Daddys BMW hat wiedermal ein mittelschweres Problem: Der Leerlaufregler (im Prinzip ein T-Stück im Ansaugtrakt) verabschiedet sich regelmässig, ein Abdichten is kaum bis gar nich möglich. Gibts irgend eine Möglichkeit bzw ein Mittelchen, den Regler in dne Schlauch einzukleben? Silikon od Acryl sind nich meiner Meinung nach nich erste Wahl, aber gibts was ähnliches wie „Bärenscheisse“ (umgangssprachlich für Motordichtmasse, eben braunes Zeug, zu DDR-Zeiten).
Es handelt sich um einen E30, BJ 91, Motor M20, 2.0 l, 130 PS
Gruss
Mutschy,
der langsam die Nase von der Karre voll hat…
hmmh na ja an ner 15jährigen Karre musst halt damit rechnen, dass sich einige Bauteile verabschieden, aber ich denke du meinst wohl die Gummimanschette zwischen Luftfilterbox und Leerlaufregler. Kostet ja ned die Welt das Teil, musst ich bei meinem E30er auch mal ersetzen, kannst sogar selber machen. Kostenpunkt 20-30 Stei (15 Euro)! Schon amüsant, dass die Deutschen alles flicken wollen! Manchmal hilft einfach nur noch ein Neuteil…
hmmh na ja an ner 15jährigen Karre musst halt damit rechnen,
dass sich einige Bauteile verabschieden, aber ich denke du
meinst wohl die Gummimanschette zwischen Luftfilterbox und
Leerlaufregler.
Is nich miene Muchte, sondern die meines Daddys. Ich hab ihn ja davon abgeraten, aber alte Menschen werden wunderlich…
Kostet ja ned die Welt das Teil, musst ich bei
meinem E30er auch mal ersetzen, kannst sogar selber machen.
Das Teil an sich is ja nich das Problem, die Stelle dicht zu kriegen, da liegt der Hase im Pfeffer.
Kostenpunkt 20-30 Stei (15 Euro)! Schon amüsant, dass die
Deutschen alles flicken wollen!
Na und? Wir (mein Daddy u ich) sind halt nich in ner Wegwerfgesellschaft aufgewachsen. Und solange sich irgendwas nochmal aufarbeiten lässt, wird es aufgearbeitet. Punkt.
Na und? Wir (mein Daddy u ich) sind halt nich in ner
Wegwerfgesellschaft aufgewachsen.
Ich auch nicht.
Und solange sich irgendwas
nochmal aufarbeiten lässt, wird es aufgearbeitet. Punkt.
Man soll es aber nicht übertreiben,
wenn man sehr viele solcher Basteleien macht,
hat man irgendwann mal ein sehr unzuverlässiges Auto, wo man jedes Wochenende den Pfusch von 4 Wochen früher in Ordnung bringen muss.
Und ich will wetten, irgendwann kaufst du trotzdem einen neuen Schlauch!!!
Und weil Du die Wegwerfgesellschaft so ansprichst:frowning:Die mich manchmal auch gewaltig nervt)
Auch in der DDR war es eigentlich nicht vorgesehen, dass jedes Verschleissteil 5x aufgearbeitet oder geflickt wird.
Es wurde eine bestimmte Anzahl von Fahrzeugen verkauft, mit einer vorraussichtlichen Lebensdauer von meinetwegen 10 Jahren.
Schlaue Leute haben dann auch errechnet, wieviel welcher Ersatzteile immer benötigt werden, und die Rechnung war sicher nicht falsch.
Das Problem war halt nur, dass die Autos niemals verschrottet wurden, sondern immer wieder auch nach Ablauf der eigentlich vorgesehenen Lebensdauer mit Ersatzteilen neu aufgebaut wurden.
Normalerweise war das verboten, aber es hat sich niemand daran gehalten.
Dadurch war der Ersatzteilbedarf natürlich höher als die „geplante“ Menge, und es gab Lieferschwierigkeiten.
Das führte dann auch dazu, dass teilweise nur noch zusammengebastelter Schrott auf den Strassen herumgefahren ist.
Na und? Wir (mein Daddy u ich) sind halt nich in ner
Wegwerfgesellschaft aufgewachsen. Und solange sich irgendwas
nochmal aufarbeiten lässt, wird es aufgearbeitet. Punkt.
Manchmal hilft einfach nur noch ein Neuteil…
Es macht aber nicht immer Sinn etwas aufzuarbeiten !!
Gummi altert und wird porös und brüchig. Nach Jahren hast du ein Teil mit ganz anderen Materialeigenschaften, welches für den Verwendungszweck nicht mehr brauchbar ist !!
Dann gibt es viele alte Geräte, welche, nach heutigen Massstäben, einfach zu viel Energie benötigten. Da ist ein Ersatz auch sinnvoller als eine Reparatur und die Neuanschaffung macht sich über die geringeren Betriebskosten wieder bezahlt.
Allerdings gibt es dazu keine allgemein gültigen Regeln, man muss das von Fall zu Fall auch mal nachrechnen.