blockflöte und so

hallöchen ihr lieben!

kleine vorgeschichte: also es gibt da eine band namens Mutabor und machen ihrer meinung nach BLOCKFLÖTENPUNKROCKFOLK… die hat’s mir total angetan… und dann hat mir neulich jemand eine blockflöte in die hand gedrückt und meinte „na los ich sag was du greifen musst…“ und damit hat alles angefangen…
so. nun hab ich aber keine lust mich jahrelang von einem lehrer belehren zu lassen, weil ich eigentlich nur einwas suche… und dafür brauch ich mal eure lieben ratschläge: ich suche sowas wie eine tabelle oder so in der art, wo aufgeschrieben ist, wie man welche töne greift… ???
hat jemand 'ne ahnung wo ich sowas finde???
wenn ja wär das toll!!!

danke schon mal…

de Lu

\m/

Hi,

es gibt viele, die keine Lust haben, sich jahrelang von einem Lehrer belehren zu lassen, und trotzem sehr erfolgreich sind.

Vielleicht solltest du dem Beispiel des Karaoke-Trompeters Stefan Mross folgen und - in Deinem Fall - der erste

Karaoke-BLOCKFLÖTENPUNKROCKFOLK-Star werden.

Gruß
J.

ich
suche sowas wie eine tabelle oder so in der art, wo
aufgeschrieben ist, wie man welche töne greift… ???
hat jemand 'ne ahnung wo ich sowas finde???

wie üblich:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:GrifftabelleBlockf…

Hi J.
ich schmeiss mich weg :smiley:

Uli

wie geil… *kranklach*

dann kann ich nebenbei noch bissl singen… obwohl ich eigentlich grad flöte spiel un ganz nebenbei gar nich ordentlich singen kann =P

lachende Grüße!!

Lu

\m/

DAAAAAAAAAAAAAANNNNNNNNKKKKKEEEEEEEEE!!! =)

(da hätt ich aber auch mal drauf kommen können *grins*)

LG

Hallo!
Bei der wikipedia-Grifftabelle ist mir aufgefallen, dass sie für Altblockflöte ist. Deshalb die Frage: für welche Flöte brauchst Du die Tabelle?
Falls Du Dir schon eine Flöte gekauft hast: war keine Grifftabelle dabei? Das war bei meinen Flöten nömlich immer der Fall.
Du solltest außerdem beachten, dass es verschieden Bohrungen gibt, die entweder die „deutsche“ oder die „barocke“ Griffweise bedingen. Welchen Typ Du bei Deiner Flöte zu greifen hast, kannst ganz einfach an den beiden untersten Grifflöchern feststellen:
nur ein Griffloch -> deutsche Griffweise
2 Löcher (ein großes und ein etwas kleineres) -> barocke Griffweise.
Die barocke Griffweise hat m.E. den Vorteil, dass die Halbtöne in diesem Bereich sauberer (und einfacher) zu greifen sind.
Außerdem gibt es noch manche Alt- und Tenorblockflöten (Baß immer), die in diesem BEreich eine Klappenmechanik haben. Leider kenne ich mich da mit der Griffweise nicht aus, denn meine Flöten besitzen keine solche MEchanik.
TAbellen für alle Griffweisen bekommst Du im Musikfachgeschäft. Die besten sind meiner Meinung nach die, bei denen Du auf der einen Seite die „normalen“ Griffe abgebildet hast und auf der anderen die speziellen Trillergriffe. (Außerdem finde ich Tabellen mit Kreisen angenehmer, da sie eher aussehen, wie die Grifflöcher)
Ich hoffe, das war jetzt noch einigermaßen verständlich.
Liebe Grüße und viel Spass beim Spielen!
Elisabeth

dann kann ich nebenbei noch bissl singen… obwohl ich
eigentlich grad flöte spiel un ganz nebenbei gar nich
ordentlich singen kann =P

Hi,
Du hast mich jetzt echt inspiriert:
versuch’ doch einfach die Flöte durch die Nase zu spielen (kannst ja ein Nasenloch zustopfen), dann kannst Du tatsächlich nebenher noch singen und wirst zum
– Karaoke-NASENBLASBLOCKFLÖTENSINGPUNKROCKFOLK-Star –
befördert :smiley:
Die Erweiterung wären dann zwei Blockflöten an zwei Nasenlöchern!!

Gruß Uli

Hi du!

ich finde es toll, dass du auf den Geschmack gekommen bist- Blockflöte ist nämlich gar nicht5 so doof und einseitig. Leider ist sie aber auch gar nicht so einfach zu beherrschen. Wichtig ist vor allem, dass du überhaupt erst den Ton richtig anspielst. Nächstes problem ist die Fingerhaltung beim Spielen, ansonsten wirst du nie saubere und schnelle tonwechsel schaffen und das dritte was nicht so einfach ist, ist die Fähigkeit mit der Blockflöte Stimmungen rüberzubringen: Dafür ist ne wahnsinnige Übung mit den Fingern gefragt, eine absolut sauberen Anstoßtechnik, ne „flinke Zunge“ und sehr viel Ahnung darüber, wie man Dynamik, d.h. verschiedene Lautstärken- vor allem auch die Übergänge sowie die Artikulation gestaltet werden kann. Und ich kann dir leider versichern, dass dies trotz aller Vorurteile in der Bevölkerung gegenüber der Blockflöten gar nicht so einfach ist. Ich finde z.B. Querflöte nicht wirklich schwerer als Blockflöte und habe immerhin 9 Jahre Blockflötenunterricht genommen und kann noch immer nicht sagen, dass ich- nach immerhin 12 Jahren- ausgelernt hätte.

Die von dir gesuchte Grifftabelle hast du ja bekommen… Aber ich kann dir versichern, dass du ohne „Belehrung“ nicht über das „übliche“ gequietsche- weshlab ja auch Blockflöte so nen schlechten ruf hat, hinauskommen wirst- außer du bist n aboslutes Genie!!!

Liebe Grüße,
Regina

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– Karaoke-NASENBLASBLOCKFLÖTENSINGPUNKROCKFOLK-Star –

ich lach mich so schief, dass ich einmal um mich selbst gelacht hab un jetz wieder gerade bin… hahaha… ich hab endlich meinen traumberuf gefunden =))))))

Lu

\m/

hallöchen…

das man ein instrument nicht von heut auf morgend lernen kann ist natürlich klar. aber da ich weder zeit, noch geld für regelmäßigen unterricht habe würd ich’s lieber so lernen…(wie lang das dauert ist ja erstmal zweitens *g*) das mit den techniken - naja ich bin optimistisch… irgendwie bekommt man den dreh raus…
die ganze musiktheorie brauch ich mir nicht mehr anzueignen - hab ich schon… spiel nämlich seit 10 jahren akkordeon (auch so ein instrument, bei dem jeder denk „oh wie langweilig“…).
sorgen machen mir jetzt echt die verschiedenen flötenarten… da könnte man mir sonstwas erzähln und ich würds trotzdem glauben… aber gut, in nem ordentlichen musikgeschäft dürfte das keine probleme geben hoff ich.
gut. dann sag ich hier ma ganz dolle DANKE für eure beratung bis hierher.
(un an uli: wenn ich dann geld mit den 2 flöten, meiner nase und dem schiefen gesang verdiene schreib ich’s mal ans story-board =) )

Lu
\m/

Huhu!

Zu den verschiedenen Flöten in der Blockflötenfamilie:

Es gibt verschieden große Flöten und wie du sicherlich weißt, ist die größte Flöte die tiefste und die kleinste die höchste. Entsprechend einem Chor gibt es also auch die Bezeichnungen Bass-, Tenor-, Alt-, Sopranblockflöte. Die kleinste und höchste Flöte ist aber die Sopraninoflöte. (es gibt noch einige zwischenarten, die aber so gut wie nie benutzt werden…)

Die „normale“ Blockflöte ist die Sopranblockflöte. Diese verwendet man für den Unterricht am liebsten, da sie für die Finger von kleineren Kindern gut ist, aber auch erwachsene ihre Fingre drauf unterbringen- was z.B. bei der Sopranino für mich schon sehr schwer ist.

Was sehr wichtig bei den verschiedenen Flöten ist, dass man C- und F-Flöten unterscheidet. Das ist wichtig, denn eine C-Flöte wird anders gegriffen als eine F-Flöte. So ist z.B. der Griff auf einer C-Flöte ein C- der gleiche Griff auf einer F-Flöte aber ein F (glaub ich- hab grad keine flöte zu hand :wink:).
Wichtig ist:

Bassflöte = F-Flöte
Tenorflöte= C-Flöte
Alt-Flöte = F-Flöte
Sopranflöte=C-Flöte
Sopranino = F-Flöte

D.h. Tenor- und Sopranflöte werden gleich gespielt von den griffweisen.

Was noch wichtig ist, ist die unterscheidung von Deutscher- und Barockergriffweise bei der Sopranflöte. Die Deustchegriffweise ist vor allem für junge Schüler eingeführt worden, da sie eine erleichterung bietet - man muss nicht den gabelgriff anwenden, der ne gewisse Korrdinationsfähigkeit benötigt. Aber im Normalfall wird auf Barockgriffweise umgelehrt, da bessere Blockflöten aussschließlich mit der Barockgriffweise zu spielen sind- zudem gibt es die Deutsche griffweise eigentlich nur bei Sopranblockflöten (verienzelt auch Altflöten glaube ich)- demzufolge erreicht man durch die Barockgriffweise, dass man zwischen allen Flöten hin und herspringen kann ohne sich groß umgewöhnen zu müssen. Also mein Tipp ist auf jedenfall ne Barockegriffweise.

Des weiteren gibt es Sopranflöten mit Doppellöchern und einfachen Löchern. Mit einfachen löchern kannst du kein „tiefes“ Cis und Dis spielen. Für den Anfang würde es wohl eine ohne Doppelloch tun, doch dir fehlen damit natürlich auch gestaltungsmittel.

Ähnlich wie mit der Deutschengriffweise ist es aber so, dass es die einfachen Löchern nur bei der Sopranflöte gibt, d.h. wenn du Altflöte spielen wolltest, müsstest du dich erst umgewöhnen.

Also ich würde dir empfehlen ein Sopranflöte mit Barockegriffweise und Doppellöcher zu nehmen…

Jetzt stellt sich natürlich noch die Frage ob Holz oder Plastik. Platsik nimmt man vor allem für kleine Kinder, die noch in die Flöte spucken und damit das Holz kaputt machen würden. Zudem kriegt die auch nicht so shcnell risse, wenn sie mal auf den Boden fällt. Aber eine Holzflöte hat ihren individuellen Charakter und ist von Klangfarbe viel schöner. Oftmals quietschen Plastikflöten auch. So würde ich mir ne holzsopranflöte kaufen, bei Altflöten gibts uch akzeptable Plastikflöten. die Frage nach dem Holz ist schwierig und vor allem eine Preisfrage- immerhin gibts schon sopranflöten im Dreh von 450 Euro- nach oben sind natürlich bei individuellen Anfertigungen keine Grenze gesetzt. Für deine ZWecke denke ist aber eine Birnbaum, Ahorn oder Kirschbaumflöte ok. eine Firma die ich dir ans herz legen kann, die aber auch nicht sooooooo günstig ist, ist Küng http://www.kueng-blockfloeten.ch/. Ich habe davon meine Flöten-und keinerlei Probleme. Aber auch Mollenhauer (http://www.mollenhauer.de) ist eine renomierte Firma. Die dritte im Bunde ist Moeck- www.moeck.com. Diese drei Hersteller sind mit sicherheit sehr gut und du wirst Freude an ihren Instrumenten haben. Auf was anderes würde ich mich an deiner Stelle nicht einlassen.

Zusammengefasst würde ich dir zu einer Birnbaum oder Ahorn- Holzflöte raten mit Doppelloch und Barockergriffweise von Küng, Mollenhauer oder Möck. BTW: bei den Flöten merkt man auch oft Preisunterschiede- es kann sich als manchmal durchaus rentieren mal n paar Euros mehr auszugeben. Aber da sollte dich der Verkäufer gut beraten können- welche für ihr geld mehr kann.

Vlt. ist dir ja jetzt das mit den vrschiedenen Modellen etwas klarer geworden =)
Viel erfolg bei deinem Einkauf!
grüße, Regina

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