Hallo,
wer kann mir erklären wie ein 6 Wochen alter Säugling eine Blutvergiftung ohne äußere Verletzungen bekommen kann.Da ich selber 2 kinder habe,interessiert mich das sehr.Wer kann mir da bei helfen?
Danke und Grüße Steffi
Der Begriff wahrscheinlich…
Hi Steffi,
das liegt wahrscheinlich daran, dass das, was gemeinhin als „Blutvergiftung“ bezeichnet wird, gar keine ist. Der berühmte rote Streifen ist nämlich eine vergleichsweise harmlose Lymphangitis, also Lymphbahnenentzündung. Als Laie hört man „Blutvergiftung“ und denkt an den roten Streifen, gemeint ist aber die echte Blutvergiftung, medizinisch Sepsis. Das ist ein schweres Krankheitsbild infolge einer generalisierten Entzündungsreaktion. Die Bakterien müssen dabei nicht über eine Wunde in den Körper gelangen. Bei http://de.wikipedia.org/wiki/Sepsis findest Du mehr Infos. Kriegen kann das jeder, es müssen aber viele Sachen zusammenkommen, damit dass dann so schlimm werden kann.
Alles klar?
Dennis
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Oder aber:
Hi!
Neugeborene gelten allgemein als Sepsis = Blutvergiftungs gefährdet, was nach Linderkamp schon von kleinen Hautpusteln ausgehen kann.
Nabelinfekte können auch sein und ganz klassisch die Neugeborenensepsis durch hierfür typische Bakterien, nämlich „Streptococcus agalactiae“. Die besiedeln oftmals die Vagina. Typischerweise kommt es meist jedoch zu einem sehr frühen Ausbruch, ein späterer nach Tagen oder Wochen ist seltener. Siehe zum Beispiel hier: http://www.zct-berlin.de/klinik.praxis/streptoAgalac… oder einfach mal unter „Neugeborenensepsis“ googlen.
Gruß
Peter
Hallo,
danke für Ihre Antwort,in der kinderklinik hatte man der Mutter gesagt,das daß über die Luft gekommen ist.Der junge war seidt der Geburt ein ununterbrochenes Schreikind,und auf einmal hatte sich das geändert.keinen hunger,schlief ständig,hat nur noch ganz leiße gewimmert.wäre die mutter nicht auf anraten der Habamme in das Krankenhaus hätte der junge am morgen nicht mehr gelebt. sagte man ihr im Krankenhaus.Unverständlich ist allerdings für mich,dieße Aussage durch die Luft oder angesteckt bei anderen.man kann doch das Kind nicht einsperren,die Mutter macht sich heftige Vorwürfe,was ich sehr nachvollziehen kann,da er übersäht mit schläuchen ist.Danke für ihre Antwort.Hat mir sehr weiter geholfen.Grüße steffi
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Hallo Dennis,
danke für Ihre Antwort.In der Kinderklinik sagte man der Mutter das daß eine Blutvergiftung ist.Und hätte die Hebamme nachts nicht gesagt das sie Ihn in die Kinderklinik fahren soll,hätte der Junge am Morgen nicht mehr gelebt.Und das dieße Blutvergiftung durch die Luft und bei anderen Personen käme.ich kann das nicht so recht glauben,den dann hätten das meine Kinder a auch,zumindest die kleine,die erst 8 monate alt ist.Man kann doch das Kind nicht in Watte packen und einsperren.Die mutter macht sich jetzt heftige Vorwürfe.Ich habe davon noch nie gehört gehabt,aber danke für Ihre Infos haben mir sehr weitergeholfen.
grüße steffi
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Hallo steffi.
Und das dieße
Blutvergiftung durch die Luft und bei anderen Personen
käme.ich kann das nicht so recht glauben,den dann hätten das
meine Kinder a auch,zumindest die kleine,die erst 8 monate alt
ist.
Das ist aber durchaus plausibel. Beim Versuch Fachsprache zu vermeiden kommen leider immer wieder mal so seltsame Aussagen zustande. Gemeint ist hier eine Tröpfcheninfektion. D.h. der Erreger wird in einer Art
Tröpfchennebel (Aerosol) transportiert. Eine gute Methode dieses Aerosol zu erzeugen ist Husten, Niesen oder Ausatmen, willsagen: passiert dauernd und überall. Warum werden dann nicht alle
Leute dauernd krank? Weil der Zustand des persönlichen Immunsystems bestimmt, ob die Erreger gleich platt gemacht werden oder sich so vermehren können, dass eine Krankheit entsteht. Deswegen ist Deine Kleine gesund und das andere Kind leider nicht.
Man kann doch das Kind nicht in Watte packen und
einsperren. Die mutter macht sich jetzt heftige Vorwürfe.
Dafür gibt es überhaupt keinen Grund, vergleiche das andere Posting in diesem Thread. Das das Kind erkrankte ist schlicht und einfach Pech. Sozusagen eine Verkettung unglücklicher Umstände: da ist so ein Säugling mit seinem unerfahrenen Immunsystem, vielleicht boxt das gerade mit irgendeinem harmlosen Virus und ist deswegen schon ein bisschen angeschlagen, und jetzt kommt ein gesunder Erwachsener vorbei, der blöderweise gerade einen Keim um sich rum verbreitet, der dem Kleinen richtig gefährlich wird.
Davor kann man niemanden schützen, es sei denn man sperrt ihn wirklich in eine aseptische Umgebung. Und anders herum: jeder Mensch muss in der Auseinandersetzung mit der mikrobiellen Umgebung sein Immunsystem „ausbilden“. Es gibt sogar Hinweise, dass es ansonsten gehäuft zu Allergien kommen kann. Statistisch gesehen ist eine solche Sepsis trotzdem sehr selten. Dem kranken Kind hilft das natürlich wenig, aber m.E. muss man aus diesem Fall jetzt keine Konsequenzen für die Lebensführung ziehen. Andere Risiken sind viel größer und ihnen ist leicht vorzubeugen, trotzdem habt Ihr -so wie die meisten- bestimmt keinen Rauchmelder in der Wohnung. Nur mal als Beispiel.
Ich
habe davon noch nie gehört gehabt,aber danke für Ihre Infos
haben mir sehr weitergeholfen.
Das freut mich.
Gruß Dennis
grüße steffi
Hi Steffi,
das liegt wahrscheinlich daran, dass das, was gemeinhin als
„Blutvergiftung“ bezeichnet wird, gar keine ist. Der berühmte
rote Streifen ist nämlich eine vergleichsweise harmlose
Lymphangitis, also Lymphbahnenentzündung. Als Laie hört man
„Blutvergiftung“ und denkt an den roten Streifen, gemeint ist
aber die echte Blutvergiftung, medizinisch Sepsis. Das ist ein
schweres Krankheitsbild infolge einer generalisierten
Entzündungsreaktion. Die Bakterien müssen dabei nicht über
eine Wunde in den Körper gelangen. Bei
http://de.wikipedia.org/wiki/Sepsis findest Du mehr Infos.
Kriegen kann das jeder, es müssen aber viele Sachen
zusammenkommen, damit dass dann so schlimm werden kann.Alles klar?
DennisHallo,
wer kann mir erklären wie ein 6 Wochen alter Säugling eine
Blutvergiftung ohne äußere Verletzungen bekommen kann.Da ich
selber 2 kinder habe,interessiert mich das sehr.Wer kann mir
da bei helfen?
Danke und Grüße Steffi
Hi Steffi!
Ich denke, die Mutter muß sich üüüberhaupt keine Vorwürfe machen: es waren einfach zwei zur gleichen Zeit am falschen Ort: ein ganz ganz kleines Kind mit noch praktisch gar nicht trainiertem Abwehrsystem und ein fieser Keim, der dieses Abwehrsystem überlistet hat. Wenn es dumm läuft, reicht für sowas, daß Tante Erna ordentlich verrotzt ist und den Familienzuwachs sehen will. Zum Glück sind solche Ereignisse ja aber selten, sonst wäre die Menschheit schon ausgestorben.
Ganz im Gegenteil: die Mutter ist zu loben dafür, daß sie den Unterschied im Befinden des Kindes erkannt und rechtzeitig fachkundige Hilfe hinzugezogen hat, was ja wie bereits gesagt wurde wohl das Leben ihres Kindes gerettet hat.
Das würde ich ihr sagen.
Gruß
Peter
Hallo Peter72,
danke für ihren Ratschlag und Ih einfühlungsvermögen.Das habe ich der Mutter auch schon gesagt,abe im Moment prallt alles an Ihr ab.Auf einer Seite klar und Verständlich,sie macht sich einfach nur noch sorgen.Auf der anderen Seite,wirkt sie etwas leicht depressiv.Aber auch ich denke,das daß bald vorbei sein wird,dem Jungen geht es ja wieder so gut,das er schon 1 std. an die luft dufte.Und sich Ihe Stimmung so ganz langsam stabilisiert.we macht sich keine Sorgen wenn die Kinde krrank sind und in die Klinik sogar müßen.Vielen Danl für Ihre tröstenden Worte.
Grüße steffi
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