immer wenn ich zu meiner Frauenärztin gehe, z.B. zur Krebsvorsorge, werde ich vor der Untersuchung von der Arzthelferin ins Labor geholt, und dort wird mir der Blutdruck gemessen. Aber irgendwie kann ich nicht nachvollziehen was Gynäkologie mit meinem Blutdruck zu tun hat. Mein HNO, mein Augenarzt, Zahnarzt und Orthopäde messen mir auch nie den Blutdruck. Nicht einmal mein Hausarzt macht dies regelmäßig.
Auf Nachfrage bekam ich von der Arzthelferin die Antwort, dass man das immer so mache. Also frage ich mich, warum das ausgerechnet beim Gynäkologen gemacht wird.
ich denke da weniger an eine Marotte. Wahrscheinlich würden alle schreien, wenn sie es nicht machen würde. Meine Gyns haben es bisher bei den Kontrollen immer gemacht. Da in den Beipackzetteln von hormonellen Verhütungsmitteln auf „Blutdruck“ hingewiesen wird, möchte ich schwer annehmen, dass dies einfach der Grund ist. Genauso wie das Wiegen.
Da in den
Beipackzetteln von hormonellen Verhütungsmitteln auf
„Blutdruck“ hingewiesen wird, möchte ich schwer annehmen, dass
dies einfach der Grund ist.
Also, das kann bei mir nicht der Grund sein. Ich nehme keine hormonellen Verhütungsmittel.
Also, das kann bei mir nicht der Grund sein. Ich nehme keine
hormonellen Verhütungsmittel.
Guten Morgen,
letzendlich wird beim Gyn die Trefferquote aber recht hoch sein. Ob nun Verhütung oder hormonelle Therapie. D.h. es ist einfacher, wenn die Damen sowas im Vorfeld abklären, damit dies beim Arzt selbst nicht noch Zeit schluckt. Reine Vermutung
viele Gynäkologen sehen sich „auch“ als Hausarzt, oft als erster Ansprechpartner bei allgemeinen Problemen. Blutdruckwerte sagen schon etwas aus (wenn sie danebenliegen). Ist nicht invasiv, schnell gemacht, manche Beschwerden lassen sich schneller einordnen, wenn man weiß, dass die Patientin einen niedrigen/hohen Blutdruck hat. Warum also nicht?
Und gerade hoher Blutdruck macht selten für den Patienten bemerkbare Beschwerden. Wenn der Arzt bei einer Routineuntersuchung also Hypertonie feststellt, umso besser. Sonst würde der Bluthochdruck vielleicht erst viel später diagnostiziert.
viele Gynäkologen sehen sich „auch“ als Hausarzt, oft als
erster Ansprechpartner bei allgemeinen Problemen.
Blutdruckwerte sagen schon etwas aus (wenn sie danebenliegen).
Ist nicht invasiv, schnell gemacht, manche Beschwerden
lassen sich schneller einordnen, wenn man weiß, dass die
Patientin einen niedrigen/hohen Blutdruck hat. Warum also
nicht?
Für das Feststellen von hohem oder niedrigem Blutdruck finde ich eine einmalig oder zweimalig im Jahr stattfindende Krebsvorsorge denkbar ungeeignet. Und zu einer Person, die ich nur ein-/zweimal im Jahr sehen, habe ich auch kein derart großes Vertrauensverhältnis, dass ich mit ihr allgemeine Probleme besprechen würde. Dafür hat man seinen Hausarzt und der ist meist Allgemeinmediziner oder Internist.
Wie bereits erwähnt, nicht einmal mein Hausarzt (Allgemeinarzt) mißt jedes Mal meinen Blutdruck, obwohl ich bei ihm wegen diverser anderer Erkrankungen regelmäßig aufkreuze.
Und gerade hoher Blutdruck macht selten für den Patienten
bemerkbare Beschwerden. Wenn der Arzt bei einer
Routineuntersuchung also Hypertonie feststellt, umso besser.
Sonst würde der Bluthochdruck vielleicht erst viel später
diagnostiziert.
Aber wäre es dann nicht konsequent wenn ALLE Ärzte den Blutdruck messen würden, also auch Hautärzte, HNO-Ärzte, Augenärzte, Orthopäden, Zahnärzte etc.? Warum also ausgerechnet Eine Gynäkologin als Fachärztin, andere Fachärzte jedoch nicht?
Für das Feststellen von hohem oder niedrigem Blutdruck finde
ich eine einmalig oder zweimalig im Jahr stattfindende
Krebsvorsorge denkbar ungeeignet.
Es wäre ein Indiz, näher nachzuforschen.
Und zu einer Person, die ich
nur ein-/zweimal im Jahr sehen, habe ich auch kein derart
großes Vertrauensverhältnis, dass ich mit ihr allgemeine
Probleme besprechen würde. Dafür hat man seinen Hausarzt und
der ist meist Allgemeinmediziner oder Internist.
Ist doch gut, wenn noch jemand ein halbes Auge auf ein mögliches Problem wirft.
Wie bereits erwähnt, nicht einmal mein Hausarzt
(Allgemeinarzt) mißt jedes Mal meinen Blutdruck, obwohl ich
bei ihm wegen diverser anderer Erkrankungen regelmäßig
aufkreuze.
Dann ist das vielleicht eher ein Problem deines Hausarztes.
Aber wäre es dann nicht konsequent wenn ALLE Ärzte den
Blutdruck messen würden, also auch Hautärzte, HNO-Ärzte,
Augenärzte, Orthopäden, Zahnärzte etc.?
; Warum also
ausgerechnet Eine Gynäkologin als Fachärztin, andere Fachärzte
jedoch nicht?
Weil deine Gynäkologin vielleicht ihre Beruf anders sieht? Ihre Verantwortung gegenüber dem ganzen Patienten?
Normalerweise gehst du zum Orthopäden nur, wenn ein begrenztes Problem vorliegt. Zum Gynäkologen geht man regelmäßig ( oft alle 6 Monate oder alle Jahre einmal), da macht das mehr Sinn, als das eine Mal (mit Nachfolgeuntersuchungen) beim HNO oder Orthopäden.
Es gibt Leute, die gehen NUR zum Gynäkologen regelmäßig (ist z.B. bei mir so).
Weil deine Gynäkologin vielleicht ihre Beruf anders sieht?
Ihre Verantwortung gegenüber dem ganzen Patienten?
Das ist dann wahrscheinlich auch der Grund warum die Zeit des Blutdruck messens von der Arzthelferin immer dazu genutzt wird, mir gleichzeitig IGEL-Leistungen anzupreisen.
Es gibt Leute, die gehen NUR zum Gynäkologen regelmäßig (ist
z.B. bei mir so).
Was, Du gehst nicht regelmäßig zum Zahnarzt? Sollte man auch (halb-)jährlich machen, genauso wie der jährliche Termin beim Hautarzt zur Hautkrebsvorsorge. Alles Gelegenheiten zum Blutdruck messen.
Meine Frauenärztin bzw. ihre Arzthelferin macht das auch immer
bei jeden halbjährlichen Untersuchung.
Ist ja kein Beinbruch, das da kurz der Blutdruck mit gemessen
wird, schaden kanns ja wohl nicht.
Ich verstehe den Sinn nicht, wenn ich sowieso regelmäßig wegen anderer Erkrankungen zu meinem Hausarzt muss und dieser meinen Blutdruck messen kann. Außerdem finde ich die Situation bei meiner Frauenärztin äußerst erzwungen, wenn mir dann im Labor gleichzeitig IGEL-Leistungen aufgeschwatzt werden.
Ich verstehe den Sinn nicht, wenn ich sowieso regelmäßig wegen
anderer Erkrankungen zu meinem Hausarzt muss und dieser meinen
Blutdruck messen kann. Außerdem finde ich die Situation bei
meiner Frauenärztin äußerst erzwungen, wenn mir dann im Labor
gleichzeitig IGEL-Leistungen aufgeschwatzt werden.
Dann nenn´das Kind doch endlich mal beim Namen. Dein Misstrauen besteht nicht gegenüber dem Sinn oder Unsinn eines Blutdruckchecks beim Frauenarzt. Du hast vielmehr den Verdacht, dass der Check benutzt wird, um dir zusätzliche Leistungen aufzuschwatzen. Vielleicht hast du sogar das Gefühl, dass es sich bereits bei dem Check um eine solche Leistung handelt.
Hättest du die Frage so gestellt, hättest du wahrscheinlich auch Antworten bekommen, die du hören wolltest.
die banale Frage, warum eine Gynäkologin den Blutdruck ihrer Patientinnen messen lässt, kann als hinreichend beantwortet angesehen werden und bedarf m.E. keiner weiteren, das Brett füllenden Erörterung.