Hallo,
ich hoffe es sind Pfleger o. Ärzte unter euch… Mein Vater bekam heute ein künstliches Hüftgelenk. Sein Wundverband blutet ständig durch, die Drainage fördert kaum etwas… Sie wurde bereits gewechselt, doch nichts hilft. Die Ärzte sagen sie sei verstopft und das Blut muss nun über die Wunde raus,das wäre ok.
Ist das so? Macht das nichts? Ich hab Angst bekommen als ich die verblutete Wunde sah…
Hallo,
ich hoffe deinen Vater geht es schon am 2. postoperativen Tag besser und die Blutung ist evtl. auch etwas rückläufiger. Nach so einer großen Op ist eine Blutung in diesen Ausmaß normal. Das es mit der Drainage nicht so klappt ist schade. Wichtig ist das die Wundflüssigkeit/ Blutung heraus tritt. Hilfreich ist auch eine Manuelle Lymphdrainage, wobei der Verband dran bleiben kann. Sollte es sich zu einen festen Hämatom entwickeln, kann es sein, das dein Vater noch einmal in den Op muss. Man sagt: das Hämatom wird ausgeräumt, was sehr sinnvoll ist, bezügl. der Wundheilung.
Bitte vergiß nicht, es war eine große Op und da ist nicht gleich alles schick. Blutung, Schwellung und Schmerzen begleiten deinen Vater eine Zeit lang. Lass dir das Op-Verfahren vom Stationarzt erklären, dann sind für dich die Nachwehen verständlichern und minimiert deine Sorge evtl. LG Konstanze
(kein Arzt/ Kein Pfleger/ Kein HP) 20 Jahre Klinikarbeit mit und am Patienten (ITS, Gyn, Orthopädie, Chirurgie)