Hallo Forum,
Ich würde gerne ein paar Ratschläge von Euch haben:
In einem Einfamilienhaus ist ein Rindfundament mit Bandstahl (3,5*30mm) eingegossen. Ziemlich in der Mitte ist eine Anschlussfahne ausgeführt, der zur HauptPot-Schiene geht, an dem die Rohrleitungen, Antenne, Post, Kabelfernsehen, PEN aus Hausanschluss usw. angeschlossen sind.
An den gegenüberliegenden Ecken des Hauses sind noch je eine anschlußfahne nach oben ausgeführt. Hieran soll der 10mm Rundstahl über das Dach gelegt werden, der dann den äußeren Blitzschutz darstellt (inkl. Fangstange am Giebel, Schornstein…)
Falls tatsächlich ein Blitz in die Anlage gelangt, können trotzdem elektrische Geräte im Haus durch das entstehende Magnetfeld des Blitzstromes zerstört werden?
Wozu wurden gerade zwischen dem Bandstahl und dem Rundstahl Trennfunkenstrecken eingebaut?
Kann jemand helfen?
Vielen Dank schonmal im Voraus!
Ich würde gerne ein paar Ratschläge von Euch haben:
In einem Einfamilienhaus ist ein Rindfundament mit Bandstahl
(3,5*30mm) eingegossen. Ziemlich in der Mitte ist eine
Anschlussfahne ausgeführt, der zur HauptPot-Schiene geht, an
dem die Rohrleitungen, Antenne, Post, Kabelfernsehen, PEN aus
Hausanschluss usw. angeschlossen sind.
An den gegenüberliegenden Ecken des Hauses sind noch je eine
anschlußfahne nach oben ausgeführt. Hieran soll der 10mm
Rundstahl über das Dach gelegt werden, der dann den äußeren
Blitzschutz darstellt (inkl. Fangstange am Giebel,
Schornstein…)
Falls tatsächlich ein Blitz in die Anlage gelangt, können
trotzdem elektrische Geräte im Haus durch das entstehende
Magnetfeld des Blitzstromes zerstört werden?
beschäftigt sich mit dem Anschluß von Dachaufbauten, die eine leitfähige Verbindung in das Innere des Gebäudes besitzen. Diese wurden früher wohl direkt angeschlossen, dann über Trennfunkenstrecken.
Aber S.146 schließt m.E. die Installation einer Trennfunkenstrecke im o.g. Fall (Fundamenterder-Anschlußfahne zum äußeren Blitzschutz) aus.
Habe ich dies so richtig verstanden?
…dann sollte auch ein Blitzstrom im äußeren Blitzschutz, der über den Fundamenterder abfließt, keine Spannung über die PAS ins Gebäude weiter einspeisen können?
…dann sollte auch ein Blitzstrom im äußeren Blitzschutz, der
über den Fundamenterder abfließt, keine Spannung über die PAS
ins Gebäude weiter einspeisen können?
nicht auf direktem Wege, aber die Sache hat IMHO auch einen
kleinen Pferdefuß.
Ein abgeleiteter Blitz an/auf der Außenhaut induziert im näheren
Umfeld einen EMP (elektromagn. Puls). Infolge dessen werden in
allen verfügbaren Leitern bzw. Leiterschleifen Spannungen
induziert, auch in wenn diese gar keine Verbindung mit dem
Ableiter haben.
Nun kann man aber annehmen, daß installierte Blitzableiter
auf dem Dach die Wahrscheinlichkeit eines Einschlages erhöhen,
weil eben der Ableitwiderstand schön klein ist.
Die sekundären Folgeschäden sind also evtl. häufiger anzutreffen,
als ohne Blitzableiter.
Deshalb wird heute auch gar nicht mehr empfohlen, jedes kleine
Gebäude mit Ableitern zu versehen, sondern nur Gebäude mit
erhöhtem Standort, gewisser Bauhöhe und exponierter Lage.
Blitzschutz ist also im Gesamtkonzept zu betrachten. Nur alle
Maßnahmen zusammen bringen wirklich erhöhte Sicherheit.
Gruß Uwi
…nach dem Studium der Handbücher war ich mir auch gar nicht mehr sicher, ob denn überhaupt ein äußerer Blitzschutz das „non-plus-ultra“ wäre.
Denke, ich werde mich darauf konzentrieren, die Überspannung auf der Energie-Einspeisung zu drücken und mich mal in EMP einlesen.
Danke für Deine Anregungen / Tipps und Empfehlung!
Wozu wurden gerade zwischen dem Bandstahl und dem Rundstahl
Trennfunkenstrecken eingebaut?
Als Überspannungsschutz.
Ähh, wozu das?
Ich meine, wer schützt hier wen?
Der Blitz, so er denn einschlägt, wird diese Trennfunkenstrecken mühelos überbrücken und sich im Erdreich verteilen.
Soll er ja auch.
Die Dinger sorgen nur dafür, dass im Normalfall Blitzfänger und Erder galvanisch getrennt sind. Das macht man z.B., wenn man Fundamenterder und Ringerder verbindet.
Der Sinn in diesem Fall hier, den kenne ich leider nicht.