Blut im Stuhl - Sorgen

Hi.
Ich habe seit vorgestern immer mal wieder Blut und manchmal auch etwas Schleim im Stuhl (Blut tropft dann auch richtig). Hinzu kommen leichte Blähungen und Verstopfung. Außerdem war ich vorhin im Bad und musste feststellen, dass ich Bleistiftstuhl habe (zwar kurz, dafür relativ dünn). Auch bin ich vorletzte Nacht durch stechenden Schmerz in der Darmregion aufgewacht und musste meine Beine etwas anwinkeln damit der Schmerz nachlässt.
Da Darmkrebs bei jungen Leuten scheinbar eher selten vorkommt und ich mich als Anfang-Zwanziger dazu zähle, habe ich erstmal aufgeatmet - jedoch ist mir daraufhin eingefallen, dass meine Großmutter an Darmkrebs gestorben ist.
Einen Termin für eine Darmspiegelung habe ich bereits.
Den Text habe ich in der Hoffnung geschrieben, dass mir (durch Erfahrungsberichte zB,…, oder, etc.) die Angst etwas genommen werden kann. Mir irgendetwas vorlügen braucht ihr deshalb aber nicht :wink:
Mit welchem Ergebnis kann ich rechnen?
Fissur?, Hämorrhiden?, geplatzter Polyp? Darmkrebs? Irgendwas anderes?
Bitte um Antworten :smile: (und damit meine ich keine „Wart’s doch einfach ab“-Antworten)
Grüße

Hi, bei mir hatte ich Blut im Stuhl - aber selber habe ich nichts davon gemerkt. Bei Ihnen deutet es auf ein Problem sehr nah an Ausgang (wenn Blut richtig tropft). Ich hatte keine mir bemerkbare Darmprobleme und ganz sicher keine Schmerzen. Das ist ja das Tückische an Darmkrebs. Bei mir ist es aufgefallen durch eine ausgeprägte Blutarmut - auf der Suche nacht der Grund des Blutverlustes haben sie den Darmkrebs gefunden. Also nicht nur wegen Ihrem Alter würde ich eher nicht an Darmkrebs denken. Daß die Großmutter es hatte kann ein Hinweis geben, daß Sie später früher mit der Vorsorge starten sollen als andere. Ich glaube man sagt die Alter, wo es bei der Oma festgestellt war minus 10 Jahren. Also ist sie mit 30 erkrankt, wäre eine Darmspiegelung für Sie jetzt sowieso an der Reihe. Aber wenn Sie erst mit 50 erkrankte, dann sollen Sie erst ab Alter 40 mit der vorsorgliche Darmspiegelung anfangen. Zurück zu diesen Beschwerden - gut daß Sie die Sache klären. Schmerzen machen immer Angst. Ich habe persönlich Erfahrung mit Blähungen, Schmerz und Durchfall in Zusammenhang mit Essensunverträglichkeiten gemacht. Und ich habe Blut und Schleim in Stuhl in Zusammenhang mit parisitische Infestationen (zB Ruhr) erlebt. Beides paßt nicht genau auf Sie.

Fazit. Ich weiß es nicht. Ich finde Darmkrebs höchstgradig unwahrscheinlich.

Ich wünsche Ihnen Alles Gute.

Mfg

KA

Kann…muss aber nicht

http://de.wikipedia.org/wiki/Famili%C3%A4re_adenomat…

Leider kann NIEMAND im Internet etwas zur Diagnose beitragen. dazu gehört unabdingbar eine Untersuchung. Also ab zur Untersuchung und nicht verrückt machen lassen.

Guten Tag, Scheibenkelister!

Zunächst, es nützt nichts sich verrückt zu machen und im Net auf eine mögliche Ursachenforschung zu gehen. Deine Schilderungen sind besorgniserregend und es ist gut, dass du dich zur Untersuchung angemeldet hast. Zwar ist Darmkrebs in jungen Jahren mehr als unwahrscheinlich, aber dennoch vererbbar. Angefangen über Reizdarm, Hämorroiden, Polypen und was es sonst nocht gibt - es kann alles sein. Ein Aufschluss darüber kann nur eine Blutuntersuchung und die Koloskopie und/oder CT liefern. Die Unterscuhungen sind weder schmerzhaft noch unangenehm (Koloskopie unter Betäubung bitte!)und auch das Ergebnis, wie es auch kommen mag, sollte dich nicht erschüttern. Darmkrebs, wenn’s das sein sollte, ist heilbar!Die Verantwortung über deine Krankheit/Beschwerden liegen in deiner Hand und ich bin kein Hellseher, der dir die Antworten auf deine Fragen per Ferndiagnose liefern kann. Ich kann dir nur Mut machen! Meine Diagnose lag(übrigens vererbt) bei einer Überlebensrate von 20% und dies liegt nun - dem Herrn sei gedankt - gut 15 Jahre zurück. Natürlich beschwerliche Jahre voller Rückschläge, aber Krankheit - egal welcher Art - sind auch eine Chance seiem Leben eine andere Richtung zu geben und über das Bisherige nachzudenken, Ballast abzuwerfen und den Spreu vom Weizen zu trennen. Alles hat seinen Sinn, auch Krankheiten! Dies hilft dir sicherlich im Augenblick nicht weiter, aber ich kann dir deine Angst nicht nehmen, sonst müsste ich dir hier etwas vorlügen. Es nützt auch nichts Angst zu haben, wenn’s denn eine schlimme Krankheit sein sollte, so musst du auch da durch.

Ich wünsche dir vom ganzen Herzen gute Untersuchungsergebnisse und versuch bitte nicht ständig darüber zu sinnieren, was als Ergebnis herauskommen wird.

Gute Besserung!
Pamfilya