Frau X, 47, seit 12 Jahren im Wachkoma, hat Blut im Stuhl. Arzt fordert €160,00 für Blutuntersuchung weil DAK diese nicht zahlt(?), ansonsten ab ins Krankenhaus.
Ist dieses Arzt-Verhalten ok?
Vielen Dank.
Frau X, 47, seit 12 Jahren im Wachkoma, hat Blut im Stuhl. Arzt fordert €160,00 für Blutuntersuchung weil DAK diese nicht zahlt(?), ansonsten ab ins Krankenhaus.
Ist dieses Arzt-Verhalten ok?
Vielen Dank.
Hallo!
Was soll er denn machen? Aus eigener Tasche bezahlen? Der nimmt das Geld nicht, sondern das Labor…
Gruß
Hallo Siggi !
Deine Frage ist so einfach nicht zu beantworten. So müsste man z.B. wissen, WELCHE Blutuntersuchung hier gemeint ist.
Aus meiner Sicht muss vielmehr überlegt werden, warum man Frau X bei Blut im Stuhl nicht umgehend ins Krankenhaus eingewiesen hat. Aus meiner Sicht wäre dieses (sofern keine Patientenverfügung vorliegt, wo sich die Patientin dagegen ausgesprochen hat) absolut indiziert, da eine ambulante Diagnostik und Behandlung bei einer Wachkoma-Patientin kaum möglich sein dürfte.
Gruß Kai
Hallo,
Blut im Stuhl stellt eigentlich immer eine - wenn auch zunächst erstmal keine dramatische - Notfallsituation dar. Die Blutungsursache sollte festgestellt werden und sowas passiert im Krankenhaus.
Ist sichtbares Blut abgeführt worden, dann ist erstmal offensichtlich (da sichtbar) das ein möglicher Blutverlust feststeht und dieser müsste mittels Labor untersucht werden. Und meines Wissen zahlt das dann die Krankenkasse, da notfallmäßig und zur Diagnostik dazugehörend.
Und hier in diesem Forum sagte jemand ein kleines Blutbild würde ca. 6 oder 7,- Euro kosten. Ich weiss jetzt nicht woher die 160,- herkommen sollten. Frau X. sollte in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Dann eine Magen/Darmspieglung machen lassen. Das ist nach der Laboruntersuchung und einer Sonographie eigentlich so das übliche (Ursache herrausfinden).
GDA
Hallo, medstud1234, danke für die Antworten und die aller anderen. Niemand verlangt, dass ein Arzt Kosten für einen Patienten trägt. Hier geht es ausschl. darum, ob eine Krankenkasse trotz eines solchen Befundes wirklich nicht die Blutuntersuchung zahlt/zahlen muss oder aber, diese völlig sinnlos ist.
M.E. ist es doch absurd, von einer Wachkoma-Patientin, die von einem bescheidenen „Taschengeld“ lebt, wovon schon viele andere Dinge im Heim bezahlt werden müssen, für eine Blutuntersuchung mehr zu fordern, als das Geld, was für einen ganzen Monat zur Verfügung steht.