Hallo,
wenn man Blut spendet, sollte das Blut keine Krankheiten bzw. Supstanzen enthalten, die den gespendetem Schaden kann.
Wie wird kontrolliert, dass das Blut einwandfrei ist?
Wird alles vor Ort überprüft?
Schöne Grüße,
Philipp.
Hallo,
wenn man Blut spendet, sollte das Blut keine Krankheiten bzw. Supstanzen enthalten, die den gespendetem Schaden kann.
Wie wird kontrolliert, dass das Blut einwandfrei ist?
Wird alles vor Ort überprüft?
Schöne Grüße,
Philipp.
Hi,
guckst du hier
http://www.drk-blutspende.de/videolounge/der_weg_des…
und hier
http://de.wikipedia.org/wiki/Blutspende#Laboruntersu…
Viel Spaß
Kontrolliert wirds schon, aber wie genau man es nimmt ist eine andere Sache. Die Kontrolle wird erstmaligst durchgeführt und dann in bestimmten Abständen, wenn man regelmäßig spendet.
Ich kannte leider Leute, die drogensüchtig sind und ihr Blut spendeten. AIDS glaube ich nicht dass sie es hatten, aber Junkies sind die. Vermutlich waren die zur Zeit der ersten Kontrolle clean und später nicht mehr. Auf jeden Fall haben die Blut fürs Geld gespendet.
Der- oder Diejenige der/die deren Blut bekommt hat auch einen Dosis Schmerzmittel in Form von THC inklusive.
Es gibt ein gesetzlich festgelegtes Programm von Tests, die an jeder einzelnen Spende durchgeführt werden müssen, bevor sie zur Transfusion frei gegeben werden darf. Der oder diejenige die die Freigabe macht, ist vom Gesetz her unabhängig und an keine Weisung z.B. des Arbeitgebers gebunden.
Alle verwendeten Tests müssen staatlich zugelassen sein. Die Blutspendedienste beteiligen sich regelmäßig an Ringversuchen, um Probleme des Labors im Umgang mit den verwendeten Methoden zu erkennen. Wenn die Ringversuche mehrfach nicht bestanden werden, hat das Konsequenzen für die Lizenz Blut zu sammeln. Wenn Blutspenden für die Produktion von Konzentraten verwendet werden, tritt das „look back“ Verfahren in Kraft. Die Spenden dürfen erst für die Produktion verwendet werden, wenn die nachfolgende Spende desselben Spenders einwandfrei war. Dies, damit eine eventuelle Neuinfektion z.B. mit HIV, die bei der vorangegangenen Spende noch nicht erkannt werden konnte, ausgeschlossen wird.
Wenn PTCA von haarsträubenden Vorgängen weiss, aber nichts unternommen hat, hat sie/er evtll gegen ihr/sein Berufsethos verstoßen.
Udo Becker
Ich bin kein Arzt.
Ich weiß aber was ich gesehen habe.
Hallo
Ich kannte leider Leute, die drogensüchtig sind und ihr Blut
spendeten. AIDS glaube ich nicht dass sie es hatten, aber
Junkies sind die.
Man sieht den Spendern ja nicht unbedingt an, dass sie süchtig sind. Deshalb darf man als Blutspender ja jedesmal einen Bogen mit Gesundheitsfragen ausfüllen. Wenn dabei einer lügt, dann ist das zwar moralisch verwerflich, aber für die Organisation, die die Blutspende durchführt, nicht überprüfbar.
Vermutlich waren die zur Zeit der ersten
Kontrolle clean und später nicht mehr.
Es wäre etwas viel verlangt (und auch unnötig) JEDE Blutspende auf evtl. Drogen- oder Medikamentenrückstände zu untersuchen. Dann wären Blutprodukte nahezu unbezahlbar. Sie werden aber immer auf die entsprechenden Antikörper gegen HIV und Hepatitis untersucht.
Der- oder Diejenige der/die deren Blut bekommt hat auch einen
Dosis Schmerzmittel in Form von THC inklusive.
Blödsinn! Das gespendete Blut wird aufbereitet und dann werden die zellulären von den plasmatischen Anteilen getrennt. DAs was man allgemein als „Bluttransfusion“ kennt, sind in der Regel Erythrocytenkonzentrate d.h. rote Blutkörperchen. Medikamenten- oder Drogenrückstände befinden sich aber im Plasma.
Und selbst wenn die entsprechenden Spender tatsächlich Plasma gespendet hätten und dies in den entsprechenden Untersuchungen nicht aufgefallen wäre, dann wären die Rückstände im verabreichten Plasma auch nur gering vorhanden, weil Plasma gepoolt wird (d.h. das Plasma von mehreren Spendern wird gemischt und daraus werden die Plasmabeutel gemacht, die der Patient dann kriegt).
Fazit: Blutprodukte sind in Deutschland relativ sicher. Eine 100%ige Sicherheit gibt es nicht, da vom Zeitpunkt der Infektion bis zum Auftreten von Antikörpern im Blut (nur diese werden untersucht) bis zu 3 Monate vergehen können. Eine frische Infektion beispielsweise mit HIV kann also NICHT nachgewiesen werden. Deshalb werden Spenden normalerweise erst freigegeben, wenn das Blut des Spenders auch in der nächsten Kontrolle keine Antikörper gegen die getesteten Infektionen aufweist.
Viele Grüße,
aureel