Bmw x3

Hi Mathias,
ein frohes neues wünsch ich Dir erstmal.

Dann kauf mal einen Geländewagen :wink:

Niemals, ausser einen Hummer.

Das ist der, mit dem Komfort eines Lanz-Bulldog, richtig?

Richtig. Aber das Ding finde ich kultig. Einen Mercedes M
hingegen finde ich einfach nur affig. Mit diesen Kisten gurken
hier die Hausfrauen in den Supermarkt und wenn es dann mal
schneit, fahren sie mit 55 Sachen links auf der Autobahn lang.
Aber wehe, wenn es „nur“ regnet…

Naja. Kultig ist auch ein Original Landy oder Willys.

Ooch. Der Cherokee fährt sich ganz komfortabel und flott. Aber
ich bin im Prinzip auch mehr der Freund des sportlichen
vorwärtsdranges.

Eben. Und das geht nur mit ganz wenigen Jeeps und dann auch
nur mit ergeblichem Material- und Ressourcenaufwand.
Das sind dann meine Lieblinge, die mit einem ML 400 bei 180
mit 1 m Abstand an der Stoßstange kleben.
Nur gut, dass die Jungs dann sehr bald wieder an die Tanke
müssen…

Wem sagst Du das. Der Trooper lag schon bei 17l/100km. Und das nur mit einem kleinen 2,6l 4-Zylinder.

Naja, die Sache mit der Dienstwagensteuer nervte mich bereits
bei 1%. Daher fahre ich nun auch wieder einen privaten Wagen.
Dein Chef kann sich trösten, er wird, ausser bei Lexus, kein
Oberklasseauto finden, welches keine Elektronikprobleme macht.
Wir fuhren in der Familie in den letzten Jahren einige
aktuelle Oberklasseautos, z.B. CL 500, S 400, 740 i. Keiner
war elektronikmängelfrei. Mein Dad fährt gerade einen S 500,
bei dem immer der PDC piepst, obwohl weit und breit nichts zu
sehen ist. Da muss man wohl durch.
Was mich nur wundert: haben eigentlich Leute, die Firmenwägen
jenseits der 100.000 Euro Bruttoneupreis fahren, eigentlich
keine Kreativität?
Bei einer Umstellung auf Fahrtenbuch und der Anschaffung eines
kleinen „35.000 Euro-Spielzeuges“ á la SLK, Z4 o.ä.
verzeichnet man noch eine leichte Ersparnis und hat nebenbei
ein Funmobil dastehen.

Ich habe gerade ausgerechnet, das ich ab Januar allein beim Gehalt durch diese 1,5% Regelung und höhere KV-Beiträge knapp
100,-€ weniger in der Tasche habe .
Da wird man langsam sauer ;-(
Gruss Sebastian

Hi Sebastian!

ein frohes neues wünsch ich Dir erstmal.

Gleichfalls, danke!

Dann kauf mal einen Geländewagen :wink:

Niemals, ausser einen Hummer.

Das ist der, mit dem Komfort eines Lanz-Bulldog, richtig?

Richtig. Aber das Ding finde ich kultig. Einen Mercedes M
hingegen finde ich einfach nur affig. Mit diesen Kisten gurken
hier die Hausfrauen in den Supermarkt und wenn es dann mal
schneit, fahren sie mit 55 Sachen links auf der Autobahn lang.
Aber wehe, wenn es „nur“ regnet…

Naja. Kultig ist auch ein Original Landy oder Willys.

Lasse ich auch gelten.

Ooch. Der Cherokee fährt sich ganz komfortabel und flott. Aber
ich bin im Prinzip auch mehr der Freund des sportlichen
vorwärtsdranges.

Eben. Und das geht nur mit ganz wenigen Jeeps und dann auch
nur mit ergeblichem Material- und Ressourcenaufwand.
Das sind dann meine Lieblinge, die mit einem ML 400 bei 180
mit 1 m Abstand an der Stoßstange kleben.
Nur gut, dass die Jungs dann sehr bald wieder an die Tanke
müssen…

Wem sagst Du das. Der Trooper lag schon bei 17l/100km. Und das
nur mit einem kleinen 2,6l 4-Zylinder.

Und das alles, um auf den besten Straßen der Welt von daheim ins Büro zu gondeln.

Naja, die Sache mit der Dienstwagensteuer nervte mich bereits
bei 1%. Daher fahre ich nun auch wieder einen privaten Wagen.
Dein Chef kann sich trösten, er wird, ausser bei Lexus, kein
Oberklasseauto finden, welches keine Elektronikprobleme macht.
Wir fuhren in der Familie in den letzten Jahren einige
aktuelle Oberklasseautos, z.B. CL 500, S 400, 740 i. Keiner
war elektronikmängelfrei. Mein Dad fährt gerade einen S 500,
bei dem immer der PDC piepst, obwohl weit und breit nichts zu
sehen ist. Da muss man wohl durch.
Was mich nur wundert: haben eigentlich Leute, die Firmenwägen
jenseits der 100.000 Euro Bruttoneupreis fahren,
keine Kreativität?
Bei einer Umstellung auf Fahrtenbuch und der Anschaffung eines
kleinen „35.000 Euro-Spielzeuges“ á la SLK, Z4 o.ä.
verzeichnet man noch eine leichte Ersparnis und hat nebenbei
ein Funmobil dastehen.

Ich habe gerade ausgerechnet, das ich ab Januar allein beim
Gehalt durch diese 1,5% Regelung und höhere KV-Beiträge knapp
100,-€ weniger in der Tasche habe .
Da wird man langsam sauer ;-(

Eben. Jetzt will es keiner gewesen sein. Aber irgendwer muss diese Klassenkämpfer gewählt haben.
War doch klar, dass zunächst alles zur Diskussion gestellt werden würde, was den Neid der Altsozialisten in den regierungsparteien schürt.
Dass es einen Wendelin Wiedeking kaum interessieren dürfte, wenn er 1400 Euro pro Monat für seinen 911er zu versteuern hat, ist klar. Der Service-Fahrer von Bosch allerdings, der für seinen Fiat Dobló mit Firmenaufdruck und Service-Kit im Kofferraum 380 Euro zu versteuern hat und dies noch gesteiegrt werden wird, könnte in Zukunft ärgerlich werden. Wer gehört nun eher zu den SPD-Wählern…?

Du schreibst von 100 Euro weniger. Das sind 200 Mark. Für viele ist das schon mehr als die Summe, die sie für den kleinen Luxus wie z.B. Urlaub, essen Gehen, das neue Kleid für die Ehefrau o.ä. über haben.
Dazu noch der Ökosteuer-Unfug und die Steigerung der Kosten für KV und RV. Für den vielzitierten „kleinen Mann“ ist das oftmals die reduktion auf ein Leben zur superknappen Deckung der allernötigsten Kosten. Da bleibt sonst nichts mehr über. Und das soll sozial sein?
Wäre ich Durchschnittsverdiener und SPD-Wähler, würde ich nur noch vor dem Reichstag demonstrieren und Gewerkschaftsfunktionäre jagen…

Grüße,

Mathias

Hi Mathias,

Wem sagst Du das. Der Trooper lag schon bei 17l/100km. Und das
nur mit einem kleinen 2,6l 4-Zylinder.

Und das alles, um auf den besten Straßen der Welt von daheim
ins Büro zu gondeln.

Naja, bei uns wurde der Wagen gebraucht um die Pferde auf der Koppel mit Wasser zu versorgen. So sieht man sich plötzlich mit dem Problem konfrontiert, den Wasseranhänger mit satten 1,3t über die schlüpfrige Koppel zu ziehen. Ausserdem konnte ich mir im Winter ein Grinsen nicht verkneifen, während alle über die Strasse schlitterten und ich mit Allrad und entsprechenden Reifen (die allerdings auch richtiges Geld kosten) locker dahinfuhr. Allerdings wird man auch regelmässig angerufen, wenn schwere Anhänger zu ziehen oder Autos aus dem Graben zu ziehen sind. Ist dann aber ein königliches Gefühl: Allrad rein, Automatik auf 1, elektronische Untersetzung auf „Power“ schalten.
Dann kannst Du auch Bäume ausreissen. Im Ernst, habe ich bei Schwiegermutter schon gemacht (war eine Eibe die im Weg stand).

Eben. Jetzt will es keiner gewesen sein. Aber irgendwer muss
diese Klassenkämpfer gewählt haben.
War doch klar, dass zunächst alles zur Diskussion gestellt
werden würde, was den Neid der Altsozialisten in den
regierungsparteien schürt.
Dass es einen Wendelin Wiedeking kaum interessieren dürfte,
wenn er 1400 Euro pro Monat für seinen 911er zu versteuern
hat, ist klar. Der Service-Fahrer von Bosch allerdings, der
für seinen Fiat Dobló mit Firmenaufdruck und Service-Kit im
Kofferraum 380 Euro zu versteuern hat und dies noch gesteiegrt
werden wird, könnte in Zukunft ärgerlich werden. Wer gehört
nun eher zu den SPD-Wählern…?

Nun, ich denke das kriegt momentan keiner mehr auf die Reihe. Der Karren „Deutschland“ steckt zu tief im Dreck und eine Lösung für das Problem hat so recht keiner. Ich bin der Meinung diese altbackenen Krusten müssen aufgebrochen werden. Wir müssen weg von alten Denkmustern. Neue Politiker braucht das Land, aber nicht die von der Sorte, die als erstes lernen wie man die eigenen Taschen füllt, sondern der Art, die das Wort Staatsdiener noch richtig interpretieren. Weg von der Parteipolitik, weg von der Persönlichkeitspolitik, hin zu gemeinsam erarbeiteten Lösungen, egal wem sie eingefallen sind.
Lösungsvorschläge der SPD müssen nicht schlecht sein, nur weil sie von der SPD sind. Das gleiche gilt natürlich für alle Parteien. Wir müssen gemeinsam versuchen, die Sache wieder ins Lot zu bringen. Ziele müssen erarbeitet werden und konsequent verfolgt, dann könnte es m.E. funktionieren.

Du schreibst von 100 Euro weniger. Das sind 200 Mark. Für
viele ist das schon mehr als die Summe, die sie für den
kleinen Luxus wie z.B. Urlaub, essen Gehen, das neue Kleid für
die Ehefrau o.ä. über haben.
Dazu noch der Ökosteuer-Unfug und die Steigerung der Kosten
für KV und RV. Für den vielzitierten „kleinen Mann“ ist das
oftmals die reduktion auf ein Leben zur superknappen Deckung
der allernötigsten Kosten. Da bleibt sonst nichts mehr über.
Und das soll sozial sein?
Wäre ich Durchschnittsverdiener und SPD-Wähler, würde ich nur
noch vor dem Reichstag demonstrieren und
Gewerkschaftsfunktionäre jagen…

Die Gewerkschaften haben m.E. nicht mehr alle Nadeln an der Tanne. Wo es kein Geld zu vergeben gibt, kann nichts verteilt werden. Es werden nur die überleben, die jetzt zupacken.
Den Kopf in den Sand stecken und auf hohem Niveau jammern kann jeder. Aber ändern wird sich so nichts. Momentan findet eine wirtschaftliche Auslese statt. Wer unflexibel ist, bleibt auf der Strecke. Ich packe zu, weil ich weiss das es sich langfristig lohnen wird. Wer nur bis zum Tellerrand blickt, erkennt das Ziel nicht, für das es sich zu arbeiten lohnt.
Unsere Firma will die Nr.2 am Markt werden. Und ich weiss, wir schaffen das. Aber dafür muss man hart arbeiten.

Gruss aus dem ausnahmsweise total verschneiten HH
Sebastian

Hi Sebastian!

Bin voll und ganz Deiner Ansicht!

Grüße,

Mathias