Hallo,
Man stelle sich mal vor jemand hätte sich in der Nähe der Landeshauptstadt verfahren in einer regnerischen Nacht. Verwirrt von verschiedenen Bundesstrassen die sich treffen führe er ziemlich gemütlich auf einer solchen (2 Spurig in seiner Richtung) und suchte nach Schildern die ihm weiterhelfen könnten. Statt dessen blitzt es plötzlich aus einem stationären Kasten.
Etwas später bekäme dieser jemand einen Zeugenfragebogen zugesandt in dem er trotz richtiger Fahrzeughalterdaten als Frau (oder umgekehrt die Frau als Mann) angesprochen wird, festgestellt wird dass er nicht der Fahrer gewesen sein könne und überraschenderweise kein Überweisungsträger und keine Summe ect angegeben ist.
Der Fahrer wäre sehr überrascht zu lesen dass auf der Strecke wohl 50km/h gegolten hatte (es war definitiv optisch nicht als innerorts erkennbar) und er 26km/h !!! zu schnell gefahren sei.
Es soll nicht diskutiert werden dass man immer und zu jeder Zeit jedes Schild beachten muss und der Fahrer vielleicht doof sei, sondern es wäre interressant zu wissen was der Fahrer denn nun tun sollte.
Die Überschreitung ist heftig, wenn auch absolut unbeabsichtigt gewesen (Fahrer dachte ja dummerweise er dürfe da 100 fahren) und führt doch sicher zu ebenso heftigen Konsequenzen, oder?
Nehmen wir an der Fahrer sei Berufspendler und dringend auf das Auto angewiesen, hätte aber ein absolut blankes Punktekonto (da eben eigentlich das Gegenteil eines Verkehrsrowdys).
Könnte da bitte jemand konstruktiv helfen?
Grüße
M. (Die nie mehr nach Zuffenhausen fährt und da ja auch noch nie hin wollte)