Wissen ist Macht
Gut, aber was willst Du damit anfangen? Zur Interpretation
braucht’s Fachwissen um die Zusammenhänge und das Wissen um
das Krankheitsbild. Vielleicht würde ich das doch alles erst
mal mit meinem Arzt besprechen.
Das stimmt schon, muss ich ja auch, tue ich ja auch, denn die Ergebnisse aus dem Labor landen ja üblicherweise erstmal in der Hand des Arztes.
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser
)
Ich möchte eben, wenn es schon um MICH geht, auch Bescheid wissen, eine Kopie der Befunde haben.
Warum soll ich mich über MEINE Ergebnisse mit einem lapidaren Satz abspeisen lassen „na, ist alles in Ordnung“ oder „na, das Eisen ist ein wenig niedrig“?
Das ist wie mit dem Auto: ich stelle mein Auto auch nicht in die Werktstatt - nach mir die Sintflut.
Ich will auch wissen, was die da machen und wieso, weshalb, warum.
Wissen ist Macht - und nur wer Wissen hat, kann auch mitreden - und nur wer informiert ist, kann die Aussagen anderer auch einermaßen einordnen und bewerten.
So denke ich mir das.
Darüberhinaus interessiert es mich einfach, wie ICH „funktioniere“.
Es interessiert mich eben, wenn in meinem ureigensten Körper der und der Wert zu hoch oder zu niedrig ist und warum das so ist!
DAS, bittesehr, erklärt einem kein Arzt recht ausführlich - mangels unserer tollen ALDI-Medizin: alles schnell und billig!
Also bleibt dem mündigen Patienten nur übrig, sich die Infos übers Web zu beschaffen, einfach der Information wegen.
Und ganz simpel: worüber ich Bescheid weiß, das macht mir keine Angst mehr! Angst ist meist nur einfach ein Mangel an Information.
Ich will meine Daten ja nicht medizinisch selbst INTERPRETIEREN, sondern einfach nur wissen, welcher Wert warum und wie „funktioniert“.
Und dafür haben die Herren Ärzte weiß Gott keine Zeit. Leider.
Holger