Hallo,
das sich jeder Mensch mal mit dem Thema Suizid beschäftigt ist ja normal. Wie oft ist normal?
mfg
Matze
Hallo,
das sich jeder Mensch mal mit dem Thema Suizid beschäftigt ist ja normal. Wie oft ist normal?
mfg
Matze
Beschäftigung mit Suizid
Hallo,
das sich jeder Mensch mal mit dem Thema Suizid beschäftigt ist
ja normal. Wie oft ist normal?
Hallo,
ich bin zwar kein Fachmann, aber ich denke mal, sobald diese Suizidgedanken sehr oft, täglich? auftreten UND das ganze Denken und auch HANDELN bestimmen, beeinflussen, sowie die ganze Stimmung, die ganzen Gefühle, dann ist’s glaube ich, höchste Zeit für eine Therapie, denn da passt dann wirklich was nicht mehr.
Wenn jemand dann zu VERSUCHEN übergeht, ist es, denke ich auch nicht mehr „normal“ - obwohl mir das Wort „normal“ nicht gefällt. Manch einer weiß sich eben ganz ernsthaft nicht mehr anders zu helfen.
Ich würde statt „normal“ eher formulieren, ab wann braucht jemand Hilfe, wenn er eine gewisse Häufigkeit von Suizidgedanken an den Tag legt.
Viele Grüße. Silvia
Hallo,
das sich jeder Mensch mal mit dem Thema Suizid beschäftigt ist
ja normal.
Definiere mal „mit dem Thema Suizid beschäftigen“, fängt das beim aktiven Vorbereiten für dich an, oder wenn man nur noch einen Ausweg und die Erlösung darin sieht - aber „noch“ keine aktiven Schritte zu verwirklichung unternommen hat. Oder schon bei blosser Freude auf den Tod?
Wie oft ist normal?
Hm wenn du morgens mit dem Gedanken aufwachst „Hoffentlich erlebe ich denn Abend nicht“ und Abends mit dem Gedanken „Hoffentlich gibt es kein Morgen!“ einschläfst. Dann würde ich langsam anfangen mir Sorgen zu machen. Im Augenblick bin ich ganz froh, das ich nur den Wunsch nach einer Vorspultaste für die Zeit habe - aber keinen Sinn darin Sehe mein Leben vorzeitig zu beenden und Suizid auch nicht als Ausweg sehe. Und ich fühle mich im Augenblick extrem mies. Tägliche Gedanken an den Tod und daran das Leben schnell hinter mich zu bringen sind bei mir „normal“. Nur die Stärke ändert sich je nach Stimmung. Aber das hat mit Suicid ja nichts zu tun, nur mit meiner Wahrnehmung der „Realität“.
Die Frage ist doch nicht „was ist normal“, sondern beschäftige ich mich nebenbei auch noch mit meinem Leben und habe ich noch Träume? Ist mir alles um mich herum egal und kann ich noch schöne Sachen wahrnehmen?
Mach mal den Fragebogen: http://depression.de/fragebogen/frs_fra.html
Dann kannst du entweder beruhigt sein oder solltest mal mit einem Facharzt sprechen.
Gruss Jan
Solange bis man es bewältigt hat, - oder nicht.
Hoffe Du wirst es bewältigen.
gruß
rolf
das sich jeder Mensch mal mit dem Thema Suizid beschäftigt ist
ja normal. Wie oft ist normal?mfg
Matze
Hallo Matze,
du schreibst einfach nur: sich mit dem Suizid beschäftigen
Aber du schreibst nicht, in welcher Art und Weise.
Auch ich beschäftige mich oft in Gedanken damit, aber nicht auf meine Person bezogen, z.B.
Man kann natürlich annehmen, dass du es so meinst, wie man es meistens versteht…
Aber - wie meinst du es wirklich? Beschäftigst du dich generell damit (warum kommt es überhaupt vor, was steckt dahinter usw.)
oder geht es um eine bestimmte Person?
Gruß, I.
hi,
ach ich wollte gerade nen Artikel schreiben; aber ich denke der wäre zu krass.
Ja es geht um mich und ich habe viel zu oft Suizidgedanken. Ich will nicht sterben. Aber es ist ne Verlockung, da ich es einfach nicht ‚gebacken‘ kriege…
Ja ich bin depressiv, aber die Zeit und Kreativität die ich mit meinen Suizidgedanken verbringe ist denke ich doch enorm - ich glaube es wird annähernd zwanghaft.
Vielen Dank für die Antworten!
doesn’t matter
n8!
Matze
Hallo,
ich weiß nicht, ob Deine VIKA aktuell ist, aber ich vermute, daß Du mittlerweile Dein Abi schon hinter Dir hast. Hast Du Probleme mit dieser Umbruchsituation? Weißt Du, welchen Beruf Du machen willst? Man muß nicht immer gleich zur Therapie! Versuch lieber erstmal, Deine Gedanken und Probleme zu ordnen und Du kannst immer hier ins Forum schreiben, um Dich mitzuteilen! Als ich 20 Jahre alt war, gab es noch kein Internet, aber Probleme gab es auch damals schon! Mittlerweile bin ich über 40 (so schnell geht das) und lebe immernoch. Und zwar gerne.
Rüdiger
Lieber Matze,
nicht mehr leben zu wollen ist oft die Übersetzung von: Ich will so nicht mehr leben, d.h. ich bin unglücklich in meinem Leben und wünsche mir ein anderes. Der Tod ist dann eine verblüffend „einfach“ erscheinende Alternative. Ein anderes, glücklicheres Leben führen zu können, will hart und oft über einen langen Zeitraum erarbeitet sein, d.h. es bedarf eines hohen Aufwands an Selbstverantwortung und Dankbarkeit in dem Bewusstsein, dass es für Dich wie für jeden anderen Menschen auch eben nur ein Leben gibt, für dessen Gestaltung Du allein gefordert bist…
Vielleicht ein Denkanstoß, die Gedanken vom Suizid weg hin zum Leben zu wenden…
Gruß,
Anja
Einspruch
Hallo Matze,
das sich jeder Mensch mal mit dem Thema Suizid beschäftigt
Also ich habe mich noch nie mit diesem absurden Gedanken beschäftigt.
Du meinst doch „Selbsttötung“, oder?
Noch nie habe ich soetwas in Erwägung gezogen, noch darüber nachgedacht.
Deiner Aussage nach (hast Du da irgendwelche seriöse Quellen?) tut das aber jeder. Würde dies, dass ich es nicht tue und nie tat, in Relation zu Deiner Aussage (falls diese wahr ist) bedeuten, dass ich diesbzüglich nicht normal reagiere?
Auch dieser Gedankengang erscheint mir gänzlich bizar.
Irritierte Grüsse
Anonym
kann ja noch kommen
hallo raymond,
wenn du am ende deines lebens nie an suizid gedacht hast, dann ist das schon ok ;o)
in manchen situationen z.b. schwere erkrankung, tod eines nahen angehörigen… denken sehr viele menschen an suizid. vielleicht warst du bisher noch nie in so einer situtation.
es besteht dazu aber keine verpflichtung ;o) in so einer situation an suizid zu denken: manche leute wissen eben auch in auswegslosen situationen einen rat oder verlieren auch in trostlosen situationen die hoffnung nicht.
Um Himmels willen
tod eines
nahen angehörigen… denken sehr viele menschen an suizid.
da mag ich gar nicht dran denken - meine Kinder oder meine Frau…
vielleicht warst du bisher noch nie in so einer situtation.
Nur Grosseltern, Onkel, Tanten und so…
Na dann will ich mich mal in Optimismus üben und hoffen, dass ich nie diese Gedanken bekommen. Ich verstehe, dass es, unter bestimmten Gegebenheiten, durchaus zu Selbstmordgedanken kommen kann.
Ich danke Dir für diesen Denkanstoss.
Freundliche Grüsse
Anonym
Hallo,
vermutlich lautet die Frage „… ohne trifftigen Grund mit dem Thema Suizid beschäftigt …“. Todesfälle von Nahestehenden durch Suizid werden auch Menschen, die bisher nie in diese Richtung dachten mit dem Thema konfrontieren. Allein, weil es abwegig erscheint, daß eine Person, die man am Vortag noch als „normal“ wahrgenommen hat, wenige Stunden später den Freitod wählt. Hier scheint es mir naheliegend die Gedankengänge und Emotionen des Verschiedenen nachvollziehen zu wollen und sie nicht schlicht unter der Rubrik „hatte halt einen Aussetzer“ abzuhaken.
Beim darüber nachdenken ohne trifftigen Grund, wäre mind. noch die „pur intellektuelle Beschäftigung“ mit der Materie Freitod („warum machen Menschen sowas ?“), von der für sich selbst in Erwägung ziehen zu trennen. Wenn letzteres ernsthaft beabsichtigt ist, habe ich allerdings Zweifel, daß man selbst noch die Notbremse ziehen kann, unabhängig davon ob der Gedanke Freitod schon komplett das Denken beherrscht oder ein paar mal die Woche „hochpoppt“.
Gruss
Enno
Hallo,
ach ich wollte gerade nen Artikel schreiben; aber ich denke der wäre zu krass.
wieso ? Das würde den Profis hier zumindest eine Chance geben, abzuschätzen wie ernsthaft Deine Probleme sind.
Aber es ist ne Verlockung, da ich es einfach nicht ‚gebacken‘ kriege…
Ich frage mal sehr direkt: Hast Du eine Freundin ?
Gruss
Enno