Blut und Eiweiß im Urin

Hallo,

auf welche Krankheit kann es hinweisen, wenn der Gynäkologe bei einer Routineuntersuchung Spuren von roten Blutkörperchen und Eiweiß im Urin findet? Kann es auch harmlos sein oder muss man sich Sorgen machen? Der Arzt hat nur etwas rumgedruckst und keine wirkliche Auskunft gegeben…

Schon mal Google bemüht?

Eiweiß: http://www.apotheken-umschau.de/laborwerte/proteinurie
Nierenprobleme - Diabetes

Blut:
http://www.onmeda.de/symptome/blut_im_urin.html
u.a. Nieren-, Blasenentzündung

Wenn du deine Beschwerden und den Grund des Arztbesuches geschrieben hättest, hätte man konkreter antworten können.

ja, gegoogelt habe ich schon… aber das ist für mich immer so beunruhigend…außerdem finde ich nicht Eiweiß und Blut zusammen… der Grund für die Untersuchung war eine Vorsorgeuntersuchung, die ich machen muss, weil ich die Pille nehme. Beschwerden gibt es keine.

Na, dann würde ich nach den Ergebnisse mal die Nieren untersuchen lassen und einen Blutzuckertest, ggf. sogar einen Glucosetoleranztest machen lassen.
Besteht denn die Möglichkeit auf einen Diabetes?
Hat der Arzt irgendwas aufgrund des Ergebnisses empfohlen oder gesagt?

nicht wirklich. Erst hieß es „Reizblase“, dann empfahl er mir, das „irgendwann“ mal genauer untersuchen zu lassen… macht einen schon unsicher… hoffe, dass es ungefährlich ist …

Ich könnt … Ärzte, na ja - ich habe da sowieso so meine Erfahrungen, die leider überwiegend unerfreulich sind.

Also, dass man bei einer Reizblase Eiweiß ud Blut im Urin hat, ist mir völlig neu.
http://www.gesundheit.de/krankheiten/nieren-und-harn…

Vielleicht solltest du dir bei einem anderen Arzt eine zweite Meinung einholen und dir die Ergebnisse von deinem jetzigen aushändigen lassen.

Was ist dieser Arzt für eine Fachrichtung? Allgemeinmediziner - Hausarzt - Urologe - Gynäkologe? sonst lass dir doch für einen ader anderen einen Überweisungsschein geben.

Du sagst ja, du hast keine Beschwerden - sonst könnte es auch auf eine Blasenentzündung hindeuten.

Hello,
ich würde den Befund noch einmal kontrollieren lassen!
Spuren von Blut sind nicht krankhaft, schon garnicht, wenn es während oder rund um die Periode ist.
Eiweiß"spuren" im Urin sind ebenfalls, vor allem bei „Sticks“ kontrollen eher Laborwertfehler als wirklich vorhanden. Allein schon ein mittlerer Zeit - Intervall von Urin lassen bis Stixskontrolle macht sogenannte falsch - positive Werte!
VG
R

Ich könnt … Ärzte, na ja - ich habe da sowieso so meine
Erfahrungen, die leider überwiegend unerfreulich sind.

Ja, Ärzte sind schon eine üble Bande. Sagen gewöhnlich Patienten, die ihrerseits recht schwierig sind

Also, dass man bei einer Reizblase Eiweiß ud Blut im Urin hat,
ist mir völlig neu.

Mir nicht, da können Sie was lernen!

Vielleicht solltest du dir bei einem anderen Arzt eine zweite:Meinung einholen und dir die Ergebnisse von deinem jetzigen
aushändigen lassen.

Am besten den benutzten Stix mitgeben lassen! :smile:

sonst lass dir doch für
einen ader anderen einen Überweisungsschein geben.

Und was wird der tun? Auch 'nen Stix in die Pipi reinhängen. Was soll das?
Wie jemand schon sagte, man kontrolliert das in einigen Wochen und damit gut.

Nun, wenn ich mir überlege, wie viele Wochen ich Anfang des Jahres mit einer Thyr. de. Quervain rumgelaufen bin mit starken Schmerzen und richtig krank und keiner hat mich ernst genommen, mir geglaubt und entsprechende Untersuchungen gemacht, obwohl die Symptome eindeutig wie im Lehrbuch waren - wie würden Sie das bezeichnen? Und das ist nur ein Beispiel von vielen - leider. Es gibt sicherlich gute Ärzte - aber in 5 Minuten eine treffende Diagnose zu stellen ist eben nur für wenige ein Kinderspiel.

Im übrigen schrieb die TO, dass der Arzt eher unwillig sagte „irgendwann mal kontrollieren“ und nicht - „wir kontrollieren das in 2-3 Wochen noch einmal und wenn Sie Beschwerden bekommen, dann kommen Sie eher wieder“.

Tut mir leid, Sie in der Arztehre zu kränken - aber engagierte und motivierte Ärzte sind mir in den letzten 10 Jahren äußerst selten untergekommen.

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Guten Tag,

vielen Dank für die Antworten. Ich habe auch leider sehr wenige gute, motivierte Ärzte getroffen - und das gilt auch für den Freundes- und Bekanntenkreis, da wurde so viele Fehldiagnosen gestellt, bzw. ernsthafte Krankheiten nicht erkannt. Es ist traurig, dass man deshalb dazu übergeht, in einem Forum nachzufragen - aber Erfahrungen sind oft Gold wert. Kann es denn auf eine wirklich ernsthafte Erkrankung hinweisen? Alles bisher geschriebene ist ja nicht soooo schlimm und das würde mich beruhigen…

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Ich würde erstmal nicht gleich an das Schlimmste denken. Das tritt dann doch nicht so oft ein. :wink: Ich würde das in ein paar Wochen kontrollieren lassen und, wenn es dann immer noch ist, weiter abklären lassen.
Sollten vorher Beschwerden auftreten, würde ich den Arztbesuch vorziehen. Und dann vermutlich bei einem Urologen.

Zu Eiweiß bzw. Harnuntersuchungen nochmal:

http://www.netdoktor.de/Diagnostik+Behandlungen/Unte…

Tut mir leid, Sie in der Arztehre zu kränken - aber engagierte
und motivierte Ärzte sind mir in den letzten 10 Jahren äußerst
selten untergekommen.

Hier haben Sie im Prinzip ausnahmsweise mal recht. Aber was erwarten Sie bei dieser Bezahlung?
Erster Arztkontakt im Quartal 32 €
alle weiteren (egal wie viele) danach ohne Bezahlung.
EKG: kostenlos
Labor: kostenlos
usw.

Heutzutage sind die Ärzte engagiert, die überhaupt noch eine Praxis in Deutschland führen.
Ein normaler Mensch wandert nach dem Studium aus: England, Norwegen, Dänemark, Schweiz

So ähnlich, als würde der Bäcker die ersten Brötchen für 10€ abgeben, die restlichen Brötchen im Quartal hat er kostenlos zu liefern.

Das kann ja sein - wobei ich das „mit dem am Hungertuch nagen“ auch nicht jedem Arzt abnehme.

Aber, was soll ich dann machen? Mich mit minderwertiger Arbeit zufrieden geben und krank bleiben? Wenn ich bei meinem Arbeitgeber aufgrund fehlender Gehaltserhöhung oder (in meinen Augen) zuwenig Gehalt schlechte Arbeit abliefern würde, würde ich rausfliegen. Damit würde ich dann nur mir schaden.
Der Arzt schadet aber nicht nur sich - sondern vor allem den Patienten, die sich auf seine Fachkenntnis verlassen.

Wie eine Lösung zu erzielen ist, kann nicht die Sorge des Patienten sein - und zu Lasten seiner Gesundheit gehen.
Es gäbe da so einiges - von Krankenkassen zusammenlegen über die überflüssige und viel Geld verschluckende KV abschaffen. Aber da ist die Lobby zu groß - da hält man sich lieber an die „armen und dummen Versicherten und Patienten“.

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Wie eine Lösung zu erzielen ist, kann nicht die Sorge des
Patienten sein - und zu Lasten seiner Gesundheit gehen.

Da sitzt ein großer Denkfehler. Es ist Sache des Patienten. Und zwar in jenem Moment, an dem er eines schönen Sonntags die Wahlkabine betritt und sein Kreuzchen macht. Oder aber zu Hause bleibt.

Es gäbe da so einiges - von Krankenkassen zusammenlegen über
die überflüssige und viel Geld verschluckende KV abschaffen.

Ja, das ist der Traum bestimmter Politiker. Abschaffung der KV und dann Einzelverträge, damit der Arzt noch besser erpreßbar wird?

Aber da ist die Lobby zu groß - da hält man sich lieber an die
„armen und dummen Versicherten und Patienten“.

Ja, und eben an die Wähler, die jetzt die Folgen einer jahrelang verfehlten Gesundheitspolitik etwa von Ulla Schmidt und Lauterbach tragen müssen.

Und jetzt hören wir mit dem Thema auf, gelle?

Ja, und eben an die Wähler, die jetzt die Folgen einer
jahrelang verfehlten Gesundheitspolitik etwa von Ulla Schmidt
und Lauterbach tragen müssen.

Und jetzt hören wir mit dem Thema auf, gelle?

Gleich - um mal bei der Wahrheit zu bleiben, das, was die FDP jetzt und die CDU früher gemacht haben, ist und war kein Deut besser. Mal zur Info:

http://www.youtube.com/watch?v=1BtjbGzf11A

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