Hallo,
ich weiß nicht genau ob ich die Frage schon mal gestellt habe, aber doppelt hält ja besser.
Also schon seit (etwa 45) Jahren wurde bei mir festgestellt, ich hätte zu wenig, dafür aber zu große rote Blutkörberchen. Der erste Befund wurde vor mehr als 45 Jahren noch in der DDR gemacht. Dann mehr oder weniger vertrötelt. Jezt wieder aufgefallen - die gleichen Werte wie damals, aber ich lebe noch.
Was kann/soll ich tun?
Danke für jeden Tip!
cu
Zeulino
Moin,
wenn du zu wenige und zu große Erythrozyten hast spräche das z.B. für eine Form der Thalassämie - einer Erbkrankheit. Da du aber ohne Behandlung bis jetzt überlebt hast, ginge es eher um eine heterozygote Form, die in der Regel keiner Therapie bedürfen.
Wenn du Symptome hast, solltest du mit deinem Arzt darüber reden was evt. Therapiemöglichkeiten sind.
…lux
Hallo,
wenn du zu wenige und zu große Erythrozyten hast spräche das
z.B. für eine Form der Thalassämie - einer Erbkrankheit. Da du
aber ohne Behandlung bis jetzt überlebt hast, ginge es eher
um eine heterozygote Form, die in der Regel keiner Therapie
bedürfen.
Also eine derartige Blutarmut ist doch am ehesten keine Thalasämie, sondern eher eine Anämie im Rahmen eines Vitamin B12 oder Folsäure Mangels, evtl. spielt der Alkoholgenuss eine Rolle.
Ich denke, wenn ich Pferdehufe höre, primär an ein Pferd und nicht an ein Zebra.
Liebe Grüsse
Anja
Dir ist der Konjunktiv II ein Begriff?
wenn … spräche … ginge … solltest du mit deinem Arzt darüber reden…
Vorab:
Mein Einwand bezieht sich ausdrücklich nicht auf das Thema konkret (dazu kann ich inhaltlich nichts sagen), sondern nur auf Diagnostik im Allgemeinen!
Ich denke, wenn ich Pferdehufe höre, primär an ein Pferd und
nicht an ein Zebra.
Mit diesem Satz umschreibst du recht treffsicher einen Kardinalfehler der Diagnostik.
Woher weißt du, dass es Pferdehufe sind, die du hörst? Du hörst Hufe. Wissen, ob es ein Pferd ist, tust du erst dann, wenn du es siehst, es wiehern hörst (das deshalb, weil Zebras anders wiehern als Pferde)…
Wer vorschnell vom Hufgetrappel auf Pferd schließt und sich darauf festlegt, schließt gleichzeitig andere Optionen aus, die zu spät in Betracht gezogen werden, möglicherweise erst dann, wenn zahlreiche Misserfolge verschiedener Therapieversuche „beweisen“ mussten, dass es eben doch kein Pferd war.
Es ist sicherlich andererseits auch effizient, bei Hufgetrappel in Europa an Pferde zu denken. Aber nur, weil es wahrscheinlich Pferde sind, wird daraus kein Pferdehufgetrappel 
Hallo,
Ja klar ist es mir ein Begriff. Deshalb habe ich dir ja nicht komplett wiedersprochen.
Liebe Grüsse
Anja
Dir ist der Konjunktiv II ein Begriff?
wenn … spräche … ginge … solltest du mit deinem Arzt
darüber reden…
Hallo.
Ich denke, wenn ich Pferdehufe höre, primär an ein Pferd und
nicht an ein Zebra.
Mit diesem Satz umschreibst du recht treffsicher einen
Kardinalfehler der Diagnostik.
Ich habe nirgends gesacht, dass ich absolut sicher bin, da eine andere Ursache vorliegt.
Woher weißt du, dass es Pferdehufe sind, die du hörst? Du
hörst Hufe. Wissen, ob es ein Pferd ist, tust du erst dann,
wenn du es siehst, es wiehern hörst (das deshalb, weil Zebras
anders wiehern als Pferde)…
Wer vorschnell vom Hufgetrappel auf Pferd schließt und sich
darauf festlegt, schließt gleichzeitig andere Optionen aus,
die zu spät in Betracht gezogen werden, möglicherweise erst
dann, wenn zahlreiche Misserfolge verschiedener
Therapieversuche „beweisen“ mussten, dass es eben doch kein
Pferd war.
Das würde Zutreffen, wenn ich gleich Therapie angeschlossen hätte und sonst keine weitere Diagnostik gemacht hätte. So einfach ist es in der Medizin nie. Aber ich wollte dabei nur den Algorithmus darlegen, dass man zuerst versuchen sollte das häufige zu diagnostizieren. Wenn man das nachgewiesen hat, sprich das Pferd gesehen hat, dann kann man mit Ausschluß einiger Sonderfälle eine Therapie in Erwägung ziehen. Es ist nur leider so in der Medizin, deshalb mein Vergleich mit dem Pferd, dass zu oft Spezialdiagnostik gemacht wird, die unnötig war, weil man die Grundlagen nicht ausreichend beachtet hat. Nicht mehr und nicht weniger sollte das sein.
Es ist sicherlich andererseits auch effizient, bei
Hufgetrappel in Europa an Pferde zu denken. Aber nur, weil es
wahrscheinlich Pferde sind, wird daraus kein
Pferdehufgetrappel
Das ist richtig! Es geht ja auch um Resourcen.
Liebe Grüsse
Anja
Wie ist die Größenveränderung zu verstehen?
Ist Ihr Blut leicht hypoton, sodass die Blutzellen aufquellen? Oder besteht ein direkter Defekt der Blutzellen, vielleicht auch Fehler des Blutbildenden Systems (Leber oder des Knochenmarks)?
Wurde dies abgeklärt?
Trinken Sie oft Alkohol? Haben sie einen Vitamin B12-Mangel (darunter fällt auch der IF-Mangel), Vitamin B9-Mangel?
Wir sind keine Hellseher, Sie haben uns kaum Daten vorgelegt, nur die schon lang bemerkten Makrozyten.