Volumenmangel - hypovolämischer Schock
Tag oder besser N’Abend,
Die Blutmenge wird sehr schnell wieder auf 5-6 Liter erhöht
und zwar durch Flüssigkeit.
Nach welcher Unterbrechung soll es wieder erhöht werden?
Oh das geht recht schnell und zwar so schnell es geht.
3 Liter Blut sind eine so deutliche Hypovolämie (also ein zu kleines Blutvolumen), das es zu einem Volumenmangelschock (hypovolämischer Schock) kommt.
Wird das nicht innerhalb kürzerer Zeit augeglichen, dann stirbt der Mensch.
Ob kürzeste Zeit jetzt eine halbe Stunde oder auch zwei sind, weiß ich nicht genau. Allerdings machen zum Beispiel die Nieren das im Zweifel nicht sehr lange mit.
Das ist so, wie wenn ich eine dicke Suppe mit Wasser auffülle,
dann hab ich eine deutlich dünnere Suppe.
Das heißt was mit Blutmangel gemeint ist, ist in der Regel ein
Mangel an roten Blutkörperchen.
Ich dachte, das sei die Blut_armut_
Ja - da hast du recht, aber das liegt auch daran, das es das was du beschreibst nur als akuten Notfall gibt und um zu überleben sorgt der Körper schnell wenigstens für genug Volumen
Sie hat überhaupt kein Blut verloren (ungeahtet natürlich des
normalen Verlusts bei der Menstruation). Es soll beim Arzt
einfach festgestellt worden sein, daß sie eine geringere Menge
Blut hat. Außerdem habe sie noch Eisen- und Sauerstoffmangel,
aber das steht ja mit dem Blutmangel in Verbindung.
Ähem - tja?!
Das geht so nicht!
Man kann beim lebenden Menschen nicht feststellen, wieviel Blut er hat, man kann das allerhöchstens aufgrund von Erfahrungen schätzen und auf 3 Liter zu schätzen, gibt keine Lebensfähigkeit her.
Ich versuch mal das zu erklären.
Wir haben in unseren Gefäßen, die ja einen ziemlich geschlossenen Kreislauf bilden Platz für ca. 25 Liter Blut.
Da die Gefäße eine gewisse Wandspannung halten, kommen wir mit 5-7 Litern aus und haben dafür die Möglichkeit verschieden hohen Blutdruck zu haben und Blut an verschiedene Stellen des Körpers vermehrt oder vermindert hinzuschicken. Das ist sinnvoll für die Leistungsanpassung.
Wenn ich jetzt 2 Liter Blut weniger habe, bekomme ich Probleme, damit meinen Blutdruck aufrecht zu erhalten. Und die Sauerstoffversorgung ist auch nicht gut. Leistungsanpassung kann nicht mehr stattfinden.
Jetzt könntest du sagen (hast du weiter oben ja auch), das könnte doch angeboren sein und dann hat sich der Körper darauf eingestellt.
Es gibt aber im Körper ein sehr kompliziertes Netz aus hormoneller und nervaler Regulation, in Kombination mit chemischen Grundregeln und Grundgesetzen und die regeln u.a. Blutmenge, Blutviskosität, osmotische Drücke, Sauerstoff- bzw. Kohlendioxidgehalt des Blutes und des Gewebes und und und.
Ich kann mir nicht vorstellen, das es eine Krankheit gibt, bei der das alles nicht regelrecht funktioniert und der Mensch trotzdem überlebt.
So jemand wäre als Kind nicht überlebensfähig.
(Verzeih die Härte und wenn mir jemand einen Krankheitsnamen nennt, bei dem das möglich ist leiste ich öffentlich Abbitte.)
Vielleicht googelst du zu den Begriffen oben, da gibt es sicher noch Seiten, die das besser erklären als ich.
Frag sie doch mal nach ihren Blutwerten (also nicht Menge, sondern Zusammensetzung), vielleicht kann man ja damit qualifizierter was anfangen.
Wenn du die nicht hier reinsetzen willst, kannst du mir die auch gerne mailen.
Gruß
Kerstin