welches Recht haben Arbeitsargenturenmitarbeiter eigentlich? Oder besser gesagt Jobcentermitarbeiter?
Folgendes Szenario:
Ein Mann (der eigentlich gut gebildet ist) wird von einem Beamten (für Leistungen beim AA zuständig) indirekt vorgeworfen das er dumm sei und zumindest keine Allgemeinbildung hätte, da er nicht wusste das man sich beim Wohnamt melden MUSS, wenn man eine kleinere Wohnung sucht (ALGII-Problematik). Zuvor hat ihm seine Arbeitsvermittlerin übrigens gesagt, dass sie das auch erst seit gestern weiß.
Außerdem lässt er ihn nicht richtig zu Wort kommen, sondern schimpft immer nur auf Ihn ein und verdreht Ihm seine Worte im Mund.
Und er hat nicht mal vernünftige Gegenbeispiele bringen können, immer nur gemeckert.
Ich weiß, dass ist jetz nicht der Rede wert, aber darum gehts mir auch nicht so. Ich stelle mir primär die Frage was man als „Kunde“ gegen solche histerischen und beleidigenden „Beamten“ tun kann, von dem man als Leistungsempfänger ja abhängig ist?
Zum Ende des Gesprächs nämlich kam der Mann auch mal zu Wort und Fragte ob der Beamte schon seiner Kollegin von der Arbeitsvermittlung gesagt hat das Sie dumm sei. Und das er es ziemlich dreist findet Ihn hier als Dummen Menschen darzustellen!! Daraufhin meinte der Beamte, dass er Ihn „nicht ans Bein pissen soll“, da er sonst andere Seiten aufzieht!!!
Also HartzIV hin oder her, es wird ja immer gesagt das ALGII-Empfänger keine Menschen zweiter Klasse seien, aber wenn sie so behandelt werden…
Kann man sich dagegen garnicht wehren??
Axl
(der nicht vor hat eine Prozesslawine zu führen, den es aber interessiert!!)
ob jemand superlieb oder eher barsch sein will, kannst du ihm nicht vorschreiben.
wenn dir der ton von jemandem nicht paßt, kannst du dich bei seinem vorgesetzten beschweren, der dann nach eigenem ermessen konsequenzen ziehen kann.
aber niemand hat das recht, dich zu beleidigen oder irgendwie entwürdigend zu behandeln. wobei da relativ viel interpretationsspielraum sein dürfte. und ohne einen zeugen dabei zu haben, der die beleidigung bestätigen kann, wird’s sowieso schwierig.
bleibt also auch hier nur der vorgesetzte des jobcentermitarbeiters.
Hallo,
ich würde mich schriftlich (!) unter Schilderung des Sachverhaltes beim Vorgesetzten beschweren. Der wird das vielleicht erst mal nur zur Kenntnis nehmen, aber wenn sich die Beschwerden über den Mitarbeiter häufen, wird er/sie sicherlich auch Konsequenzen ziehen.
Viele Grüße
Jens
du kannst ja zu jedem Besuch einen Beistand mitnehmen.
Falls es wirklich den einen oder anderen Beamten/Sacharbeiter gibt, der sich so verhält, wird ihn das sicherlich mäßigen.
Bedenke, dass die Leute momentan ziemlich im Stress sind und ihre Infos z. T. auch nur unvollständig erhalten und die meisten Abteilungen radikal umstrukturiert wurden. Da müssen viele in anderen Bereichen als bisher arbeiten.
Dies rechtfertigt zwar keine Beleidigungen etc., soll nur zum gegenseitigen Verständnis beitragen.