Hallo Pysik-Experten,
handelt es sich bei einem Blitz um eine Gleichspannung?
Gruß Feudelio
Hallo Pysik-Experten,
handelt es sich bei einem Blitz um eine Gleichspannung?
Gruß Feudelio
Klar…
Hallo,
…denn es ist die Ladung der Wolke, die sich gegen Erdpotential (oder gegen eine andere Wolke, anders geladen) ausgleicht.
Für so einen banalen Blitz wäre es ja auch wirklich zu viel verlangt, auch noch eine Wechselspannung (möglichst mehrphasig…) zu generieren, oder…?
Wechselspannungen werden erzeugt, Ladungen (und damit Spannungen) entstehen auch.
MfG
Michael Zettler
>
Hallo Michael!
Sorry aber ich hab da folgendes gelesen:
Ist da etwas dran?
Gruß Feudelio
… bildet sich beim Blitz selber
durch die spontan sich ändernden Ströme ein hochfrequenter
Wechselstrom. Daher muss der eigentliche Blitzschlag als
Hochfrequenz- und nicht als Gleichstromerscheinung behandelt
werden. Dadurch wird der oben erwähnte „Widerstand“ ein
komplexes Gebilde, „Reaktanz“ (Blindwiderstand) genannt, der
sehr viele schwieriger zu verstehen ist und unmöglich ganz
ausgeschaltet werden kann.Ist da etwas dran?
Guten Morgen!
Das ist alles richtig, nur der Begriff „Wechselstrom“ ist in diesem Zusammenhang unglücklich. Unter Wechselspannung und Wechselstrom versteht man i. a. periodische Vorgänge mit Nulldurchgängen. Beim Blitz handelt sich um einen Impulsvorgang mit Impulsstrom und Impulsspannung. Wie bei der Wechselspannung gibt es bei der Impulsspannung auch die zeitliche Veränderung du/dt, die dazu führt, daß nicht mit Gleichspannungswiderständen, sondern mit komplexen Widerständen (Reaktanzen) gerechnet werden muß.
Gruß
Wolfgang
Hallo Feudelio,
Sorry aber ich hab da folgendes gelesen:
Der sehr hohe elektrische Strom während eines Blitzeinschlages
erzeugt sehr hohe Spannungen an elektrisch relativ kleinen
Widerständen. Daher muss jeder Leiter, der diese Ströme
ableiten soll, einen aussergewöhnlich kleinen Widerstand
haben, sonst entstehen örtlich hohe Spannungsdifferenzen, die
" Seitenblitze " oder „Seitenschläge“ hervorrufen, wobei
Objekte (oder Crew ) auf oder im Boot betroffen werden, die
nicht zum Blitzableitersystem gehören.
Obwohl ein Gewitter beim Aufbau der Ladung in den Wolken vor
dem Eintreten des Blitzes ein statisches (Gleichstrom)
elektrisches Ereignis ist , bildet sich beim Blitz selber
durch die spontan sich ändernden Ströme ein hochfrequenter
Wechselstrom. Daher muss der eigentliche Blitzschlag als
Hochfrequenz- und nicht als Gleichstromerscheinung behandelt
werden. Dadurch wird der oben erwähnte „Widerstand“ ein
komplexes Gebilde, „Reaktanz“ (Blindwiderstand) genannt, der
sehr viele schwieriger zu verstehen ist und unmöglich ganz
ausgeschaltet werden kann.Ist da etwas dran?
Diese Erklärung ist korrekt !!
Gleichstrom bedeutet NICHT, dass der Strom immer die gleiche Stärke hat sondern nur, dass er immer in die GLEICHE Richtung fliesst.
Ein sich ändernder Gleichstrom kann immer in einen konstanten Strom und einen dazu addierten Wechselstom zerlegt werden.
MfG Peter(TOO)
Hallo Feudelio,
Die Spannung, die den Blitzschlag verursacht, ist eine Gleichspannung. Wie bereits weiter unten erklärt, enthält der Blitzstrom aber auch erhebliche Wechselstromanteile. Das ergibt sich rein mathematisch aus der Fouriertransformation eines schnell ansteigenden Stromes. Diese z.T. recht hochfrequenten Wechselstromanteile werden auch in Form elektromagnetischer Wellen abgestrahlt. Das kannst Du übrigens selbst leicht nachprüfen:
Wenn ein Gewitter naht, schalte mal am Radio einen unbenutzten Kanal irgendwo im LW- oder MW-Bereich ein. Dort kannst Du die Blitze „empfangen“, lange bevor Du sie siehst oder donnern hörst. Eine Radioantenne kann definitiv nur Wechselspannungen empfangen.
Jörg