ist es nicht ganz legitim, beim Arzt für das eigene Kind (12 Jahre) ein Blutbild zu verlangen, mdB um Prüfung der Schildrüsenwerte und Eisenwert. Kind fühlt sich manchmal so schlapp körperlich (trotz gute Ernährung&schlank) und hat sehr oft kalte Hände und Füße.
Woran kann das denn liegen? Der Arzt sagt, das muss nichts zu bedeuten haben, solange keine anderen Symptome hinzukommen. Als Eltern wollen wir schon sicher gehen, dass ihm nichts fehlt, kein Vitaminmangel vorliegt, Schildrüse ok usw. Also dass er eben gesund ist. Ist eine Blutuntersuchung beim Kind sowas außergewöhnliches, und was, was man eher vermeiden sollte?
Als Erwachsener kann man beim Doc doch auch eine Blutuntersuchung verlangen mdB um Abnahme bestimmter Werte bspw auf Vitaminmangel und Schildrüse hin.
du sprichst ständig von „verlangen“: Du siehst den Arzt auch eher als Dienstleister, oder? Vielleicht hilft es dir, wenn du euch als Team verstehst, das schaut, dass es deinem Kind gut geht.
Bei der Anamnese und klinischen Untersuchung kann man auch schon auf einige pathologische Befunde schließen (z.B. zeigt sich ein erheblicher Eisenmangel in blassen Schleimhäuten u.ä. - dafür muss man Kinder nicht pieken). Möglicherweise hat der Arzt hier schon einiges rausgefunden, was ein abwartendes Verhalten rechtfertigen würde. Ich kann es nicht beurteilen.
Ich denke, diese unangenehmen Untersuchungen sollte man Kindern - soweit möglich - ersparen. Im schlimmsten Fall produziert man sich sonst Hypochonder oder Menschen, die Angst vorm Arzt haben und im Erwachsenenalter nicht mehr regelmäßg hingehen - mit den entsprechenden Konsequenzen.
Es ist jetzt auch nix Neues, dass man im Winter mal schlapp und müde ist und kalte Füße und Hände hat. Ich halte es für gefährlich, solche Dinge zur Krankheit zu stilisieren.
Wenn dein Kind das nur manchmal hat, würde ich - wenn es meins wäre - das weiter beobachten, ob sich das mit dem Frühling gibt. Schauen, dass es genügend Bewegung hat, nicht zu viel Fernsehen schaut, dass die Schlafhygiene stimmt etc. Mit der Ernährung habt ihr ja schon eine ganz wichtige Komponente gut abgedeckt.
danke Liete. Stimmt, das habe ich oft geschrieben, aber beruht vielleicht auch auf eigene schlechte Erfahrungen mit Ärzten. Sowas soll beim Kind vermieden werden. Andererseits möchte ich/wir natürlich das Beste fürs Kind. Dann heißt es wohl erstmal einfach „drauf vertrauen“
um das ‚Vertrauen müssen‘ kommst Du sowieso nicht rum - spätestens bei der Erklärung und Interpretation des Blutbildes könnte man Dir allen möglichen Nonsens erzählen, wenn man denn wollte.