drahtauslöser, weil durch den Selbstauslöser der Kamera wesentlich weniger verwackelt wird.

Wenn das geschafft ist, kannst nur hoffen, daß Dir niemand dazwischenlatscht. Nur so und nicht anders, bekommst Du gute Innenaufnahmen.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Klaus hat recht. Du solltest solche Sachen wirklich nicht blitzen. Und kleine Stative sind nicht nur wacklig, sie sind auch sehr niedrig. Unbedingt hilfreich ist ein grauer Verlauffilter wenn dein Motiv auf einer Seite mehr Licht wie auf der anderen Seite bekommt. Damit kannst du die Kontraste ausgleichen. Davon abgesehen ist in Museen, Galerien und Kirchen auch häufig blitzen verboten. Manchmal aber leider auch das Stativ. Und noch was: bei Bildern solltest du die Kamera wirklich gerade ausrichten und genau parallel zum Bild haben. Sonst stürzen dir die Linien und alles sieht schepp aus. Dafür gibt es für ein paar Euro eine Wasserwaage mit Doppellibelle als Fotozubehör. Die steckst du in den Blitzschuh und kannst die Kamera damit ziemlich genau in die Waage bekommen.
Carsten

Danke, Klaus und Carsten - weiteres folgt…
Hi Klaus, hi Carsten,

ihr habt schon recht, daß man am besten NICHT blitzt, aber manchmal geht es eben nicht anders. Zum Beispiel habe ich in Burma wunderschöne Wandmalereien entdeckt und hatte weder Stativ dabei noch irgendeine Möglichkeit die Kamera irgendwo aufzulegen. Und bei der Benutzung meines „ranzligen“ eingebauten Blitzes hab ich eben dann immer dieses gräßliche weiße Feld irgendwo im Bild. Und es war wirklich fast stockdunkel, so daß ich keine andere Möglichkeit wußte. Gibt es eine?

Ich versuche eigentlich immer eher nicht zu blitzen, z. B. konnte ich kürzlich wunderschöne Innen-Aufnahmen von der „Mezquita“ in Cordoba machen, aber auch nur weil mal ein Tisch rumstand, mal ein Plastikstuhl. Dort legte ich dann meinen Rucksack drauf, versuchte die Kamera einigermaßen gerade dort aufzulegen, stellte auf „manuell“ und schaute mir an, was die Kamera „wollte“. Diesen Wert verlängerte ich etwas (zur Sicherheit), stellte auf Selbstauslöser und freu mich riesig über die schönen Bilder. Ob dies nun der „normale“ Weg ist, weiß ich nicht, vielleicht könnt ihr als Profis (?) was dazu sagen/empfehlen?

Aber in der Alhambra z. B. fehlte mir wieder ein gutes Blitzgerät, da es wieder keinerlei Auflagemöglichkeit gab. Klar, hier wäre ein (anständiges) Stativ die Lösung, aber das Herumschleppen dessen würde mir wirklich den Urlaub verderben. Ich hatte hier im Geschäft diese Mini-Dinger gesehen, für ca. 20€, dachte mir, darauf liegt die Kamera besser als auf meinem Rucksack:wink:) Mein Vater riet mir mal ein kleines Säckchen mit Reis gefüllt mitzunehmen, auch als Auflagemöglichkeit. Aber wenn ihr noch Ideen habt, ich nehme sie gerne an. Nur, bitte nicht zu einem großen Stativ überreden, meist reise ich mit Rucksack auf dem Rücken in Asien rum und da ist dies einfach nicht möglich (na ja, jedenfalls nicht sehr spaßig).

Ach ja, ich hab schon von dem Schwarzschildeffekt gehört, aber total vergessen, was genau damit gemeint ist. Kann das jemand erläutern?

Und nochmal zum Blitz: also ich brauche ihn weniger für Dinge, die weiter weg sind (das müßte wohl schon ein super-Blitz sein), photographiere weniger in großen Kirchen, sondern gehe eher nah ran. In den letzten 2 Jahren hatte ich oft die Möglichkeit sehr schöne Wandmalereien zu photographieren, ob es nun in Ägypten, in Griechenland oder in Burma war. Oder was mache ich z. B. in diesen Höhlen in Laos, die voll mit Buddhastatuen sind - auch da gab es nie eine Möglichkeit die Kamera aufzulegen. Für solche Sachen bräuchte ich eben einen guten Blitz.

Also, falls ihr noch Ratschläge für einen Laien habt, der mindestens so gerne photographiert wie er reist, herzlich willkomen:wink:)

Mit fällt noch etwas ein, was macht man, wenn es so dunkel ist (z. B. so eine Höhle mit Buddhas), daß die Kamera die Entfernung nicht mehr messen kann?

Viele Grüße,
Christiane

Hi Klaus, hi Carsten,

ihr habt schon recht, daß man am besten NICHT blitzt, aber manchmal geht es eben nicht anders. Zum Beispiel habe ich in Burma wunderschöne Wandmalereien entdeckt und hatte weder Stativ dabei noch irgendeine Möglichkeit die Kamera irgendwo aufzulegen. Und bei der Benutzung meines „ranzligen“ eingebauten Blitzes hab ich eben dann immer dieses gräßliche weiße Feld irgendwo im Bild. Und es war wirklich fast stockdunkel, so daß ich keine andere Möglichkeit wußte. Gibt es eine?

–Also, wenn du schon blitzen willst, benutz einen bei dem du einen Reflektor oder Difusor anbringen kannst. Geht beides. Ich weiss nicht, was Canon da anbietet, tippe eher auf den D. Ist ein milchiges Plastikhäubchen, das auf den Blitz gesteckt wird und das Licht weich streut. Ich benutze Metz-Blitze, die haben einen Reflektor. Geht auch gut, man kann das Licht dann sogar noch einfärben. Guck dir am besten im Geschäft an, was dir besser gefällt.

Ich versuche eigentlich immer eher nicht zu blitzen, z. B. konnte ich kürzlich wunderschöne Innen-Aufnahmen von der „Mezquita“ in Cordoba machen, aber auch nur weil mal ein Tisch rumstand, mal ein Plastikstuhl. Dort legte ich dann meinen Rucksack drauf, versuchte die Kamera einigermaßen gerade dort aufzulegen, stellte auf „manuell“ und schaute mir an, was die Kamera „wollte“. Diesen Wert verlängerte ich etwas (zur Sicherheit), stellte auf Selbstauslöser und freu mich riesig über die schönen Bilder. Ob dies nun der „normale“ Weg ist, weiß ich nicht, vielleicht könnt ihr als Profis (?) was dazu sagen/empfehlen?

Aber in der Alhambra z. B. fehlte mir wieder ein gutes Blitzgerät, da es wieder keinerlei Auflagemöglichkeit gab. Klar, hier wäre ein (anständiges) Stativ die Lösung, aber das Herumschleppen dessen würde mir wirklich den Urlaub verderben. Ich hatte hier im Geschäft diese Mini-Dinger gesehen, für ca. 20€, dachte mir, darauf liegt die Kamera besser als auf meinem Rucksack:wink:) Mein Vater riet mir mal ein kleines Säckchen mit Reis gefüllt mitzunehmen, auch als Auflagemöglichkeit. Aber wenn ihr noch Ideen habt, ich nehme sie gerne an. Nur, bitte nicht zu einem großen Stativ überreden, meist reise ich mit Rucksack auf dem Rücken in Asien rum und da ist dies einfach nicht möglich (na ja, jedenfalls nicht sehr spaßig).

–Dein Vater hat recht, das funktioniert wirklich. Reis ist zusätzlich hygroskopisch und zieht die Feuchtigkeit an. Wenn du das Beutelchen bei deiner Kamera aufbewahrst, schützt du sie zusätzlich noch etwas gegen Feuchtigkeit. Diese 20 Euro Stative sind nicht das gelbe vom Ei. Ich benutze auf Reisen ein kleines Stativ von Cullmann. Ist etwa 30 cm gross und ich kann es auf knapp einen Meter ausfahren. Dann wird es aber wirklich wacklig. Hat einen Kugelkopf und bis 60/70 cm Höhe geht es durchaus. Kostet allerdings sicher 40 – 50 Euro. Wenn dieser Link funktioniert, solltest du schon mal was sehen können: http://www.fotokoch.net/stative/stat.shtml

Ach ja, ich hab schon von dem Schwarzschildeffekt gehört, aber total vergessen, was genau damit gemeint ist. Kann das jemand erläutern?

–Filme sind nur begrenzt tolerant. Es gibt welche, die bei ganz kurzen Verschlusszeiten Zicken machen, aber häufiger gibt es Probleme im Langzeitbereich. Theoretisch ist es nach dem Reziprozitätsgesetz so, dass die Wirkung auf dem Film dieselbe sein soll wenn du ihn eine Sekunde mit 100 Lumen belichtest oder 100 Sekunden mit einem Lumen. Wird die Zeit aber zu lang oder zu kurz (eher selten), tritt dieser Effekt ein der nach seinem Entdecker Schwarzschildeffekt heisst. Konkret bedeutet das: viele Filme sind kalibriert bis etwa 10 Sekunden als längste Belichtungszeit. Wird die Zeit länger, sagen wir mal 20 Sekunden, musst du möglicherweise schon 30 oder 40 Sekunden belichten. Um das genau zu sehen bestell dir am besten bei den Filmherstellern die Datenblätter zu dem Film den du benutzt. Da ist dann ein kleines Diagramm oder eine Tabelle in der du die Verlängerungsfaktoren ablesen kannst. Ich weiss nicht welche Marke du bevorzugst, aber sicher kann ich dir sagen, dass Kodak einen sehr guten Service hat. Du kannst die Unterlagen im Netz ansehen. Als Beispiel hier die phantastischen Kodachromes: http://www.kodak.com/global/en/professional/support/… Weiter unten ist ein Kästchen in dem du die Faktoren für 1/1000 und 10 sek. (nicht empfohlen) findest. Die echten Datenblätter sind ausführlicher, lass dir die schicken. Bei Kodak klickst du dich über http://www.kodak.com zu dem Film durch, der dich interessiert, andere Hersteller werden das ähnlich machen. Im Langzeitbereich würde ich dir wirklich zu einer Belichtungsreihe raten: den von der Kamera gemessenen Wert, diesen Wert mal zwei und noch mal eine Aufnahme mit der drei bis vierfachen Zeit. Allerdings können sich bei langen Zeiten die Farben verschieben. Die Sache ist kompliziert, das können wir hier gar nicht auswalzen.

Und nochmal zum Blitz: also ich brauche ihn weniger für Dinge, die weiter weg sind (das müßte wohl schon ein super-Blitz sein), photographiere weniger in großen Kirchen, sondern gehe eher nah ran. In den letzten 2 Jahren hatte ich oft die Möglichkeit sehr schöne Wandmalereien zu photographieren, ob es nun in Ägypten, in Griechenland oder in Burma war. Oder was mache ich z. B. in diesen Höhlen in Laos, die voll mit Buddhastatuen sind - auch da gab es nie eine Möglichkeit die Kamera aufzulegen. Für solche Sachen bräuchte ich eben einen guten Blitz.

Also, falls ihr noch Ratschläge für einen Laien habt, der mindestens so gerne photographiert wie er reist, herzlich willkomen:wink:)

Mit fällt noch etwas ein, was macht man, wenn es so dunkel ist (z. B. so eine Höhle mit Buddhas), daß die Kamera die Entfernung nicht mehr messen kann?

–?? Kenne deine Kamera nicht, tippe aber auf Autofokus aus und mit der Hand fokussieren.

Viele Grüße,
Christiane
Gruss Carsten

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Danke, Carsten, für die Antwort!

–Also, wenn du schon blitzen willst, benutz einen bei dem du
einen Reflektor oder Difusor anbringen kannst. Guck dir am besten im Geschäft an, was
dir besser gefällt.

Mach ich heute, danke!

Diese 20 Euro
Stative sind nicht das gelbe vom Ei. Ich benutze auf Reisen
ein kleines Stativ von Cullmann. Ist etwa 30 cm gross und ich
kann es auf knapp einen Meter ausfahren. Dann wird es aber
wirklich wacklig. Hat einen Kugelkopf und bis 60/70 cm Höhe
geht es durchaus. Kostet allerdings sicher 40 – 50 Euro.

Kosten vom Stativ wären da nicht so wichtig (was ich alleine für’s Entwickeln ausgebe:wink:, aber Größe und Gewicht sehr. Ich schau’s mir mal im Laden an…

Wenn
dieser Link funktioniert, solltest du schon mal was sehen
können: http://www.fotokoch.net/stative/stat.shtml

Link hat funktioniert:wink:

–Filme sind nur begrenzt tolerant…, musst du :möglicherweise schon 30 oder 40 Sekunden
belichten.

Alles klar, da hab ich ja aus dem Bauch heraus oft das Richtige gemacht. Die Kamera forderte oft nur eine knappe Sekunde, und ich mach mir öfter den Spaß und belichte dann auch mal 10, mal 30 Sekunden.

Nur, diesen Effekt selbst hast Du nicht erklärt - also was seh ich - oder seh ich nicht - auf dem Photo, wenn dieser Effekt auftritt?

Bei

Kodak klickst du dich über http://www.kodak.com zu dem Film
durch, der dich interessiert,

Stimmt, ich nehme überwiegend Kodak, die ganz „normalen“ für Papierbilder, mal den 100, 200, auch mal den 400er.

–?? Kenne deine Kamera nicht, tippe aber auf Autofokus aus
und mit der Hand fokussieren.

Hab so was vermutet, muß mal wieder einen Blick in die Bedienungsanleitung werfen.

Gruß,
Christiane

Nur, diesen Effekt selbst hast Du nicht erklärt - also was seh
ich - oder seh ich nicht - auf dem Photo, wenn dieser Effekt
auftritt?

–Hmm, tja. Ich habe das extra nicht gemacht, weil es kompliziert ist. Also prinzipiell: Du siehst vermutlich nichts. Das Bild ist satt unterbelichtet und säuft dir völlig ab. Einfach zu wenig Licht drauf gekommen. Der Schwarzschildeffekt bewirkt, dass die Filmempfindlichkeit aber einer bestimmten Zeit, die dir die Hersteller auf diesen Datenblättern auch mitteilen, abnimmt. In der Regel wird das als Kurve dargestellt. Sagen wir mal der Film ist bis 10 sek problemlos, aber bei 20 sek gemessen muss er schon 40 sek belichtet werden. Diese Kurven sind unterschiedlich steil, je nach Typ. Es gibt welche die bis 30 sek gut gehen, andere müssen bei gemessenen 30 sek schon 5 min belichtet werden. Dazu kommt, dass sich die Farben verschieben. Auch je nach Typ unterschiedlich. In dem Link zu den Kodachromes kannst du einen Kasten sehen in dem Korrekturwerte und Wrattenfilter-Dichten aufgelistet sind. Ich kann dir das erklären, aber wir langweilen hier die Leute. Wenn du das wirklich brauchst, mail mich an. Ist aber eigentlich für deine Zwecke Kappes. Du verwendest ja Negativ-Filme. Die sind 1. sehr tolerant, du kannst sie reichlich überbelichten. Die stecken einiges weg. 2. Bräuchtest du für die Wrattenfilter ein Kompendium und ich bezweifle, dass du das an die Canon-Linsen dran kriegst. 3. Kannst du beim Negativ-Film die Farbstiche hinterher vom Labor ohne Schwierigkeiten korrigieren lassen. Ein guter Laborant macht dir das in Sekunden an den modernen Maschinen.

Stimmt, ich nehme überwiegend Kodak, die ganz „normalen“ für
Papierbilder, mal den 100, 200, auch mal den 400er.

Für deinen Film kannst du dir hier nochmal die genauen Infos ansehen:
http://www.kodak.com/cgi-bin/webProductTypes.pl?type…
Eine Handvoll Basis-Filter sollten eigentlich reichen für gute Ergebnisse, du brauchst die teuren Wratten nicht. Steck dir einen FL-D, einen 80B und einen Grau-Verlauffilter 25% ein. Damit kommst du gut klar. Der FL-D korrigiert Grünstich von Neonröhren, der 80B ist blau und bringt Glühbirnen-Beleuchtung wieder in Ordnung, der Verlauffliter gleicht Kontraste aus. Man bekommt damit auch wunderbar den Himmel dunkler ohne einen blöden Polfilter zu verwenden. Wenn du satte Farben haben willst, kannst du auch noch einen Redhancer einstecken. Den aber vorsichtig bei Porträts verwenden, sonst kannst du hinterher Rotbäckchen-Reklame machen. Ich würde dir bei Filtern unbedingt zu B+W raten, die machen die besten und kosten kaum mehr wie das Zeug von Hoya und Konsorten.
Gruss Carsten

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Wow, bin beeindruckt!

Wenn du das
wirklich brauchst, mail mich an.

Nein, aber immerhin bekommt man selten so eine schöne, ausführliche Erklärung. Ich wollt’s aber nicht übertreiben, hab nicht damit gerechnet, daß dies so kompliziert ist.

Steck dir
einen FL-D, einen 80B und einen Grau-Verlauffilter 25% ein.
Damit kommst du gut klar. Der FL-D korrigiert Grünstich von
Neonröhren, der 80B ist blau und bringt Glühbirnen-Beleuchtung
wieder in Ordnung, der Verlauffliter gleicht Kontraste aus.
Man bekommt damit auch wunderbar den Himmel dunkler ohne einen
blöden Polfilter zu verwenden. Wenn du satte Farben haben
willst, kannst du auch noch einen Redhancer einstecken. Den
aber vorsichtig bei Porträts verwenden, sonst kannst du
hinterher Rotbäckchen-Reklame machen. Ich würde dir bei
Filtern unbedingt zu B+W raten, die machen die besten und
kosten kaum mehr wie das Zeug von Hoya und Konsorten.

Klasse, Super-Tips!! Und verständlich erklärt…

Danke! Ciao,
Christiane