Blühende Heckenpflanzen - bitte um Hilfe!

Hallo,
ich möchte ja eine blühende Hecke pflanzen.
Diese Hecke sollte vor allem als Sichtschutz dienen.

So, nun habe ich herausbekommen, dass folgende Pflanzen dafür geeignet wären (die auch alle ganz hübsch aussehen):

  • Blutjohannisbeere
  • Pfeifenstrauch
  • Hartriegel
  • Kolkwitzie
  • Prachtspiere
  • Schmetterlingsstrauch
  • Weigelie
  • Blasenspiere
  • Deutzie
  • Bauernjasmin
  • Flieder
  • Felsenmispel
  • Zierapfel
  • Berberitze
  • Weißdorn
  • Feuerdorn
  • Forsythien
  • Heckenkirsche
  • Heckenrose
  • Wildrose
  • Kirschlorbeer
  • Kreuzdorn
  • Kornelkirsche
  • Schlehe
  • Schneeball
  • Schwarzer Holunder

So, nun meine Fragen:
Sind darunter irgendwelche giftigen Pflanzen?? Sind alle winterhart?

Und - ganz wichtige Frage:
Beim Kauf sind die ja alle ca.80cm hoch (teilweise noch kleiner, je nach Geldbeutel *grins*).
Welche dieser Sträucher wachsen am schnellsten?
Schließlich sollen sie ja als Sichtschutz dienen (und das nicht unbedingt erst in 10 Jahren *grins*)…

Welche Pflanzen passen am besten zueinander und wie könnte ich die am besten anordnen (ich brauche ja ca. 25m Hecke)?
Oder einfach kaufen und irgendwie einpflanzen? Aber man muss ja auch auf die verschiedenen Höhen und Farben achten, oder?

Und, letzte Frage: Wann pflanze ich am besten? Stimmt das, dass man eine Hecke immer im Herbst pflanzen soll? Also September, Oktober?

Vielen Dank für eure Hilfe!!

Gruß,
Silke

Hallo Silke.
Das sind ja ein paar Fragen auf einmal. :smile:
Aber nun zu deinem Problem: Die Pflanzen, die du aufgezählt hast, sind alle winterhart! Das ist das wichtigste. Und so wie ich gesehen habe auf die schnelle, ist da keine giftige dabei.
Welche Farben du nun nehmen willst bzw. welche Pflanze du zu der Pflanze setzest, das bleibt dir ganz allein überlassen. Denn wenn ich dir sage, du sollst 4 verschiedene Sorten nehmen und ausgerechnet die gefallen dir nicht, dann hast du wieder ein Problem. Du musst es wirklich selber ausprobieren!
Und was deine letzte Frage anbelangt, wann man eine Hecke pflanzt, sage ich dir aus meiner Erfahrung, das der Herbst dafür geeignet ist! denn dann können sich die Pflanzen direkt an die Winter gewöhnen, die wir hier in Deutschland haben!
Gruß
Rainer

HAllo Silke.
Habe noch etwas gefunden:
Wer genügend Platz hat, kann eine gemischte Hecke aus Fagus (Buche), Amelanchier (Felsenbirne), großblättrigen Cotoneaster, Ligustrum (Liguster) und Corylus (Hasel), kombiniert mit stacheligen Sträuchern wie Ilex, Hippophae rhamnoides (Sanddorn) und Prunus spinosa (Schlehe) pflanzen. Auch passen zu einer gemischten Pflanzung Strauchrosen und Ziergehölze wie Pyracantha (Feuerdorn). Vor allem in Gärten in ländlichen Gebieten passen sich lockere Hecken gut in die Landschaft ein. Eine solche Hecke bietet Vögeln Schutz. Die verschiedenen Arten brauchen einen Abstand von ca. 50 cm oder mehr und werden am besten in Doppelreihe gepflanzt und können ganz oder teilweise geschnitten werden. Am besten nicht gerade, sondern in fließenden Linien. Ungeschnittene Sträucher können von Zeit zu Zeit selektiv kurz über dem Boden abgesägt werden. Nicht alle auf einmal! Einige immergrüne Arten wie Ilex oder Prunus laurocerasus geben einer solchen Waldhecke auch im Winter Substanz. TIP Gemischte Heckenpflanzen, die als Abtrennung dienen, können ruhig ineinander wachsen, sie werden dadurch undurchdringlich.

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Hallo,
ich möchte ja eine blühende Hecke pflanzen.
Diese Hecke sollte vor allem als Sichtschutz dienen.

So, nun habe ich herausbekommen, dass folgende Pflanzen dafür
geeignet wären (die auch alle ganz hübsch aussehen):

  • Blutjohannisbeere
  • Pfeifenstrauch
  • Hartriegel
  • Kolkwitzie
  • Prachtspiere
  • Schmetterlingsstrauch
  • Weigelie
  • Blasenspiere
  • Deutzie
  • Bauernjasmin
  • Flieder
  • Felsenmispel
  • Zierapfel
  • Berberitze
  • Weißdorn
  • Feuerdorn
  • Forsythien
  • Heckenkirsche
  • Heckenrose
  • Wildrose
  • Kirschlorbeer
  • Kreuzdorn
  • Kornelkirsche
  • Schlehe
  • Schneeball
  • Schwarzer Holunder

Hallo Silke,

Kreuzdorn, Heckenkirsche und Kirschlorbeer sind definitiv giftig.

Was ich in deiner Auflistung vermisse, ist die Amelanchier canadensis - Felsenbirne. Sie blüht im zeitigen Frühjahr, trägt eßbare Früchte und zeichnet sich durch eine leuchtende Herbstfärbung aus. Auch die Kornelkirsche - Cornus mas ist ein Frühblüher mit eßbaren Früchten.

Pfeifenstrauch und Bauernjasmin ist die selbe Pflanze, Philadelphus coronarius. Flieder und Zierapfel sind nur sehr bedingt als Heckenpflanzen zu verwenden, sie sind beide eigentlich Solitärgehölze, die im Heckenverbund leiden.

Sonst eine schöne Zusammenstellung, vielleicht solltest für die relativ blüharme Sommerzeit mehrere Sommerflieder in verschiedenen Farben einplanen, sie harmonieren gut mit den Rosen.

Ich habe dir ja schon in deinem letzten Thread etwas zur Zusammenstellung (Pflanzplan) geschrieben. Winterhart sind sie alle, bis auf die Kolkwitzia und die Deutzia sind alle frohwüchsig. Nun, ich weiß, Geld ist so ne Sache. Aber bei einer Pflanzhöhe von 80 cm und darunter wirst du etliche Jahre warten müssen, bis sich ein Sichtschutz ergibt. Du hast doch den Tipp bekommen, nach Pflanzen 2. Wahl zu schauen; finde ich gut und bei den Wildgehölzen auch vollkommen vertretbar. Achte darauf, verschiedene Pflanzgrößen zu verwenden, damit sich von Anfang an ein lebendiges Bild ergibt. Prinzipiell gilt, dass Pflanzen mit Ballen besser und schneller (an)wachsen als die mit „nacktem“ Wurzelwerk.

Ansonsten hat Rainer ja schon das Wesentliche gesagt. Und - lass dich doch zusätzlich in der Baumschule beraten, dafür sind die ja da und können das auch, im Gegensatz zum Baumarkt-"Fach"personal.

Schönen Sonntag noch
Horst

Nachtrag zur Blütenhecke
Noch was:

Viburnum lantana und Vib. opulus (schneeball) gelten ebenfalls als giftig, nimm den wintergrünen Vib. rhytidophyllum.

Bei der Felsenmispel empfehle ich dir Cotoneaster salicifolius floccosus, ebenfalls wintergrün.

Weigelia florida oder die Weigeliahybride „Bristol Ruby“ sind wegen der Wuchshöhe von 2-3 m als Heckenpflanze gut zu verwenden.

Kerria jap. pleniflora, ein anspruchsloser Frühjahrsblüher (gelb) sollte auch nicht fehlen.

Deutzia sabra plena ist - meiner meinung nach - der Deutzia magnifica vorzuziehen.

Chaenomeles lagenaria - Zierquitte - mit den leuchtend roten Blüten bis Juni und essbaren Früchten wäre auch noch in Betracht zu ziehen.

Gruß
Horst

Hallo Silke.
Das sind ja ein paar Fragen auf einmal. :smile:
Aber nun zu deinem Problem: Die Pflanzen, die du aufgezählt
hast, sind alle winterhart! Das ist das wichtigste. Und so wie
ich gesehen habe auf die schnelle, ist da keine giftige dabei.

Ne ne, ein paar haben sich da eingeschmuggelt!

Welche Farben du nun nehmen willst bzw. welche Pflanze du zu
der Pflanze setzest, das bleibt dir ganz allein überlassen.
Denn wenn ich dir sage, du sollst 4 verschiedene Sorten nehmen
und ausgerechnet die gefallen dir nicht, dann hast du wieder
ein Problem. Du musst es wirklich selber ausprobieren!
Und was deine letzte Frage anbelangt, wann man eine Hecke
pflanzt, sage ich dir aus meiner Erfahrung, das der Herbst
dafür geeignet ist! denn dann können sich die Pflanzen direkt
an die Winter gewöhnen, die wir hier in Deutschland haben!
Gruß
Rainer

Flieder und Zierapfel sind nur sehr
bedingt als Heckenpflanzen zu verwenden, sie sind beide
eigentlich Solitärgehölze, die im Heckenverbund leiden.

…vielleicht solltest für
die relativ blüharme Sommerzeit mehrere Sommerflieder in
verschiedenen Farben einplanen, sie harmonieren gut mit den
Rosen.

Danke, Horst!
Noch schnell eine Frage:
Leiden die Sommerflieder nicht im Heckenverbund?
Weil du oben schreibst, Flieder sind nur bedingt als Heckenpflanzen zu verwenden…

Sommerflieder - Buddleia davidii und der Gartenflieder - Syringa vulg. sind verschiedene Pflanzen. Keine Angst, Buddleia ist in einer Blütenhecke sehr wirkungsvoll.

Gruß
Horst

Hallo Horst,

Sommerflieder - Buddleia davidii und der Gartenflieder -
Syringa vulg. sind verschiedene Pflanzen. Keine Angst,
Buddleia ist in einer Blütenhecke sehr wirkungsvoll.

möchte Dir widersprechen, was das Leiden von Syringa vulg. in Hecken angeht.
Bei mir stehen weiße und dunkelviolette Flieder im Verband mit Forsythie, Weigelie und Traubenkirsche.
Ich gebe zu, nicht das, was ich als Hecke gepflanzt hätte, stammt aber noch von meinen Eltern.

Herausgekommen ist dabei, dass die Forsythie fast am Ende ist, die Weigelie geht gerade noch so als erkennbar daher. Dass Traubenkirsche wuchert und Ausläufer treibt, ist ja bekannt. Aber die Flieder sind in 30 Jahren daneben trotzdem über 5 Meter hoch und ebenso breit gewachsen.

viele Grüße
Geli