Bodenausgleichsmasse als Fußboden?!

Guten Morgen liebes Forum,
zu meiner Frage gibt es zwar eine längere Vorgeschichte, aber hier in aller Kürze:

Am Wochenende waren wir in einem Möbelgeschäft mit einem (für unseren Geschmack) sehr schönen Fußboden. Bei Nachfrage erzählte man uns, dass es sich um eine Bodenausgleichsmasse handele, die ursprünglich nur eingebracht worden sei, um den Boden zu nivellieren. Gefiel dann aber so gut, dass kein Belag mehr draufkam.
Die Ausgleichsmasse ist nun seit 5 Jahren im Einsatz, wird einfach nur gewischt (ist nicht mal geölt o.ä) und sieht noch sehr gut aus. Schwundrisse o.ä. gab es auch keine.
Ich habe mich einmal ein wenig schlau gemacht: Im Prinzip handelt es sich ja um einen kunststoff- und mitunter faservergüteten Grauzement, also auch nichts anderes als die deutlich teureren „Designerboden“ auf Grau-/Weißzementbasis (um keine Namen zu nennen…)

Frage: Was spricht nach Erfahrung der Fachleute gegen einen solchen Belag (evtl. plus Steinöl oder eine andere Imprägnierung?

Praktische Frage: Iin unserem Heizungskeller würde ich gerne einmal eine „Testfläche“ anlegen. In den Produktbeschreibungen steht, dass der Estrich zu den Wänden hin mit Dämmstreifen abgedichtet sein muss, damit die Ausgleichsmasse diesen nicht hinterlaufen kann. Bei unserem Estrich ist es aber nun so, dass der Randdämmstreifen nicht überall „dicht“ ist. Was ist zu tun, um hier zusätzlich abzudichten? Silikon.-/oder Acrylfuge zwischen Estrich und Dämmstreifen?

Vielen Dank für Ihre/Eure Antworten und beste Grüße,
sonicsearcher

Tach,
den Randbereich, wo erforderlich ist, mit billigem Baukleber verspachteln. Ein Randstreifen muss sein, damit keine Spannungen übertragen werden. Und noch ein Hinweis, da die Ausgleichsmasse als Finish wirken soll. Die Einbringung und Verteilung sollte entsprechend der Stärke mit einer Nadelwalze erfolgen (bei DIY hapert es am richtigen Werkzeug). Diese entlüftet Lufteinschlüsse und verhindert, dass du nach dem Aushärten lauter kleine Löchlein in der Oberfläche hast.

Gruss

B