BMW in Winter

Hallo,

ich bin jung, bin 3 von 4 malen heil durch den Wintergekommen
und will mir demnächst einen 5er zulegen.
Jetzt habe ich schon so viel gelesen und bin mir immernoch nich
ganz sicher ob ich in unserem schönen Sauerland nich doch nen Allrad nehmen sollte. Weil dann kann ich auch n A6 Quattro nehmn.
Ists wirklich noch so schlimm mit den Hecktrieblern im Winter?
So wies manche Leute schildern müsstens im Winter bei 10 Unfällen mind. 8 Hecktriebler, 1 Fronttriebler und 1 Hecktriebler der nich fahren kann, sein.
Aber ESP und Co sollten bei „respektvoller“ Fahrweise im Winter doch
einen Hecktriebler nicht all zu schlecht darstellen lassen, oder?

Bin auf Interressante Meinungen gespannt.

MfG
Andre

Sorry für den R-Fehler im Betreff *schäm

Moinmoin!

Dass Hecktriebler ein sensibles Popometer u nen noch sensibleren Gasfuß benötigen, DAS war einmal :frowning:

Heutzutage sind Hecktriebler im Winter fast genauso unproblematisch wie Fronttriebler. Auch aufgrund der elektronischen Helferlein, die es so gibt. Mit Opas E21 (BJ81) wars noch lustig, da ging richtg was. Auch mitm E30 Cabrio von Papa (BJ91) machts Spass, zu driften, aber ab E36 (BJ96) fehlt was…

Wenn du dir nen 5er zulegen willst u es nich grade ein 518i von anno dunnemals is, wird er elektronische Helferlein an Bord haben.

Denk aber dran, dass biem Hecktriebler naturgemäß weniger Last als beim Fronttriebler auf der Hinterachse is, weil ja der Motor so oder so vorne is.

Wenn du die Option auf nen guten Quattro hast, nimm den Quattro. Egal, wo du wohnst :smile: Dem (grade von Audi) können weder reine Front- noch Hecktriebler das Wasser reichen. Ich hatte seinerzeit die Möglichkeit, nen Audi 90 quattro zu bewegen. Einfach nur geil…

Gruss

Mutschy

Danke für die Info.
Nen 5er (530d) will ich haben, weil der z.zt. am wenigsten Verbraucht und auch sonst sehr sportlich ist. Der A6 verbraucht mir da zu viel, grad wegen dem Allrad. Aber die Wintertauglichkeit ist nunmal nich zu verachten. Und weil sich in der Umgebung noch das Vorurteil hält, das Hecktrieblier schlechte Winterautos sind, hätte mich sowas eher vom Hecktrieblier wegebracht.

MfG

Danke für die Info.

Keine Ursache :smile:

Nen 5er (530d) will ich haben, weil der z.zt. am wenigsten
Verbraucht und auch sonst sehr sportlich ist. Der A6
verbraucht mir da zu viel, grad wegen dem Allrad.

Bei durchgehend sportlicher Fahrweise dürften sich die Verbräuche aber nich allzuviel geben, der EuroMix is auf ökologische, nich sportliche Fahrweise ausgelegt. Und dann schlägt der Zeiger wieder Richtung Quattro, zumal die vier angetriebenen Räder auch ne gewisse Sicherheitsreserve beinhalten, auch wenn die Physik nich auszuheblen is, lassen sich gewisse Phänomene mit nem Quattro besser kontrollieren.

Wenn du die Möglichkeit hast, geh mal mit nem Ford Sierra im Winter auf Tour, der hinten komplett leergeräumt (Sitzbank raus, Kofferram leer, also sehr wenig Last auf der Hinterachse) is. DAS DING is ne echte Heckschleuder :smiley:

Aber die
Wintertauglichkeit ist nunmal nich zu verachten. Und weil sich
in der Umgebung noch das Vorurteil hält, das Hecktrieblier
schlechte Winterautos sind, hätte mich sowas eher vom
Hecktrieblier wegebracht.

Es gibt noch weitaus mehr Vorurteile bzgl Hecktrieblern, als du evtl denkst. Aber es gibt auch Gegner des reinen Frontantriebs. Fahrzeuge mit zuschaltbarem Allrad sind ja auch nur n Kompromiss, da die zusätzliche Last fürn Allradantrieb trotzdem immer mitgeschleppt wird, woraus schlussendlich auch teilweise der Mehrverbrusch resultiert.

Mein persönlicher Favorit ist u bleibt der Allrad-Antrieb von Audi, auch wenn ich mir nie ein damit ausgestattetes familientaugliches Auto leisten kann. Aber Träumen wird ja noch erlaubt sein :smiley:

MfG

Gruss

Mutschy

Nen 5er (530d) will ich haben,

Besorg dir den 530xd und gut ist.

Bei dem Preis sollte das x immer drin sein. Hab nen 330xd
und kann das x nur wärmstens empfehlen.

Gruß
Stefan

Hallo!

Also ich würde das mal so ausdrücken:
So ein 5er BMW ist schon ein schönes Auto.
Wenn wirklich mal viel Schnee auf der Strasse liegen sollte, ist man natürlich mit einem Golf oder so besser dran, weil frontgetriebene Fahrzeuge da einfacher zu beherschen sind.
Aber, mal ehrlich gesagt, wie oft gibt es zugeschneite Straßen?
Bei uns hier im Erzgebirge war das diesen Winter ein einziger Tag.

Und wenn man auf dem 5er gute Winterreifen drauf hat, kommt man auch ganz gut zurecht.
Im Notfall kann man sich auch noch paar Sandsäcke oder ähnliches in den Kofferaum legen, so 200 - 300 kg, dann geht der BMW bei Schneee genauso gut wie ein Golf.

Der Vorteil bei frontgetriebenen Autos besteht darin, dass die Antriebsräder direkt unter dem Motor sind, und entsprechend kräftig durch das Motor/ Getriebegewicht auf die Strasse gedrückt werden. Dadurch ergibt sich eine bessere Kraftübertragung auf den Schnee bzw. Straße.
Auch ist es nicht so problematisch, wenn man mal in einer Kurve etwas zu schnell ist, und das Auto beginnt, auszubrechen. Mit bischen Gegenlenken und Vollgas bekommt man das beim Fronttriebler leicht wieder hin.
Bei Hecktrieblern sollte man solche Fahrzustände vermeiden,
da kann man nur Kupplunhg treten, beten und hoffen…

Also letztendlich:
Nehme den 5er, ordentliche neue Winterreifen drauf, und bei schneebedeckter Straße, wenn es sowas nochmal geben sollte, vorsichtig fahren.
Die 5er sind ja relativ schwere Autos, und BMW hat auch möglicht alles schwere konsequent nach hinten gebaut, Batterie z. B., um eine möglichst hohe Achslast der angetriebenen Hinterachse zu erreichen.

Ein Freund von mir fährt auch seit Jahren nur alte 5er, und kommt im Winter gut zurecht.

Grüße, Steffen!

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

Im Notfall kann man sich auch noch paar Sandsäcke oder
ähnliches in den Kofferaum legen, so 200 - 300 kg, dann geht
der BMW bei Schneee genauso gut wie ein Golf.

solltest dann aber auch den längeren Bremsweg durch das zusätzliche Gewicht einkalkulieren.

Auch ist es nicht so problematisch, wenn man mal in einer
Kurve etwas zu schnell ist, und das Auto beginnt,
auszubrechen. Mit bischen Gegenlenken und Vollgas bekommt man
das beim Fronttriebler leicht wieder hin.

das musst du jetzt aber genauer erklären. Normalerweise schiebt der Fronttriebler bei zu hoher Kurvengeschwindigkeit über die Vorderräder zum Kurvenäußeren (untersteuert). Gegenlenken bedeutet also stärker einschlagen was gleichbedeutend ist mit zusätzlicher Seitenkraft auf den Vorderreifen. Dann gebe ich noch Gas (Vollgas!) und bringe damit weitere Längskraft auf die Reifen. D.h. den bereits im Grenzbereich laufenden Reifen mute ich zusätzliche Kräfte und damit zusätzlichen Schlupf zu. Und das soll das Problem lösen?

Bei Hecktrieblern sollte man solche Fahrzustände vermeiden,
da kann man nur Kupplunhg treten, beten und hoffen…

Well es nicht gerade auf sehr glattem Untergrund ist, verkraften Hecktriebler das ganz gut. Sie fangen an zu driften, brechen aber nur bei stark überhöhter Geschwindigkeit aus. Legidlich Sportwagen sind da problematisch. Sie haben einen deutlich zu höheren Geschwindigkeiten verschobenen Grenzbereich. Dafür ist dieser Bereich schmaler und das Ausbrechen erfolgt recht plötzlich.

Gruß, Niels

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Hi,
mal ein Erfahrungswert von Sauerländern für Sauerländer. Bis auf ein einziges Mal (und das war Hardcore*) bin ich bisher ohne Allrad und mit Fronttrieblern prima durch unseren Winter gekommen. Und ich fahre mittlerweile seit 12 Jahren…
Mal nüchtern betrachtet. Wir gelten zwar hier auch als „Wintersportregion“ aber wann hatten wir das letzte Mal so richtig Schnee - also auch auf den Straßen? Eis haben wir zwar immer mal wieder, aber da musst du eh vorsichtig sein.

Gruss,
Julia

(* die Ausnahme war mal eine Fahrt zur Berufsschule in Olsberg, nachts hatte es im Januar total überraschend geschneit, kein Salzstreuer in Sicht. Biege in Altenbüren links Rtg. Olsberg ab, ein normalerweise recht simpler Hügel. Allerdings standen LKW und Busse quer. Anhalten ging noch, anfahren nicht mehr…)

Autofahren im Winter
Hi Andre,

die Wintertauglichkeit eines Autos ist gänzlich unabhängig vom Fabrikat (also egal ob wir nun von einem Audi, BMW, Mercedes, Subaru, Citroen, Jaguar, Porsche oder sonstwas reden).

Vor 30 Jahren unterschieden sich Front- von Hecktrieblern noch deutlich.
Heute, bedingt durch zahlreiche verbaute elektronische Helferlein, sind diese Unterschiede marginal.

Die erwähnten Vorteile eines allrad getriebenen Fahrzeuges unterliegen einem Irrtum, denn im Winter ist die Brems- und Lenkfähigkeit auf glattem Untergrund (schneebedeckte Fahrbahn) am wichtigsten. Und genau da ist die Antriebsform gänzlich unbedeutend. Wichtig sind allein der Zustand der Reifen als auch die Fahrweise. Wenn Du rutscht, rutscht Du. Du musst also vermeiden überhaupt ins Rutschen zu kommen und da hilft einzig allein eine den Strassenverhältnissen angepasste Fahrweise und eben gute Reifen. Einem zu leichten Heck kommt man mit Zusatzgewichten bei (nur so am Rande erwähnt).

Ich empfehle die Teilnahme an einem Winterfahrtraining (BMW, Audi, Porsche und ich meine auch Jaguar und selbst Bentley bieten solche Programme an).
Ich glaube, in Deutschland auch der ADAC.

Es gibt mehr Möglichkeiten sich das falsche (weil unpassende) Auto zu kaufen, als einen dauerhaft glücklich machenden Wagen zu wählen.
Um die Wahrscheinlichkeit eines Fehlkaufs zu reduzieren möchtest Du Dir vielleicht so eine Art „Lastenheft“ erstellen.

Ich hoffe, dass diese Einlassungen hilfreich im Sinne der Anfrage waren

Freundliche Grüsse
Ray

Moin,

das deckt sich auch mit meinen Erfahrungen. Und die stammen noch von Hecktrieblern die keine Helferlein hatten.
Und lieber drifte ich mit dem Heck irgendwo gegen als dass ich frontal irgendwo reinrausche.
Naja, der Trend geht halt zum Auto wo der Fahrer nicht mehr fahren können muss.

Gruss Jakob

Abend!

die Wintertauglichkeit eines Autos ist gänzlich unabhängig vom
Fabrikat (also egal ob wir nun von einem Audi, BMW, Mercedes,
Subaru, Citroen, Jaguar, Porsche oder sonstwas reden).

Das wiederspricht aber ganz und gar meinen Erfahrungen, irgendwie
sind immer die gleichen Fabrikate im Graben wenn ein paar Flöckchen
auf der Straße liegen.

Die erwähnten Vorteile eines allrad getriebenen Fahrzeuges
unterliegen einem Irrtum, denn im Winter ist die Brems- und
Lenkfähigkeit auf glattem Untergrund (schneebedeckte Fahrbahn)
am wichtigsten.

Kann es sein das du keinen allrad dein eigen nennst?
Auch immer wieder beeindruckend wie Hecktriebler an der Ampel
hinten wegrutschen bis sie den Nachbarn treffen.

Und genau da ist die Antriebsform gänzlich unbedeutend.

Mal kurz auf Gas getipt und schon ist der Hecktriebler in der Kurve
weg, das schnallt auch keine Elektronik. Immerhin muß man erstmal
Schlupf haben bis die Elektronik zuschlägt.

Ich empfehle die Teilnahme an einem Winterfahrtraining (BMW,
Audi, Porsche und ich meine auch Jaguar und selbst Bentley
bieten solche Programme an).

Das kann ich nur unterstützen. :smile:

Gruß
Stefan

Hallo!

Im Notfall kann man sich auch noch paar Sandsäcke oder
ähnliches in den Kofferaum legen, so 200 - 300 kg, dann geht
der BMW bei Schneee genauso gut wie ein Golf.

solltest dann aber auch den längeren Bremsweg durch das
zusätzliche Gewicht einkalkulieren.

Das zusätzliche Gewicht erhöht aber auch den Druck der Reifen auf die Fahrbahn,
so dass ich hier nicht unbedingt behaupten würde, dass der Bremsweg länger wird.
Er kann auch kürzer werden, aber so allgemein ist das schlecht zu sagen.
Ich denke da nur an einen LKW:
Leer wird der wie ein Schlitten über die Straße rutschen, vollbeladen , unter Umständen wohlbemerkt, kann er aber auch den Schnee mit den Rädern wegschieben, so dass die Reifen direkten Fahrbahnkontakt haben, und gut bremsen.
Wenn es sich um eine vereiste Fahrbahn handelt, kann das Mehrgewicht auch nachteilig sein.

Fakt ist aber, dass sich ein BMW mit Gewicht im Kofferraum besser bei schneebedeckter Straße fahren lässt. Darüber sind wir uns ja wohl alle einig, hoffe ich mal…und verboten ist das ja auch nicht.

Auch ist es nicht so problematisch, wenn man mal in einer
Kurve etwas zu schnell ist, und das Auto beginnt,
auszubrechen. Mit bischen Gegenlenken und Vollgas bekommt man
das beim Fronttriebler leicht wieder hin.

das musst du jetzt aber genauer erklären.
Ich versuche es:

Normalerweise
schiebt der Fronttriebler bei zu hoher Kurvengeschwindigkeit
über die Vorderräder zum Kurvenäußeren (untersteuert).
Gegenlenken bedeutet also stärker einschlagen was
gleichbedeutend ist mit zusätzlicher Seitenkraft auf den
Vorderreifen. Dann gebe ich noch Gas (Vollgas!) und bringe
damit weitere Längskraft auf die Reifen. D.h. den bereits im
Grenzbereich laufenden Reifen mute ich zusätzliche Kräfte und
damit zusätzlichen Schlupf zu. Und das soll das Problem lösen?

In meiner Jugendzeit, als ich mein erstes Auto hatte, (Trabi) bin ich damit nachts auf zugeschneiten Parkplätzen Runden gefahren, um zu wissen, wie das Auto im Winter zu beherrschen ist.
Ich bin dann immer schneller gefahren, bis was passiert.
Der Trabi ist immer mit den Hinterrädern nach aussen ausgebrochen.
Man konnte den dann wieder in die Spur bringen, indem man erstmal auch nach aussen gelenkt hat, dabei Vollgas, dann hat sich das Auto erstmal wieder in die Spur gedreht. Dann sofort nach der anderen Seite lenken, dann gab es noch bischen Geschlingere, und dann hatte ich immer wieder Kontrolle über das Auto.

Später dann der Golf:
Der hat tatsächlich vorn untersteuert.
Das war aber noch viel leichter zu beherrschen,
wie der schwer kontrollierbare Trabi.
Beim Fronttriebler kann man ja die Räder in Richtung der gewünschten Strecke drehen, oder noch ein bischen mehr. Wenn man dann noch Gas gibt, ziehen die durchdrehenden Vorderräder das Auto in die gewünschte Richtung.

Diese Fahrübungen auf Schnee haben mir wirklich viel gebracht,
und mich mindestens vor einem schweren Unfall bewahrt. Würde ich jedem empfehlen, das mal auszutesten,
wie es ist, wenn das eigene Fahrzeug völlig ausbricht, und wie man das wieder einfängt.

Zusammengefasst würde ich sagen:
Beim Fronttriebler hat man eine Hinterachse, die das Auto in der Spur hält, WICHTIG , ohne irgendwelche Antriebskräfte übertragen zu müssen.
Weiterhin hat man den Vorteil, dass man durch Gasgeben in Verbindung mit dem lenkbaren Vorderradantrieb noch einiges in gefährlichen Situationen retten kann.

Grüße, Steffen!

Aaaaalso,

so wie ich das jetzt mal so alles gelesen habe,
fasse ich für mich folgenden Entschluss:
Da sich jeder vllt. einig sein düfte, ist rasen
wenn Schnee liegt oder Eis angesagt ist, hinfällig.
Eine VORSICHTIGE Fahrweise und Winterreifen, die nich
älter wie 3 Jahre alt sind, sollten doch ausreichen
heil durch den Winter zu kommen. Einen Allradler will ich „noch“ nicht haben, weil die mir sonst zu viel Verbrauchen (lt. Tests).
Es ist ja nicht so das BMW, MB und Co. als Hecktriebler immer im Graben landen. Kann ja einfach sein, das viele Leute ihre Fähigkeiten, das Fahrzeug und die Straßenverhältnisse nicht korrekt einschätzen.
Ich glaube ich kann mit einem „nur“ 530d guten Gewissens auf Eis und Schnee fahren, denn wenn man rutscht, rutscht man und die Kunst ists ja erst gar nicht ins rutschen zu kommen.
Letztlich muss jeder für sich selbst im Klaren sein was passiert wenn und wie man reagieren musst, wenn es passiert.
Und wenn man nicht grad einen Kavalierstart an der Ampel hinlegen muss, dann glaub ich nich das ein Hecktriebler sofort den Nachbarn in die Arme fallen will.

Vielen Dank für die vielen Posts.

MfG

Hallo!

Um welche Baujahre / Preisklassen geht es denn?

Nen 5er (530d) will ich haben, weil der z.zt. am wenigsten
Verbraucht und auch sonst sehr sportlich ist. Der A6
verbraucht mir da zu viel, grad wegen dem Allrad.

Der Mehrverbrauch durch den Allrad ist in der Praxis vielleicht ein halber Liter.
Wenn es daran scheitert, bitte nicht falsch verstehen, solltest Du evtl. ein guenstigeres Auto kaufen.

Aber die
Wintertauglichkeit ist nunmal nich zu verachten. Und weil sich
in der Umgebung noch das Vorurteil hält, das Hecktrieblier
schlechte Winterautos sind, hätte mich sowas eher vom
Hecktrieblier wegebracht.

Ich fuhr 3 Jahre lang einen 530d E39 und kam damit auch in den Alpen bestens zurecht.
Hecktriebler ist nicht gleich Hecktriebler. Der BMW ist im Winter sehr gut. Ein Mercedes C Sportcoupe hingegen ist im Winter eine einzige Katastrophe.

Gruss,
M.

ja ja, das Sauerland
Hallo Andree,
ein Freund von mir hat eine Eigentumswohnung im Sauerland.
Regelmäßig zieht er mit seinem Golf grinsend an den liegen gebliebenen Hecktrieblern vorbei.
Besonders schlecht ist BMW, denn die „Hirnis“ (meine damit die Verkäufer) sind auch noch stolz auf ein 1:1 Verhältnis Vorderachslast zu Hinterachslast.
ABER
ein Fronttriebler mit vollem Kofferraum ist einem Hecktriebler mit vollem Kofferraum meist unterlegen.
Ein Hecktriebler mit Motor hinten kann einem Fronttriebler auch überlegen sein etc.

Es kommt drauf an: wo ist der Motor, wo liegt mehr Gewicht drauf.
Bei meinem Benz habe ich einen sehr langen Überhang hinten, so kommen schon leer hinten 200kg mehr auf die Achse als vorne.

Du siehst, generell kann man nichts sagen :smile:

ERGO: kauf Dir den Wagen, der Dir gefällt, dann gute Winterreifen und für den Notfall noch Anfahrhilfen oder Schneeketten, dann bist Du im Sauerland auf der halbwegs sicheren Seite.

MFG
Hagen

elektronische Helferlein

Heute, bedingt durch zahlreiche verbaute elektronische
Helferlein, sind diese Unterschiede marginal.

Hallo!

Man soll aber nicht vergessen, dass es solche elektronischen Helferlein auch bei frontgetriebenen Fahrzeugen gibt, oder zumindest möglich wären.
Dann wäre man damit wiederum im Vorteil…

Ich selbst hatte früher mal einem Corrado VR6, Bj. 1992.
Der hatte Frontantrieb, und dazu eine ganz primitive Differentialsperre.
Die wurde über das ABS mit Raddrehzahlsignal versorgt, und das Auto hatte eine elektrische Bremse,
konnte also von selbst ein durchdrehendes Vorderrad bremsen, damit das andere noch antreibt. Bis ca. 40 km/h hat das funktioniert.

Wenn man da einen steilen, verschneiten Berg hochgefahren ist, ist man dann erstmal stehengeblieben,
im Gegensatz zu normalen Fronttrieblern ist man aber nicht zurückgerutscht.
Da hat man dann den 1. oder 2. Gang dringelassen, wenig Gas gegeben,
es hat dann bischen geruckelt und geschüttelt,
aber das Auto hat sich dann den Berg hochgekratzt. Es war zwar eine Frage der Zeit, das ging dann nur im Schneckentempo, aber man kam damit schon sehr viel weiter als mit einem „normalen“ Fronttriebler.
Und der schwere, gut dosierbare Motor hat auch seinen Beitrag dazu geleistet.

Grüße, Steffen!

Holla …

Einen Allradler will ich
„noch“ nicht haben, weil die mir sonst zu viel Verbrauchen

Du redest über ein Auto das mit Minimalausstattung 55.000€
kostet, das 231PS hat und dann sind dir 0,5l/100km zu teuer.
Aaalso nach heutigen Preisen etwa 700€ auf 100.000km.

Ich glaube du schaust in der falschen Klasse Autos.

Der alte 530d (160kW) kam schon auf 63,4 Cent pro Kilomter
(ADAC-Tabelle) der aktuelle ist dann sicher bei 0,70€/Kilometer
das sind 70€ auf 100.

Was warst du da von Verbrauch am reden? Gewöhn dich an 8,5l - 9,5l
drunter bewegst du die 2t nicht und das ist dann kein reiner
Stadtverkehr.

Gruß
Stefan

Einen Allradler will ich
„noch“ nicht haben, weil die mir sonst zu viel Verbrauchen

Du redest über ein Auto das mit Minimalausstattung 55.000€
kostet, das 231PS hat und dann sind dir 0,5l/100km zu teuer.

Also beim Allrad, wenn ich auch mal Leistung sehen will, sind 0,5L ziemlich optimistisch, ausserdem sind die Werksangaben schon 1,5L höher als beim einfachen Hecktriebler

Was warst du da von Verbrauch am reden? Gewöhn dich an 8,5l -
9,5l
drunter bewegst du die 2t nicht …

Damit habe ich Kalkuliert…

Zudem ist es bei der ADAC Tabelle so das die vom Neuwagen ausgehen und die innerhalb von 4 Jahren ekelhaft viel an Wert verlieren.
D.h. ich nehme einen Jahreswagen, der dann 15-20tkm gelaufen hat
und habe ein viel besseres Preis-Leistungs-Verhältnis.
Und die 67,4cent bzw. 69cent beim Touring schrumpfen dann auch
um einige gute cent.

MfG
Andre

Also beim Allrad, wenn ich auch mal Leistung sehen will, sind
0,5L ziemlich optimistisch, ausserdem sind die Werksangaben
schon 1,5L höher als beim einfachen Hecktriebler

Also ich lese bei BMW 6,4l zu 6,9l im Mix

Gruß
Stefan