Bei mir gab es einen Blitzeinschlag, Computer Totalschaden und die Versicherung übernimmt die Wiederherstellung meiner Festplatte (Daten) nicht.
Nun sagte mir der Techniker, meine Festplatte, obwohl sie 360 Gbyte hat, erkennt nur ein paar Kilobytes (was auch immer das heissen mag). Obwohl er auch sehen konnte, das 80GB belegt waren.
Ich endschuldige mich jetzt schonmal für meine Ausdrucksweise, aber ich habe kaum Ahnung, deswegen werden wahrscheinlich einige Angaben fehlen, bitte einfach nachfragen wenn ich etwas vergessen habe
Der Techniker will jetzt also meine Festplatte auf einer andere kopieren (weil er meinte das Vista bei Zugriff auf meine Festplatte sofort reagiert). Und dann von der Kopie aus ein Image ziehen. Irgendsoetwas in der Art hat er mir erklärt.
Nun, dafür möchte er 70 Euro (netto) die Stunde bei 2-4 Stunden Aufwand (oder man weiss ja nie wie lange es dauern könnte …)
Es ist ein privat genutzter PC.
Für den Preis kann ich mir noch einmal einen neuen Computer kaufen (!!)
Meine Frage ist. Kann man mir als Laien auch erklären wie das alles funktioniert? Blöd bin ich nicht. Und Festplatten habe ich auch schon eingebaut und kopiert. Aber das mit dem Vista und der Kopie auf eine andere Platte versteh ich nicht.
Meine SATA Festplatte ist ca. 1,5 Jahre alt. Was braucht ihr noch an Info?
Oder wo könnte ich diese Platte wieder herstellen lassen für einen günstigeren Preis? Oder könnte ich es selber versuchen?
Die Daten sind privat. Also schon sehr wichtig, aber nicht existenzruinierend wenn sie verloren gehen.
Vorweg, 70€ sind nicht viel für Datenrettung, da das doch ein ziemlicher Zeitaufwand ist. Der Techniker wird die Festplatte an einen PC mit Vista anschließen (über einen USB Adapter oder intern eingebaut) in dem auch eine zweite Festplatte sitzt. Je nachdem wie beschädigt deine Festplatte ist wird er entweder direkt die Daten auf die zweite Festplatte kopieren können oder ein Datenrettungsprogram benutzen.
Wenn deine Festplatte beim booten im Bios noch erkannt wird und auch keine übermäßig komischen Geräusche von ich gibt kannst du es selber mit einem heilen PC versuchen, indem du z.b. ein Program wie Recuva (http://recuva.softonic.de/) oder etwas fortgeschrittener O&O DiskRecovery (http://o-o-diskrecovery.softonic.de/) benutzt.
Das kann ich verstehen, 70 Euro sind schon der normale Stundenlohn, wobei Datenrettungsfirmen durchaus 2000€ und (weit) mehr für physisch beschädigte Datenträger verlangen.
Wie gesagt, ich würde es mit den Datenrettungsprogrammen versuchen,. unter der Voraussetzung das der PC die Festplatte überhaubt „erkennt“, die also im Dateiexplorer auftaucht - egal das der dann für eine Meldung beim draufklicken ausspuckt.
du hast gute Chancen die Daten endgültig zu vernichten. Jede Operation auf einer bereits beschädigten Platte kann unabsehbare Folgen haben. Das ist nur etwas für absolute Spezialisten, ich denke, dazu gehört auch dein Techniker nicht und auch nicht die Ratgeber, die hier Rettungsprogramme empfehlen. Generell ist die Empfehlung NICHTS mehr zu machen, möglichst die Platte garnicht mehr einschalten.
Da du sicher nicht einige tausend EUR investieren willst, finde dich lieber gleich mit dem Verlust ab. Wären die Daten wertvoll, hättest du sie ja gesichert.
Das ist nur etwas für absolute
Spezialisten, ich denke, dazu gehört auch dein Techniker nicht
Woher weisst du das?
und auch nicht die Ratgeber, die hier Rettungsprogramme
empfehlen. Generell ist die Empfehlung NICHTS mehr zu machen,
möglichst die Platte garnicht mehr einschalten.
Naja, wenn die Platte doch sowieso kaputt ist, wie du meinst, kann ich´s doch versuchen. Was hab ich denn zu verlieren?
Meine Frage ist. Kann man mir als Laien auch erklären wie das
alles funktioniert? Blöd bin ich nicht. Und Festplatten habe
ich auch schon eingebaut und kopiert. Aber das mit dem Vista
und der Kopie auf eine andere Platte versteh ich nicht.
lass es. Ohne Fachkenntnisse macht man meist mehr kaputt, als man erreicht. 70 €/Std. ist für einen Fachmann eher ein günstiger Satz.
Das ist nur etwas für absolute
Spezialisten, ich denke, dazu gehört auch dein Techniker nicht
Woher weisst du das?
Dazu braucht man nicht nur Knowhow, sondern auch ein entsprechendes Labor, davon gibt es nur sehr wenige (z.B. Ontrack). Spezialisten erstellen erst mal ein physikalisches Abbild der Platte (eine Kopie einschliesslich aller Fehler), damit sie nicht am Original arbeiten müssen - das kann man ohne Spezialeinrichtung garnicht. Das heisst überhaupt nicht, dass ich deinen Techniker nicht für gut halte, aber die Fa. Ontrack berät dich sicher nicht bei deinen PCs.
Naja, wenn die Platte doch sowieso kaputt ist, wie du meinst,
kann ich´s doch versuchen. Was hab ich denn zu verlieren?
Meine Empfehlung (nicht nur meine) gilt für den Fall, dass noch was gerettet werden soll. Wenn es egal ist, kannst du schon experimentieren, aber es gibt eben beide Möglichkeiten:
A du findest noch was
B die Platte klackt noch ein paar mal und hört dann auf zu existieren
und auch nicht die Ratgeber, die hier Rettungsprogramme
empfehlen. Generell ist die Empfehlung NICHTS mehr zu machen,
möglichst die Platte garnicht mehr einschalten.
Naja, wenn die Platte doch sowieso kaputt ist, wie du meinst,
kann ich´s doch versuchen. Was hab ich denn zu verlieren?
Das Problem ist, dass Windows schon beim Öffnen der Festplatte auch darauf schreiben will.
Wenn du dir mal alle Dateiattribute ansiehst ist da ein Feld „letzter Zugriff am“, dieser wird auf die Platte geschrieben …
Windows legt diverse „desktop.ini“ Dateien auf der Festplatte ab, welche es liest, bevor es dir den Inhalt eines Pfades anzeigt.
Um sicher zu gehen, dass nicht auf die Platte geschrieben wird, sollte man sie unter Linux mounten, da ist es auch möglich anzugeben, dass keinesfalls auf das Laufwerk geschrieben wird.
ich schließe mich den Vorpostern an,70 € wären eigentlich recht günstig für einen Fachmann.
Der Techniker will jetzt also meine Festplatte auf einer
andere kopieren (weil er meinte das Vista bei Zugriff auf
meine Festplatte sofort reagiert). Und dann von der Kopie aus
ein Image ziehen.
Wie man es auch dreht ist das ziemlicher Schwachsinn und klingt eher nach „Rudis PC-Shop“ als nach einem professionellen Datenretter. Zunächst stellt sich die Frage, warum er ausgerechnet Windows Vista auf seinem Laborsystem einsetzt. Aber gut, jeder wie er mag.
Jemand der 70 €/h wert ist, hat jedenfalls einen Adapter zur Hand, der technisch keinen Schreibzugriff auf die Platte ermöglicht. Das Problem stellt sich somit in keinem Fall und das Image ist immer direkt von der Platte zu ziehen.
Wenn Du das nötige Geld ausgeben möchtest, solltest Du Dich z.B. an Kroll Ontrack oder Convar wenden.
Zunächst stellt sich die Frage,
warum er ausgerechnet Windows Vista auf seinem Laborsystem
einsetzt.
Auf meiner Festplatte ist Vista installiert. Soweit ich es verstanden habe, versucht Vista jedensmal etwas zu reparieren, sobald man auf die Platte zugreifen möchte …